Wenn die linke und rechte Querfront aufeinander trifft…

Propagandisten, Update

…oder: wenn man sich mit den Federn des Krieges schmückt, um seine Ideologie ausleben zu können!

Wie wir anhand von nicht freigeschalteten Kommentaren, Emails und aktuellen Facebook-Einträgen ¹ ² (mit Ausnahme dieser FB-Gruppe) sehen können, hat unser Artikel: Stop Putin’s War In Ukraine ziemlich viel Unruhe, aber auch weitere Demaskierungen zu Tage befördert.

Die Überschrift sagt viel aus und trifft für uns den Kern. Aufgrund der teils wirklich kruden Rückmeldungen wollen wir hier nochmal vertiefen und darauf eingehen und auch richtig stellen, was Querfront mal wieder schön vermatscht hat.

Da Raul Wolfgang Bruning in diesem, nicht positivem Bezug kein Unbekannter ist, wird er hier zum unverzichtbaren Beispiel!

Was der Schreiber dieser Email ebenfalls nicht bemerkte: Das wir über die Veranstaltung in Deutschland schrieben. Über Querfront und Nationalismus und nicht über den Krieg in der Ukraine…

Welche Rolle spielt Raul Wolfgang Bruning für die Ukrainer?

Die Rückmeldungen haben uns gezeigt, das Raul Wolfgang Bruning mittlerweile sehr viele (pro-ukrainische) Fans zu haben scheint, was wohl mit seiner Notiz aus 2015 zu tun hat (I am not Ukrainian …), er diese am 12. Juli 2015 veröffentlichte; ein Jahr später schob er noch das hier nach.
Und damit begannen auch seine immer radikaleren Texte auf Facebook, die zu immer mehr Anhängern und neuen Freunden seiner Ideologie fanden; aber vereinzelt auch Menschen direkt aus der Ukraine, die sich wirklich im Krieg befinden oder dort ihre Familien haben; was doch schon ein sehr großer Unterschied ist. Und so gesehen, ist das sehr beschämend, was hier Bruning als angeblicher Sympathisant der Ukraine macht. Denn: der Rechte Sektor macht nur einen Bruchteil aus und nicht jeder, der in der Ukraine lebt, befürwortet diesen auch. Und nach den Worten von Andreas Umland (weniger als 1% Unterstützung) scheint auch hier der Rechte Sektor nur von der Propaganda zu leben & sich weiter zu verbreiten, wie es auch Raul Wolfgang Bruning tut.

Die meisten seiner Anhänger auf Facebook finden sich als Bekenner des Rechten Sektors wieder. Auch das ist prüfbar. Weiterhin wird dort viel kommentiert, jeder kann das dort nachlesen. Die, die es kritisch sehen, werden als Propagandisten geblockt und abgewertet. Das dort auch pro-russische Querfrontler trollen, ist allerdings auch kein Geheimnis. Gleich und gleich gesellt sich nun mal gern, vor allem, wenn es um Propaganda geht. Dann will eine Ideologie die andere mit fliegenden Schlachtrufen übertrumpfen…

iamnot3

I am not Ukrainian but I support you

Wer sich seine sozialen Netzwerke etwas genauer ansieht, wird feststellen können, das Bruning bis 2015 noch „auf der Suche“ war. Vermutlich war das die Zeit, in der er sich intensiver mit dem Maidan auseinander gesetzt hat und so den Rechten Sektor für sich entdeckte, der vorher für ihn – nach außen hin – bis dato noch keine Rolle spielte, nicht sichtbar war. Das alles ist sehr gut zurück zu verfolgen.

Jeder weiß, wie still das Schweigen im Walde ist, wenn es um den Rechten Sektor geht. Das hat aber nichts damit zu tun, weil der Rechte Sektor „nicht so schlimm“ ist, im Gegenteil. Sondern weil der damit verbundene Konflikt so groß. Es gibt darüber Berichte, ob von ARD, zdf, Deutschlandfunk etc. und weiteren seriösen Journalisten, die darüber differenziert berichten. Raul Bruning weiß das. Auch – umzusetzen.

Wird Kritik daran geübt, folgen von allen Seiten nur Vorwürfe und „Argumente“, wie sie die pro-russische Querfront verbreitet: wenn es dem Zweck und den Feindbildern eben dienlich ist, wird sogar auch der Feind wieder ganz schnell zum Freund! Ein Paradebeispiel in Bezug zu Bruning dafür haben wir ebenfalls dazu, auf das wir weiter unten noch zu sprechen kommen!

