Pro-Putin Pegida auf zwei Rädern: Deutsch Russische Seelen & die Donbas-Spenden-Hilfe mit dem FBKO und Novorossia

Nachtwölfe, Systema & Rocker, Organisationen & Vereine, Propagandisten

Mit rechtsextremen Kontakten bis zum Tolstoi-Institut – und schon sind wir „beim Kreml“!

Verbindungen der rechten Rocker „Deutsch Russische Seelen“ zum Verein Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe (FBKO) von Liane Kilinc & zur Spendenaktionen Novorossia (SfN) von Fränzi Konrad

„Gott mit euch! Gott schütze den Donbass!“ – lautet der Slogan von: Deutsch Russische Seelen in vielen ihrer Postings auf Facebook.
Deutsch Russische Seelen, kurz DRS genannt; entstanden aus einer Abspaltung der Deutsch Russischen Bruderschaft heraus; auf ihrer Facebook-Seite ist der Beginn mit September 2015 datiert.

Wie sie sich sehen und vorstellen:

Deutsch-Russische Seelen steht für Familie, Brüderlichkeit, Glaube, Liebe, Ehre deutscher Ahnen, sowie die Ahnen des russischen Brudervolkes. Brat & Sistra


Die Mitgliederliste

Als Präsident der DRS in Deutschland wird angebeben: Pegada-Endgame Mitstreiter: Jan Riedel, Vizepräsident ist Stefan „Miteff“ mit Vorlieben für Thügida (Ein Volk hilft sich selbst), Pegada-Endgame und WfD sowie Ultras, das Jugendkommando der DRS in Deutschland vertritt ein Felix Philipp, weiterhin sind aufgeführt ein: Илья Назаров (Ilja Nasarow) als Kommandant aus St. Petersburg, Tatiana Zolotareva als „Schwester“ – ebenfalls aus St. Petersburg und der bekannte Rechte und ebenfalls „Bruder“: Viktor Seibel.


– Vereinssatzung vs. Widerspruch

Wenn man sich die Vereinssatzung der DRS durchliest, die man nicht ernst nehmen kann, die da besagt:

Das man sich also von rechten Tendenzen abgrenzt und alle Mitglieder (resp. Bruder/Schwestern) ausschließt, welche diesen Rassismus vertreten, könnte man fast ironisch meinen, das dort fast jedes Mitglied, welches hier angesprochen – das andere ausschließen und man sich gegenseitig auflösen müsste. Aber was machen, wenn selbst der „Präsident“ darin verortet ist und nicht nur er.

Wie man gleich feststellen kann, hat sich hier wissentlich eine Community gebildet, die offen rechte Hetze und Rassismus verbreiten und unter dem Deckmantel von „Humanität“ ihr Auftreten kaschieren wollen. Quasi: Pegida auf zwei Rädern + Hilfspaket im Gepäck!


– Brüder & Schwestern

Neben den oben aufgeführten Mitgliedern spielt in Zusammenhang mit den Deutsch Russischen Seelen eine Rolle: die (wieder einmal) rechtsextreme Partei ProDeutschland aus Steglitz-Zehlendorf mit ihrem Kreisvorsitzenden und „Bruder“ Alexander Papenfuss mit einer erstaunlichen Like– und Freundesliste; die Verbindung mit dem Spendenverein von Fränzi Konrad/FBKO bzw. persönlicher Geldübergabe an den pro-russischen Separatisten von EoT/Sut VreminiRussell Boner Bentley durch: Bruder Alexander Klimentov und Schwester Manuela Brandt (auch bekannt aus der Musik-Band Russisch mal anders) sowie der fremdenfeindliche Bruder Werner Breuer (Вернер Бреуер), der sich über „Grenzsicherung“ und gegen den organisierten „Asylanten“-Angriff von Rechten freut und diese online anfeuert.

Folgt man auf Facebook weiteren Namensverlinkungen durch Jan Riedel von anderen DRS-Mitgliedern, landet man auch schnell mal auf Profilen, die nicht mehr weit von der neofaschistischen Casa Pound Bewegung entfernt sind. Auch diese finden sich bei den Deutsch Russischen Seelen wieder – siehe Vereinssatzung.


