Oleg Muzyka & Brigitte Queck beim UZ Pressefest in Dortmund

DDR & Stasi, Global Rights of Peaceful People, Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg, Propagandisten, Veranstaltungen

Die Situation in der Ukraine – Solidarität mit den Volksrepubliken im Donbass – Frieden mit Russland

So titelt das Video vom Querfront-Medium Arbeiterfotografie (NRhZ) vom Vortrag Oleg Muzyka´s beim Dortmunder Pressefest der DKP (siehe unten). Einen ausführlichen Bericht über die Netzwerke rund um das DKP-Pressefest haben wir hier angefertigt!

Schaut man sich die Künstler/Referenten-Liste des diesjährigen UZ Pressefest in Dortmund an (auf der allerdings Muzyka nicht gelistet wurde), so ist dies das Who is Who der Querfront, die dort vor zufinden war!

UZ Pressefest Dortumund, 2016 – es spricht Brigitte Queck. Links daneben Hans Bauer und vermutlich Ringo Ehlert (FDJ)

Gedanken als Vorwort

Das die treibende Kraft der „linken“ Querfront: Susann Witt-Stahl („Journalistin“ Junge Welt) mit Andrej Hunko (MdB DIE LINKE) und Sergej Kiritschuk Berlin/Kiew (Internationaler Sprecher von Borotba) beim UZ Pressefest u.a. einen Vortrag über die „Ukraine-Krise“ halten konnte, ist (pauschal) bei diesem Pressefestival der DKP nichts ungewöhnliches und hat uns auch nicht mehr sonderlich überrascht.

Erst im Juni und Juli diesen Jahres griff Witt-Stahl mit zwei unsäglichen Berichten (Unheilige Allianz & Potemkinsche Dörfer) im linken Tagesblatt: Junge Welt die Rosa Luxemburg Stiftung an, worauf diese eine Stellungnahme veröffentlichte.

Diese zwei Artikel landeten auf diversen Querfront- und prorussischen Propagandisten-Seiten, über die wir hier auch teils berichten.

Verwirrung, da: Ulrich Heyden 2015 zu Gast in der RLS:

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Andererseits war das für uns im Juni und Juli auch etwas irritierend, hatte doch die Rosa Luxemburg Stiftung Ulrich Heyden 2015 zu seiner Buchvorstellung: „Ein Krieg der Oligarchen: Das Tauziehen um die Ukraine“ geladen, was von Kerstin Kaiser (MdL DIE LINKE) und Vorstandsmitglied der RLS – mittlerweile ausgeschieden – moderiert wurde. Das war also keine kritische Veranstaltung zu Ulrich Heyden und seinen Texten, sondern Werbung für sein neues Propaganda-Buch und zu weiteren Desinformationen & Geschichtsklitterung.

Sehr undurchsichtig, das alles!

Wie man weiß, gibt es zwischen Heyden und Muzyka eine Art Kooperation. Muzyka war Darsteller in Heyden´s Film: Lauffeuer und Muzyka bewirbt mit seiner Anwesenheit und Diskussion Heydens Film und sorgt für Spendeneinnamen bzgl. dieses Propagandafilmes. Im Gegenzug dazu legt Ulrich Heyden „journalistisch“ gute Worte für Muzyka ein und betreibt so gesehen Presse PR. Heyden nimmt, seit der beginnenden Ukraine-Krise, jetzt Ukraine-Krieg prorussische Positionen ein, die gegen den Maidan gerichtet sind und fand neues Publikum in der („linken“) Querfront.

Ob das der Rosa Luxemburg Stiftung bereits 2015 bewusst war, wissen wir nicht, als sie Ulrich Heyden eine Bühne gaben.


Wechselt jetzt Muzyka von den DIE LINKEN zu den Kommunisten hier in Deutschland? Es scheint so!

Oleg Muzyka und HAARP „Staatswissenschaftlerin“ Brigitte Queck (Mütter gegen den Krieg) waren also zum UZP Dortmund eingeladen, um dort als „einziger Zeitzeuge“ des Massakers von Odessa zu berichten.

Ein Film wurde nicht vorgestellt, auch keine Fotoausstellung, Muzyka berichtete von seinen Erlebnissen. Was genau an Propagandamaterial verkauft wurde, kann man anhand der Screenshots nicht näher erkennen.

Interessant bei der Diskussion war noch, das es eine (nicht kritische) Frage aus dem Publikum gab (warum auch immer diese eingebunden wurde), die allerdings von Muzyka nicht beantwortet wurde. Er redete einfach in seinem Text weiter, als ob nichts gewesen wäre. Der Fragesteller hatte in Zusammenhang den veröffentlichten Text von Mark Bartalmai auf Linksunten.Indymedia angesprochen: Neurechter Journalistendarsteller im Donbass: Mark Bartalmai. Antworten dazu, allerdings, gab es keine.

Das Ganze fand unabhängig zum Vortrag von Susann Witt-Stahl und Andrej Hunko, in einem anderen Zelt statt.

Die Veranstaltung kann man sich im folgenden Video anhören, Brigitte Queck hat übersetzt:


Die Texte dazu in der NRhZ: Impressionen vom UZ-Pressefest 2016 – Orientierung in einer desorientierten Gesellschaft und der Spendenaufruf via Brigitte Queck

cc

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