Man muss uns jetzt also hier keine pro-russische Propaganda unterstellen, wenn wir Kritik am Rechten Sektor üben! Weiterhin sind wir nicht vom FSB oder ein „Trick von russischer Seite“. Auch wenn genau das uns im letzten Artikel schon unterstellt wurde. Man könnte fast meinen, einigen Protagonisten kommt die pro-russische Querfront ganz recht, so kann man gut vom Eigentlichen ablenken und kritische Stimmen versuchen, mundtot zu machen!

Dieser Propaganda- und Informationskrieg spielt sich nämlich nicht nur auf der pro-russischen Seite ab. Welchen Nutzen das hat? Die Ukraine ins schlechte Licht zu rücken! Dazu braucht es nicht nur die pro-russische Propaganda, die sich genau an dem bedient, wie es die Nazi-Seiten selber posten. Wer das letztendlich unterstützt, unterstützt nicht die Ukraine, sondern schadet ihr nur noch mehr! Aber nicht die, die darüber (querfrontfrei) aufklären! Checkt das endlich!

Ob das Propagandisten wie Mark Bartalmai sind, die von sich sagen, pro-ukrainisch zu sein (im Umkehrschluss aber natürlich pro-russisch sind) oder solchen Protagonisten wie Bruning, der unter dem Deckmantel von Solidarität nur eines schürt: Hass, Lügen und Propaganda für den Rechten Sektor! Mit der Ukraine (den Menschen, den Zivilisten dort im Krieg) hat das nur wenig bzw. gar nichts zu tun. Höchstens, was seine Sympathisanten und Freunde des Rechten Sektors auf Facebook verbindet.

Bevor alles begann

2013  erst schloss Bruning seine Schule ab. Er ist um die 20 Jahre jung, wohnt in der ca. 30.000 Seelen Gemeinde: Winsen-Luhe in Norddeutschland, ist aktiv in der CDU und betreibt auch die Internetseite der JU Winsen-Luhe auf Facebook.
Folgt man seiner Like-Liste, finden sich erste Einträge von den Simpsons, gefolgt von der Bundeswehr und schau an: die JUNGE FREIHEIT ist auch dabei. Mensch Bruning, das ist doch pro-russisch rechts! Nicht aufgepasst! 😉
Dann kommen die Killer/Kriegsspiele wie z.B. Advanced Combat Environment & Operation Flashpoint. Sehr viel Militär, Polizei, Feuerwehr.
Woher also kommt 2013 auf einmal das Interesse am Krieg in der Ukraine, verbunden mit dem Rechten Sektor?
Hat man ihn etwa in seinen besten Jahren bei der Bundeswehr nicht eingezogen? Vielleicht wäre es gerade bei Bruning in Zukunft mal ratsam, dort genauer hinzuschauen!

Zum Thema JUNGE FREIHEIT (verbunden mit der CDU/Irmer) hat die FAZ einen ziemlich guten Artikel geschrieben. Wir sind uns sicher, Bruning ist das Like nicht „mausgerutscht“ oder eine Provokation an die Putinisten. Das wollte man uns echt (in Bezug zum Rechten Sektor) so verkaufen!

Der Beginn der Mahnwachen und zunehmende Querfront

Bruning, der zu dieser Zeit (2014) noch nicht wirklich den Rechten Sektor für sich öffentlich entdeckte, wusste allerdings mit Beginn der Mahnwachen schon, das im Zuge der stark zunehmenden Querfrontbewegung (Mahnwachen/Ukraine) in Deutschland sich Watch-Seiten bildeten, die auch über linke Parteien sowie Organisationen kritisch berichten, die sich der pro-russischen Querfront und Propaganda zuwandten.
Und hier finden sich auch die Anfänge, die es – bis heute, wirklich in in sich haben, was den Hass auf Linke betrifft. Bruning ist bis heute auf diversen Watch-Seiten als Quelle zu finden ¹ ² ³ eine weitere verlinkte Quelle ist von Svitlana Golub.

Hinrichtungsfantasien bzgl. Linker

In einer dieser Quellen prangerte Bruning 2014 (zu recht, obwohl er selber nicht besser ist) Alexej Danckwardt´s (Ex DIE LINKE) rassistisches Posting an; ein Jahr später forderte Bruning, das Danckwardt einfach an die Wand gestellt (erschossen) gehört.