– Teilungen und Ansichten (Auszug)

Wenn man ein wenig die Bildergalerie bei der DRS ober beim Präsidenten selbst durchstöbert, findet man schon sehr schnell Einblicke in die rechte und rechtsextreme Welt der pro-russischen Brüder und Schwestern.
So ist der Adminschreiber von Deutsch Russische Seelen ganz stolz auf seinen jüngsten Spross; das „Jugendkommando Felix Philipp“, da dieser „mit Wehrmachtshelm gegen die US-okkupierte BRD“ auf seinem Ost-Moped fährt:

Die Idee mit dem Wehrmachtshelm entspringt übrigens auch den „netten“ Fotos, die Felix Philipp macht. Er hat große Freude an Kriegsspielen und Waffen, wie es scheint. Hier findet sich auch das Messer wieder was weiter unten nochmal „in Erscheinung“ tritt:

Ansonsten ist es das übliche. Glorifizierung der NVA und des Diktators Gaddafi, gegen DDR-Bürgerrechtler – weil sie sich gegen Pegida aussprechen, Politiker sind eine kriminell-terroristische Vereinigung, Islamhetze, rechte Demos und Proteste, Deutschland ist noch besetzt, Teilung von Anonymous.Kollektiv oder Uwe Ostertag mit seiner Hetze gegen asylsuchende Flüchtlinge, die Nazi-Wikipedia „Metapedia“ mit den „jüdischen Kriegserklärungen“; Holocaustleugnung  u.s.w.

Das i-Tüpfelchen war allerdings die Holocaustleugnung, die Präsident Jan Riedel im letzten Jahr auf VK geteilt hat. Das Video ist „so beliebt“, das es User gibt, die davon ein fast professionell gefertigtes Transkript per PDF erstellt haben.

Weiterhin verlinkt er auf VK Inhalte zu rechtsextremer/neonazistischer Musik; unter der Kampagne von: Rock Against Communism (RAC).

– Rechte Demos innerhalb der DRS

Jan Riedel hat ja schon in obigen Screens einige seiner Überzeugungen in den sozialen Netzwerken gepostet. Mitglieder der DRS waren weiterhin mit Sympathisanten der rechtsextremen Identitären Bewegung marschieren, bei der AfD war jemand vor Ort – was sofort „optimistisch – sprich positiv“ gepostet werden musste und das Bild von Pegida ist ganz aktuell aus 2017.

Schaut man sich das Bild mit den Identitären (Mitte) genauer an, ist dort nicht nur Viktor Seibel vertreten, der gegen „Asylwahn“ und mit islamophober Einstellung marschiert:

Weiterhin gab es bei den DRS 2016 mehrere Treffen mit einem Mitglied des rechtsradikalen Bündnisses „Weißer Raben“ sowie mit Nick Nebel. Zum Bündnis Weißer Raben kann man sich hier im dokumentationsarchiv (2. Abschnitt) belesen.

Die Info vom „Weißen Raben“ fanden wir im Bericht des Blogs: Goldene Aluhut Auftaktveranstaltung der „Friedensfahrt“ 2016, der zum lesen auch sehr zu empfehlen ist!

Diese „Patrioten“, wie sie sich nennen, waren Anfang 2016 aus dem braunen Sachsen-Sumpf nach Berlin angereist, um gemeinsam mit Papenfuss von Pro Deutschland auf der Demo im „Fall Lisa“ die Kreml-Propaganda & den Fremdenhass weiter zu schüren & zu verstärken:

— Demo von Russlanddeutschen & Rechten im Fall Lisa vor dem Bundeskanzleramt in Berlin, Januar 2016


– Alexander Papenfuss und das Tolstoi-Institut

Nun; gibt es im pro-russischen Kontext eine Verbindung zur rechtsextremen Partei ProDeutschland, so ist meist auch Tatjana Garsiya mit ihrem Tolstoi-Institut nicht weit – wie auch in diesem Fall. Man ist nicht nur per Facebook miteinander befreundet, sondern Alexander Papenfuss war nebst Familie am 6. Juli 2015 bei einer Feier: Silver Strings in der Russischen Botschaft in Berlin. Eine Veranstaltung des Tolstoi-Instituts:

Wenn man weiß, das der Schatzmeister vom Tolstoi-Institut: Günter Czichon von ProDeutschland ist – wie auch das zdf Frontal 21 aus 2016 berichtete, mit dem Garsiya auch noch weitere Projekte verbindet, liegt es sehr nahe, das deutsch-russische Freundschaften und Netzwerke über die Partei ProDeutschland laufen und auch gut vorbereitet sind.

— „Und die Verbindung zum Kreml ist dokumentiert“ – Bildmontage, der ganze Text => hier!

Das Foto von Günter Czichon selbst – wie er für das Tolstoi-Institut posiert, ist auf der Homepage von Tatjana Garsiya aus 2014 nicht mehr zu finden, vermutlich haben zu viele kritische Presseberichte dafür gesorgt. Glücklicherweise gibt es aber das Internet-Archiv, welches jemand vorzeitig gesichert hat:

Günter Czichon findet man im Netz so gut wie gar nicht mehr (was Social Media betrifft), Alexander Papenfuss scheint seinen Wohnsitz verschleiern zu wollen; er gibt an, in Borowitschi (Russland) zu wohnen und aus St. Petersburg zu stammen. Laut VK wohnt Papenfuss aber in Berlin, was auch dem Ganzen am nächsten kommt.

Beide; Czichon und Papenfuss, standen schon 2011 gemeinsam auf der Landesliste von ProDeutschland (Abgeordnetenhauswahl, Zweitstimme). Es  ist nicht so, das man sich nicht kennt. Schade eigentlich, das es kein gemeinsames Foto oder eines zu dritt von diesen rechten Protagonisten gibt! Nur das ist noch zu finden gewesen:

— Bildmontage; bis auf Garsiya, Schulz und Pietza alles leitende Figuren bei ProDeutschland

Kurz und knapp: Die politische Ausrichtung von Deutsch Russische Seelen ist klar ersichtlich. Sie verläuft unterschiedlich in die verschiedensten neu-rechten, rechten bis hin zu rechtsextremen Bewegungen, die wieder einmal bis in das Tolstoi-Institut reichen und somit auch „bis zum Kreml“. Papenfuss kann für die DRS doch nur ein Segen sein!
Ist dies evtl. eine noch bestehende (engere?) Verbindung zum Tolstoi-Institut, seitdem Czichon irgendwie von der Bildfläche verschwunden ist? Die Zeit und Recherchen werden es evtl. zeigen. Bis dahin bleibt nur eines: abwarten!


Die Deutsch Russischen Seelen bildlich vorgestellt

Bevor wir zu den Spendensachen kommen, kurz mal ein Einblick:

Und auch, wenn man Liane Kilinc vom FBKO  hier auf obigen Fotos nicht sehen kann, ist sie doch glühender Anhänger von Rockern: hier z.B. mit den Nachtwölfen:

weiteres:

Und hier ist „die Truppe“ in ihrem Kern fast geeint zusammen:

— 2017 v.l.n.r.: (vorn) Felix Philipp, Werner Breuer, Jan Riedel, Fränzi Konrad, Alexander Papenfuss (hinten) Manuela Brandt, Alexander Klimentov, Stefan „Miteff“ und unbekannt (rotes Shirt)


Rückblick auf die Spendenaktionen in die Ukraine

Das dort die sich „links sehende“ Fränzi Konrad und der Verein FBKO mitmischen, verwundert nicht, wenn man die Berichte von Konrad oder dem FBKO hier auf dem Blog und vor allem auch  aktuell dokumentiertes Material über die DSR kennt. Es passt!