Laut dieser Seite besteht in solch einem Fall Anzeigepflicht und ist unabhängig des Strafantrags. Na denn! Bei dem einen oder anderen hat so etwas schon zu einer Kündigung geführt…und: für die CDU könnte das dann sicherlich auch noch interessant werden…und vielleicht nicht nur für die… Und:

Es ist unerheblich, ob jemand eine pro-russische oder pro-ukrainische Stellung bezieht. Ob jemand rechts oder links ist. Jemanden den Tod zu wünschen bzw. sogar eine Hinrichtung, überschreitet alle Grenzen und ist eine Straftat!

Würde Alexej Danckwardt – Angela Merkel heißen, wäre es Bruning vielleicht so ergangen, wie dem mit einer Freiheitsstrafe verurteilten Würzburger mit fast gleichem Wortlaut!

Man kann jetzt nur erahnen und darüber sinnieren, weshalb Golub 2014 im Zuge der pro-ukrainischen Demos von Seiten einiger Aufklärer so in Schutz genommen….und der aufklärende Blog so attackiert wurde. Vielleicht war es nur Unwissenheit. Man kann es quasi nur hoffen.

Weiterhin: das man in Zukunft genauer hinschaut und das sich, zumindest hier, sich endlich mal Veranstalter für diese Proteste finden, die frei von rechten oder nationalistischem Gedankengut sind. Es kann einfach nicht sein, das man hier gegen Pegida demonstriert, man aber bei Leuten wie Golub, Bruning, von Burg und Kogutyak  die Augen verschließt.

Bruning bediente und bedient auch weiterhin  nicht die Aufklärung, sondern das alles war nur der Beginn seiner wachsenden, rechten Ideologie, die er selber als Rechts-/Neokonservativ bezeichnet! Das bezeichnet auch die typische Querfront, der Bruning unmissverständlich angehörte und mittlerweile öffentlich sichtbar rechts anzusehen ist. Sein Verhalten zeigt sehr gut, das er weiß, was er macht!

Bruning schmückt sich für seine Ideologie (passend abgestimmt: der Rechte Sektor) mit den Federn des Krieges

Ende 2015 bestellte er sich die erste Nationalflagge, die dem Weißruthenischen Zentralrat (Reichskommissariat Ostland) zuzuordnen ist. [Nachtrag: Der Ursprung dieser Flagge geht allerdings bis auf 1918 zurück – mit der Gründung der Weißrussischen Volksrepublik.]

Einige seiner Kommentatoren verteidigten von linker, (hoffentlich) querfrontfreier Seite und in Bezug zum Maidan  diese Flagge, was für uns argumentativ, zumindest etwas nachvollziehbar war.
Wer Brunings Einstellung allerdings kennt, weiß auch, das dieser einen ausgeprägt radikalen Hass auf Linke hat und sein Interesse für diese Nationalflagge sicherlich nicht demokratisch zugeordnet werden kann, zumal er auch nicht auf dem Maidan anwesend war oder irgendwie etwas vom Krieg wirklich mit erlebt, so wie das bei anderen der Fall war bzw. auch immer noch so ist.

nf

Den wirklich, inneren Konflikt, den die Ukraine hat, dürfte für Bruning eigentlich überhaupt kein Thema sein, da er in Winsen-Luhe wohnt, keinen Krieg miterleben muss, demokratische Strukturen genießen darf und somit emotional dem gar nicht nahe kommen kann, wie so mache Menschen, die dort im Krieg leben und leben müssen. Die meisten erliegen dem Gedanken aber, bei dem was Bruning auf Facebook präsentiert und vor allem auch: wie.

Wie er also solche Postings überhaupt beurteilen kann, ohne jemals im Krieg gewesen zu sein, bleibt daher sehr fraglich und macht das Ganze noch befremdlicher.

Bruning und sein Problem mit den Linken

Raul Wolfgang Bruning tituliert linke Menschen oder die Linkspartei als: rotlackierte Nazis und rote Faschisten, die weg gehören. Das ist Nazi-Sprech, da muss man auch gar nicht groß drum rumreden.
geloeschtesfbprofil

Verschwörungswahn und Linken-Hass auf seinem gelöschten Facebook-Profil


Weitere Stilblüten:

Er vergleicht sogar alle linken Parteien mit der NPD und findet, das diese (quasi Schwesterparteien der NPD) verboten gehören. Ein Thema, was der rassistische Blog PI-News übrigens auch ganz toll findet:

linke_npd


Solche Meinungen vertreten hier in Deutschland vorrangig die Nazis und Rassisten; allen voran die rechtsextreme und neonazistische JN (Jugendorganisation der NPD). Die ist da auch ganz heiß drauf, wie man sehen kann:

jn_kommis

Schon interessant, das Bruning auch die NPD verbieten lassen möchte. Hat doch gerade die Jugendorganisation der NPD – JN fast die gesamten Anknüpfungspunkte wie die von Bruning, auch am Rechten Sektor. Dieser wurde von der JN 2014 sogar zum Europakongress eingeladen.