Kurzinfo zum Einstieg: Fränzi Konrad sammelt über ihre Spendenaktion für Novorossia (SfN) nur online Spendengelder ein, die dann meist auf das Konto von FBKO (Liane Kilinc/Klaus Koch) überwiesen werden, da dies ein eingetragener Verein ist und somit auch Spendenquittungen ausgestellt werden können. Außerdem gibt es eine „Fusion“ zwischen dem FBKO und SfN, die Beiträge dazu sind aber nach kritischen Berichten von uns aus dem Netz verschwunden:

Fusion: FBKO mit Fränzi Konrad und ihrer Spendenaktion Novorossia – Batalló XAH7: Russell Bentley

Genauso verhält es sich mit der DSR. Geldspenden gehen an das FBKO. Jan Riedel bezeichnet das FBKO auch als das „Hauptlager in Deutschland“, in denen Spenden zusammen getragen werden.
Das Geld (welches auch für Separatisten u.a. für „Drohne und Kamera“ verwendet wird), wird natürlich nicht an die Separatisten überwiesen, sondern vor Ort persönlich übergeben. Dort werden größtenteils auch vor Ort die Hilfsgüter eingekauft und dann verteilt. So kommt man dann als „Friedensaktivist“ endlich auch mal in den Genuss, mit Kriegsverbrechern kuscheln zu können und nicht nur mit Rechten.

Berichte über Kriegsverbrechen, Folterungen und Tötungen in geheimen Gefängnissen der pro-russischen Separatisten gibt es bei der FAZ und beim Deutschlandfunk ¹²³


Zugegeben, macht uns das mit den Hilfsgütern an notleidenden Menschen in der Ukraine sehr betroffen. Wir haben so etwas auch schon mal getätigt. Ist lange her und war in einem anderen Land, wo Krieg herrschte und dieses auch heute noch nicht zur Ruhe kommt. Mit natürlich anderen Voraussetzungen. Dennoch haben wir uns an die Menschen direkt gewandt, kein rechter Hintergrund, neutral und ohne politische Ansicht – weil der Mensch allein zählt. Keine Forderung oder Gegenleistung. Nennt man auch: bedingungslos.

Sobald man als Helfer aber nur denen hilft, denen man aus ideologisch-politischen Gründen helfen möchte, selektiert man wissentlich und wohlwollend aus und ist einfach fehl am Platz und hat den Job der humanitären Hilfe nicht verstanden! Das wiederum nennt man auch: befangen! Ganz davon abgesehen, das es auch so menschenunwürdig ist.


– Als Kindersoldaten verkleidet

Es gibt viele Fotos, die die DRS mit Spendenaktionen in Deutschland zeigt. Aber diese aktuellen mit den verkleideten Kindern in der von pro-russischen Separatisten besetzten Ostukraine – im Gegenzug zur Hilfe – sind wirklich unwürdig, auch wenn es laut DRS eine angebliche Aufführung der Kinder als Dankeschön war.
Natürlich bekommen die Kinder eine Zuwendung, aber es ist eben auch immer ein Geben mit einer Forderungshaltung. Ganz im Sinne von Jan Riedel, der da meint:

„Nur wenn wir als Volk wieder zurück zu alten Werten finden, können uns unsere Brüder helfen. Wir müssen verstehen, das eine Leistung NUR durch einen Gegenleistung entstehen kann!!!

Oder in der Ostukraine. Dort marschieren seit letztem Jahr die Kinder mit Werbung auf Shirts und Flaggen von Liane Kilinc & dem FBKO auf der Pro-Putin Parade: „Unsterbliches Regiment“. In der Ukraine! Dort werden wohl die Menschen marschieren müssen, die pro-russischen Separatisten halten diese Gebiete ja besetzt. Die selbst ernannten und international nicht anerkannten „Volksrepubliken“ ¹ ² des selbst ernannten „Föderativen Staates Neurussland„.

Das FBKO hilft hier also auch noch bei der politischen Indoktrination an Kindern! Man kennt schließlich die Gepflogenheiten!

Und genau das ist keine Hilfe, erst recht keine humanitäre. Hier macht man sich manipulativ die Kinder für Propaganda- bzw. für Kriegszwecke zu eigen. Kleine Kinder passend in Uniform gesteckt: Kindersoldaten für ein paar Propagandafotos, die in der Welt der Kriegskanäle und deren Sender landen werden. Absolut verachtenswert.
Aber, was will man „erwarten“, wenn selbst die DRS mit Kindern & Teenies Überlebenskampf in Sachsen´s Wäldern spielen. Siehe im Beitrag weiter unten.

Die Kinder sind von uns anonymisiert worden, Quelle ist DRS mobil, vermutlich von Alexander Klimentov und Manuela Brandt vor Ort per Smartphone geschickt :

Wenn also der FBKO/Kilinc und die SfN/Konrad nicht reisen können, erledigt das (auch in Zukunft und wohl unregelmäßig) die DRS (durch Alexander Klimentov und Manuela Brandt über Anreisen via Moskau) bzw. fährt die DRS auch gemeinsame Spendentouren, unter anderem mit „Asorix“, über die wir – mit dem Artikel der Stuttgarter Nachrichten – hier in Zusammenhang mit der Deutsch Russischen Bruderschaft (durch damals Roland Schneider), Partei DIE Einheit, LmDR e.V., Systema Akademie & die Russlanddeutschen Wölfe etc. im letzten Jahr ausgiebig berichtet haben.


– Überlebenstraining incl. Kampfausbildung bei den DRS 

Neben den Spendenfahrten in die Ost-Ukraine, Fahrten zum sowjetischen Ehrenmal nach Berlin-Treptow und den Besuchen von Mahnmalen aus den letzten Kriegen hat die DRS auf ihrer Event-Seite angegeben, auch Überlebenstraining und Kampfausbildung (Ninjutsu – Jeet Kune Do – Kickboxen) in Sachsen´s Wäldern auszuführen. Natürlich das Ganze in Militärklamotte und mit Russlandbeflaggung:

Wenn man sich schon so über den „jüngsten Spross“ aus dem Team von Deutsch Russische Seelen freut, weil dieser mit einem Wehrmachtshelm Moped fährt, fragt man sich, ob dieser Helm und evtl. noch andere NS-Devotionalien hier zum Einsatz kommen. Ein feststehendes Messer mit einer Klinge über 12 cm ist ja auf den Bildern schon zu verzeichnen, wie es weiter oben schon bei Felix Philipp zu sehen war.


Fazit:

Das: sind genau die Leute, die den Mythos über die „Faschisten“ (alle Ukrainer sind  Ukro/Ukra-Nazis/Faschos – aber auch die, die über diesen Mythos aufklären und der Propaganda widersprechen) verbreiten und damit versuchen, die Geschichte & Politik zu verklären. Stetige Lügen, Hass auf Andersdenkende, antimuslimischer Rassismus und Propaganda bis hin zur Holocaustleugnung.
Ihr werdet es in ihren Kommentaren und Postings finden. Es gibt genügend Aussagen darüber; ob auf twitter, Facebook & Co. ¹ ² ³
.
Sie sind es; mit ihrer typisch Putin treuen (und größtenteils gut versteckt) rechten Haltung oder auch „nur“ Sympathie für diese, so lange es pro Putin oder pro Diktatur ist; die Russlands Rechte (aber auch deutsche) hofieren und stark machen. Sie unterstützen nicht nur Rechte, sondern auch einen Krieg, statt diesen zu entkräften.
Dahinter steckt nur eines: einmal A) die Ukraine soll russisch werden und nicht westlich – angelehnt an die EU und B) der Einfluss auf Europa, den Westen antidemokratisch zu destabilisieren, spielt eine große Rolle.
Menschen,  die wissentlich in den unterschiedlichsten rechten Netzwerken zu verorten sind und sich im Gegenzug sehr offen in ganz vielen linken Gruppen tummeln.
Es ist auch nicht so, das „laut Definition Querfront“ Rechte immer unbedingt Linke unterwandern. Oftmals und vor allem im Bezug zum Ukraine-Krieg können wir seit Jahren beobachten, wie sich Linke den Rechten an den Hals werfen. Querfront – auf pro-russisch eben! Wie zu „alten Zeiten“.
Mag sein, das die DRS „nur ein kleines, rechtes Grüppchen“ ist, aber man kann sehen, welche Kräfte dahinter stecken und wo sie mit viel Einfluss von Rechten und mit Hilfe von Linken & Russland – gesellschaftspolitisch Fuß fassen können, weil nach außen hin ersichtlich scheint, das sie eine Spendenaktion „für“ Kinder im Donbas unterstützen.
Einer (von vielen) der Gründe, weswegen wir diesen Blog führen! Da war Deutsch Russische Seelen wirklich mal ein Volltreffer! Chapeau!