Letztendlich durfte der Rechte Sektor aber ohne weitere Angaben zu den Gründen nicht aus der Ukraine ausreisen und somit fand die Veranstaltung ohne diese statt:

jn_rechtersektor

Zu den Hintergrundinfos gibt es zwei Artikel auf Publikative.org der Journalisten: Patrick Gensing und Lara Schultz sowie einen Pressebericht in der Berliner Zeitung.

Tja. Wie war das? Gegen die NPD und gegen die JUNGE FREIHEIT & Co? Schon doof, wenn auf die „Genossen“ kein Verlass ist bzw. man selber keinen Plan hat, was man gelikt hat, gelle?

Bruning (der Rechte Sektor) und sein Problem mit den Juden

Ganz typisch in rechter Manier wollte uns Bruning natürlich ein Problem unterstellen, weil wir den Artikel in der Jüdischen Allgemeinen (auch noch von Moritz Gathmann) mit den Worten „Alibijude“ kritisierten, den Bruning wie eine Visitenkarte mit sich trägt und teilt. Das Wort Antisemiten fiel dabei auch, aber dabei bezog man sich nicht persönlich auf uns.

Wir bekamen sogar eine Email eines angeblich „jüdischen Bürgers“, der sich in unseren Worten: „beschämend und beleidigend“ fühlt. Dazu müssen wir sagen, er hat Bruning verteidigt, u.a. auch mit den Worten: Brunings Like-Angaben für den Rechten Sektor wären nur Trollerei für die Putinisten. Weiterhin: Bruning wäre ein offener und demokratischer Mensch:

putinistentroll

Wir können gar nicht so viel kotzen, bei dem, was wir an Rückmeldungen bekommen!

Bruning macht immer wieder Werbung mit der Jüdischen Einheit (Abzweig des Rechten Sektors: Єврейський підрозділ) und findet das mit folgenden Worten lustig: „Ein jüdischer Faschist oder so ähnlich“ – mit entsprechenden Smiley:

antisemit

us-judobanderowzy

US-Judobanderozy

Also: wenn hier jemand angewidert sein darf, dann sind das wir! Tendenziös möchte man uns Antisemitismus unterstellen, weil wir Juden im Rechten Sektor kritisieren. Genauso, wie man das beim Berliner Ableger Bärgida versucht, wo sich eine JewGida gegründet hat. Das ist wieder eine andere Querfront, wo es auch viel zu berichten gäbe.

Diese Dinge dienen alleinig der Instrumentalisierung, um fadenscheinig zu zeigen: „Hey, wir sind überhaupt nicht rassistisch oder antisemitisch. Bei uns machen sogar die Juden mit“. Zum kotzen!

Das Netzwerk dazu kann man hier bestaunen, Golub ist dort natürlich auch mit dabei, was uns nicht (mehr) verwundert.

Mit diesem fadenscheinigen Argument „der Juden“ wollte man nämlich auch 2014 schon die Demos von Golub – verbunden mit dem Thema: Rechter Sektor -„schön reden“, die der Blog: Bubgegenextremerechte damals kritisierte und sich einen Shitstorm einfangen musste, was bis zur Löschung seines Artikels in der Zeitung: der freitag folgte. Einfach nur widerlich!

sg

Interessant ist, das man in der Rückmeldung uns im Gegenzug wieder auf die Diskussion bei Bubgegendieextremerechte verweisen möchte (also die vereinzelten Kommentatoren, die wir bis heute doch sehr fragwürdig halten und im Zuge dessen erst auf weitere Querfrontverflechtungen stießen, weil deren Aussagen uns hellhörig machten).

bub

Da haben die Kommentatoren 2014 ganze Arbeit für die Querfront geleistet!

Und man hofft, das wir in Zukunft wieder über die Pro-Russischen Propagandisten aufklären. Welch ein Irrwitz. Einfach nur irre strange und was für eine Realitätsverzerrung… Was läuft hier bloß schief…

Vielleicht mal zum mitschreiben: wir machen unseren Blog nicht für die Querfront, sondern wir berichten über die Querfront. Egal, welche Positionen diese vertritt. Weiterhin ist es egal, wo diese Querfront wohnt oder welche Sprache sie spricht. Wir sind weder ein Co- oder Contra Blog.