Putin fördert europäische Rechte

Abschließend dazu noch ein Bericht vom zdf, Frontal 21. Ab Minute 08:20 ist auch nochmal ein Einblick in das Tolstoi-Institut gegeben, man sieht dort sogar noch den Schatzmeister des Tolstoi-Instituts: Günter Czchion von ProDeutschland in der ersten Reihe sitzend.

(…) Seit Herbst 2015 beobachtet eine Spezialeinheit der EU-Kommission Propagandaaktivitäten Russlands in Europa. Auffällig ist demnach die Unterstützung rechter und rechtsextremer Gruppierungen in EU- und NATO-Staaten durch russische regierungsnahe Organisationen.

„Das Hauptziel ist die Destabilisierung der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten“ (…) „Das wichtigste Werkzeug für die Destabilisierung ist die Unterstützung von Parteien vom rechten Rand, die gegen das Establishment, gegen die EU und die NATO sind. (…)


Rechte Russlanddeutsche pro AfD

Presse/Medien, Propagandisten, Protestbewegungen
Ein Bericht des bnr – Blick nach rechts – aus aktuellem Anlass von Theo Schneider
Zwei Artikel ¹ ² über Heinrich Grout und den Konvent der Russlanddeutschen (im Fall Lisa) haben wir bereits im Januar 2016 veröffentlicht. Tipp: mehr Infos über Heinrich Groth findet man unter: Генрих Гроут in der Suchmaschine!
Die Seite Genosse.su – auf der u.a. Heinrich Groth vertreten ist, ist mit Vorsicht zu genießen, da mit Schadprogrammen aktiviert!


Heinrich Grout und der Internationale Konvent der Russlanddeutschen

Eine neue rechte Gruppierung aus bekannten Aktivisten will in russlanddeutschen Kreisen für die AfD mobilisieren. Für Ende März plant der Zusammenschluss einen Kongress in Thüringen.

Rechte Russlanddeutsche haben unter Beteiligung von AfD-Funktionären bei Detmold in Nordrhein-Westfalen am 21. Januar ein so genanntes „Koordinierungszentrum der Russlanddeutschen“ mit dem Namen „Für die deutsche Heimat!“ gegründet. Ziel dieser Vereinigung sei „die größtmögliche Unterstützung der patriotischen Kräfte des Landes“, als deren führende Organisation derzeit die AfD gesehen wird. Man wolle die Partei bei den „kommenden Landtags- und besonders bei den Bundestagswahlen mit allen zur Verfügung stehenden Kräften […] unterstützen“, heißt es in einer Mitteilung dieses „Zentrums“.

Die Initiative zur Gründung ging vom „Internationalen Konvent der Russlanddeutschen“ um Heinrich Groth aus. Der Konvent fiel im Januar vergangenen Jahres durch den „Fall Lisa“ auf, bei dem eine erfundene Vergewaltigung zur flüchtlingsfeindlichen Mobilisierung vor allem in der russischsprachigen Community verwendet wurde. Groths Verein streute mit als erstes die Gerüchte, die auch von russischen Medien massiv verbreitet wurden. In mehreren Städten kam es daraufhin zu Protestaktionen: In Berlin versammelten sich bei Groths Kundgebung rund 700 Menschen gegen „Emigrantengewalt“ vor dem Kanzleramt, darunter Anhänger von „Bärgida“ und NPD-Funktionäre. (bnr.de berichtete)