Im übrigen wollte man uns unterstellen, das wir dafür verantwortlich wären, wenn diese Menschen ins „antifaschistische Fadenkreuz“ gerieten. Wir finden: das machen sie schon von ganz alleine, dazu braucht es uns nicht! Sie sind alle groß genug und keine kleinen Kinder mehr (zumindest volljährig), sie können selber Verantwortung für ihr Handeln übernehmen!

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Bruning versucht weiterhin, in „seinen“ Gruppen, pro-ukrainische Menschen undifferenziert mit dieser Querfront-Taktik der „roten Faschisten“ zu instrumentalisieren. Wer politisch nicht gefestigt ist, wird sich davon beeinflussen lassen und der Hass dehnt sich immer weiter aus.

Und: nein, wir werden natürlich nicht wie gewünscht, den Artikel offline nehmen!


Bruning ist nicht die Ukraine!

Auch wir haben ab und an unsere Schwierigkeiten, zu trennen und müssen uns genau das immer wieder vor Augen halten. Bruning hat nichts mit der Ukraine zu tun! Sein Solidaritäts-Schreiben war nur Vorwand für seine braune Ideologie und radikalen Hass auf Linke, die er vorher in seinen Killerspielen fand, auch wenn er sie evtl. nur gedanklich likte. Man likt nicht das, was man nicht mag. Er benutzt gezielt die Themen der Ukraine dafür. Er weiß, das er Solidarität bekommt und das es kaum (öffentliche) Kritik gibt, da alle Welt auf die pro-russische Propaganda und auf Putin schaut. Und wenn Kritik fällt, wird man ganz schnell zum pro-russischen FSB´ler, Querfrontler oder zu Putins Nazi gemacht. Mit Androhung einer Anzeige und Verleumdung. So wie das eben ganz klassisch bei Rechten ist.

Und: Bruning macht sich gut für rechte Propaganda 😉 Das weiß er auch, würde es aber nie zugeben, auch wenn es doch so offensichtlich ist! Immer das gleiche…

Vermutlich werden ihm aber auch nach diesem Artikel seine Fans treu bleiben. Aber dann weiß man auch, welchen politischen Standpunkt diese vertreten und das es gar nicht um einen Frieden, um eine gute Lösung und Beendigung des Krieges für die Ukraine geht, sondern nur um die Durchsetzung radikaler, antidemokratischer und rechter Ideologien!

Man kann natürlich immer alles schön reden. Weil Putins´Propaganda solch Wirkung zeigt. Man kann deswegen aber solchen Leuten wie Bruning & Co. keine Plattform geben, der den Ukraine-Krieg für seine Ideologie missbraucht und sich seine Fanbase über die „Solidarität mit der Ukraine“ aufbaut. Toller Support!

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Das Beste kommt zum Schluss

Wie wirr und krude diese Querfront-Truppe rund um Raul Wolfgang Bruning und Svitlana Golub ist, ist logisch kaum noch gedanklich zu verbinden.

Svitlana Golub, die, wie oben schon geschrieben, vor zwei Jahren  ähnliche Demos vollzog und wegen des Rechten Sektors in die Schlagzeilen geriet, schlägt in einem Kommentar bei Bruning doch tatsächlich vor, unseren kopierten Artikel hier auf dem Blog (übrigens: mit der Ursprungsquelle Berliner Osteuropa-Experten von Martina Steis!) direkt Alexej Danckwardt zukommen zu lassen, damit dieser uns ordentlich (für was auch immer) verklagen kann:

golubmeetsdankcwardt

Kommentar zu finden: hier!

Gibt Golub damit dann eigentlich doch zu, das wir ein „pro-ukrainischer Blog“ sein müssen und weswegen sie sich jetzt Chancen ausmalt, das Danckwardt uns verklagt? 😂 Oder bandelt etwa Golub mit Danckwardt? 😉 Immerhin, es haben 4 Leute gelikt! Vor allem Bruning noch, so geil! 😂

Gilt das nicht bei rechten Ideologen als sogenannte „Volksverräter“???

Hier trifft also in Überlegung die linke mit der rechten (oder auch pro-russisch mit der pro-ukrainischen) Querfront wieder zusammen. Das Feindbild (wir) wurde gefunden und abgesehen von der Tatsache, das es ein Armutszeugnis, welches nur noch selbst enthüllend wäre, zeigt das den wahren Charakterzug von Nationalisten (und generell Querfrontlern)! Heute da, morgen dort. So wie es nützlich verbindend ist!