Russlanddeutsche Demo, auf der laut Interview Tagesspiegel auch Oleg Muzyka war


„Das Deutsche Volk am Rande des Abgrunds“

In seiner Rede auf der Gründungsveranstaltung sprach Groth von der „totalen Unterjochung der BRD durch die USA“ und dass „die Strategen aus den USA geplant haben“ das deutsche Volk abzuschaffen. In dem Zusammenhang lobte er das rechtspopulistische, pro-russische „Compact-Magazin“ von Jürgen Elsässer, „wo die Vasallen-Rolle der BRD regelmäßig thematisiert“ werde, aber auch die Zeitschrift der „Russlanddeutschen Konservativen“ von Andreas Triller und Johann Thießen. Das neue Zentrum soll „der AfD den Rücken stärken, indem sie die Russlanddeutschen-Heimkehrer, Aussiedler und Spätaussiedler in ihrem Sinne mobilisiert“. Man wolle „zusammen mit der AfD dafür sorgen, dass Deutschland nie wieder gegen Russland aufgehetzt“ und  der „Zustrom von fremden Völkern nach Deutschland ab sofort“ gestoppt werde.

Zum Schluss zeichnete Groth, wie üblich in rechten Kreisen, ein düsteres Bild vom nahen Untergang: „Das Deutsche Volk steht wirklich am Rande des Abgrunds. Es fehlt nur ein kleiner Stoß, um es aus der Geschichte endgültig zu tilgen.“ Unterstütze man jetzt die AfD, „kann es zu der gewünschten Rettung kommen“, so Groth.

Interview mit Compact, Berlin 2016


AfD-Funktionäre unterstützen Gründung

Groth fiel bereits in der Vergangenheit bei rechten Gruppierungen auf. 2006 kandidierte er für die ultrarechte „Offensive D“ im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, gab in der Vergangenheit dem NPD-Blatt „Deutsche Stimme“ sowie dem flüchtlingsfeindlichen „Compact-Magazin“ Interviews. Bis heute läuft der „Schulverein zur Förderung der Russlanddeutschen in Ostpreußen e.V.“, der in vergangenen Jahren mehrfach das „Lesertreffen“ des extrem rechten „Zuerst!“-Magazins organisierte (bnr.de berichtete), auf seinen Namen. Im Mai 2016 marschierte er neben dem Berliner NPD-Landesvorsitzenden Uwe Meenen hinter dem Transparent der neurechten „Ein Prozent“-Initiative beim flüchtlingsfeindlichen „Merkel muss weg“-Aufmarsch mit. (bnr.de berichtete) Groth rühmt sich nach Angaben von „Spiegel Online“ auch mit Kontakten zur russischen Regierung.

Demo: Merkel muss weg, Berlin 2016

Seit vergangenem Jahr wendet sich Groth mit seinem Konvent immer offener der AfD zu. Regelmäßig wurde auf der Homepage in den letzten Monaten für die Partei geworben. Im Juli sagte Groth in einem ARD-Interview, das man das Gespräch mit der AfD über mögliche Kooperationen suche. Im Dezember beteiligte sich Groth nach dem Anschlag vom Berliner Breitscheidplatz an der Kundgebung der neurechten Initiative „Ein Prozent“ und der AfD vor dem Kanzleramt. (bnr.de berichtete) Wenige Tage zuvor, am 14. Dezember hatte sich Groth und sein Konventskollege Reinhold Haun im Landtag Brandenburg mit dem AfD-Bundesvize Alexander Gauland sowie den niedersächsischen AfD-Funktionären Armin Paul Hampel und Waldemar Herdt getroffen, um Formen der Unterstützung auszuloten und die Gründung des „Koordinierungszentrums“ zu besprechen.