Dementsprechend ist es uns auch egal, ob wir: wie von den pro-russischen Querfrontlern als „ein vom CIA gesteuertes Medium“ wahr genommen werden oder von einigen pro-ukrainischen Querfrontlern als „Trick von russischer Seite“ (FSB wollte man uns nicht direkt unterstellen, musste aber genauso erwähnt werden).

Es ist einfach so lächerlich, uns anhand des Blognamens: Matrochka einer pro-russische Position zu bezichtigen. Das Logo vom Blog hat man dann sicherlich auch nicht verstanden, ebenso die Seite: .матрёшка nicht. Das sagt schon viel aus! Und wir dachten immer, die pro-russischen Trolle wären die witzigen Sockenpuppen!

Weiterhin wollen wir warnen: wir wurden von Bruning als gefährlich eingestuft, weil wir nicht pro-ukrainisch sind 😂 Das sprengt wirklich jegliche Vorstellungskraft! Vielleicht liest er auch einfach zu viel Alles Schall & Rauch?

Wenn Argumente fehlen, folgt das:

Irgendwie kann einem Bruning auch leid tun. Fast jeden Tag ist er angeekelt oder fühlt sich zum kotzen. …

FAQ – auch für die Zukunft

Wir lassen uns von Nationalisten und Querfrontlern nicht vereinnahmen! Weiterhin brauchen wir auch keine ideologisch überzeugten Emails von Bruning-Freunden, die uns pro-russische Propaganda als letztes Argument unterstellen wollen. Nationalismus hat keine Argumente, sondern ist eine Ideologie, die sich durch den letzten Artikel sehr gut gezeigt hat.

Wer sich der Selbstzensur gibt, nur weil es pro-russische Querfrontler und Propagandisten sowie Nazis gibt – die dieses Thema für ihre Zwecke benutzen und missbrauchen, der ist nicht frei von Journalismus und belegbaren Fakten – die er, aus welchen Gründen auch immer, nicht einsetzt.

Wir haben etwas gegen jeglichen Rassismus, Nationalismus, Homophobie, Sexismus, Querfronten und gewollt geschürten Ängsten, die mit Desinformationen, Verschwörungen, Lügen, Hass und Vernichtungsfantasien bestückt sind und genauso verbreitet werden. Es ist uns dabei vollkommen egal, aus welchem Land dieser Nationalismus kommt und in welcher Sprache dieser geschrieben!

Die Emails beantworten wir nicht, auch werden die Kommentare erst einmal nicht frei geschaltet. Unsere Zeit ist uns zu kostbar, um sie mit endlosen Threads zu füllen, die eh ins Leere laufen und zu keiner Kommunikation führen. Das haben die Reaktionen, die wir bereits erhielten oder auch öffentlich zu lesen sind und die diesen Artikel füllen, bereits gezeigt!

Über weitere Anwerbung des Rechten Sektors unter dem Deckmantel von Frieden und Antifaschismus oder auch „ist doch alles nur Trollerei“ – bitten wir abzusehen!

Ein weiterer Artikel hierüber: Rechte #Propaganda und #Tötungsfantasien anzeigen!


Presseberichte in Zusammenhang:


 

Titelbild: Alan Turkus via flickr // Humpty Dumpty Sat On a Wall

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2 Gedanken zu “Wenn die linke und rechte Querfront aufeinander trifft…

  1. Heyho.
    Eigentlich eine ganze nette Idee: jede Gruppe hat Kritik, welcher Art auch immer, verdient. Aber warum Raul zum Beispiel? Welche Rolle spielt er faktisch, in welcher politischen Gruppe ist er aktiv? Scheint, als kritisierst Du da lediglich eine Einzelperson und keine öffentliche Person – was also ist der Mehrwert?

    1. Meinst Du das ernst, mit Deinem Like für den kleinen Möchtegern-Nazi Christopher Pietsch bei Dir auf FB?
      Gern eine kleine Nachhilfe:
      https://matrochka.wordpress.com/2016/08/28/selbsternannter-linksnationalist-christopher-pietsch-die-identitaere-bewegung/

      Falls ja, verwundert uns Deine Frage bzw. Solidarität zu Raul nicht wirklich und ist selbstredend…
      P.S. Hausaufgaben musst Du schon selber machen, das machen wir nicht auch noch für Dich 😉

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