Russlanddeutsche Demo: „Keine Gewalt“ Berlin, 2016 – Werbung von EinProzent


Eine „neue gesunde Weltanschauung“

Zur Gründungsveranstaltung kamen dann auch Vertreter der AfD: Armin Paul Hampel, Vorsitzender der AfD-Niedersachsen und Mitglied im Bundesvorstand hielt eine Begrüßungsrede,  Waldemar Herdt, Landeslistenkandidat der AfD-Niedersachsen und Eugen Schmidt, Sprecher des Netzwerkes „Russlanddeutsche für die AfD NRW“ warben für die Unterstützung der AfD durch Russlanddeutsche.

Bei dem Treffen war auch Heinrich Daub, Chefredakteur der rechtslastigen russlanddeutschen Zeitschrift „Ost-West-Panorama“ anwesend. Daub fiel in der Vergangenheit mehrfach durch die Unterstützung entsprechender russlanddeutscher Gruppierungen auf. (bnr.de berichtete) Zuletzt trat er im Februar 2016 als Redner auf einer Kundgebung der extreme rechten Kleinstpartei „Arminius-Bund“ in Düren auf. In seiner Rede bei der Gründungsveranstaltung des „Koordinierungszentrums“  ließ er auch keine Zweifel an seiner Gesinnung:  Man solle „nicht nur die Alternative für Deutschland an die Macht bringen, sondern ein alternatives Deutschland aufbauen, neue gesunde Weltanschauung entwickeln und neue volkstreue Menschen für die politische Verantwortung vorbereiten“ um Deutschland von den „antideutschen Kräften zurückerobern“ zu können, die „Anhänger der Religion des Volkstodes“ seien.

Heinrich Groth // Arminius-Bund & Compact


Extrem rechte Russlanddeutsche finden zusammen

Geführt werden soll das „Koordinierungszentrum der Russlanddeutschen“ durch einen „siebenköpfigen Rat“ den Heinrich Groth anleitet und der Vorschläge zur Tätigkeit der Vereinigung „in Absprache mit der Parteiführung der AfD“ ausarbeiten will. Das erste gemeinsame Projekt soll ein Kongress am 25./26. März im Hotel Hufhaus-Harzhöhe in der Nähe von Nordhausen (Thüringen) sein. Interessierte sollen sich bei den Organisatoren melden. Neben Groth sind das laut der Seite des Konvents Willi Muntaniol, Philipp Buchmiller,  Wilhelm Liebert, Viktor Kasper und Andrej Triller.

Triller und Kasper sind alte Bekannte in der extrem rechten Russlanddeutschen-Szene. Beide waren im „Arbeitskreis der Russlanddeutschen in der NPD“, Triller sogar deren Vorsitzender. Kasper erhielt breitere öffentliche Beachtung, als er auf dem AfD-Gründungsparteitag 2013 mit einer Deutschland-Fahne um Aufmerksamkeit buhlte. Triller ist derzeit Vizechef des „Arminius Bundes“ und mit Videos und Beiträgen auf der Seite des Konvents um Groth vertreten. Mit Heinrich Daub und Johann Thießen, dem Arminius-Bundesvorsitzenden, diskutierte er auch zusammen im Februar 2008 beim Berliner „Kulturfonds der Russlanddeutschen“.

Auch in der Partei DIE EINHEIT vertreten: Генрих Гроут


Quellen:

101 Leben – Ausstellung durch Oleg Muzyka im Ex-Stasi durchtränkten FMP1 und im braunen Gewand

DDR & Stasi, Global Rights of Peaceful People, Maidan/Ukraine, Propagandaseiten, Propagandisten, Veranstaltungen

101 LIFE.NET – ein Projekt aus Russland – lockt u.a. Fans der AfD für Russlanddeutsche & Pro Deutschland – an die Geschäftsadresse, wo die RLS, DKP, KPD, Neues Deutschland aber auch die Stasi-Vereine: GRH, ISOR und OKV ihren Sitz haben. Zufall? Nein!

Irgendwie scheint es niemanden mehr zu stören, was in den Räumen vom FMP1 so ausgestellt bzw. sich an rechten Tendenzen ins Haus geholt wird. Was ist da los?

FMP1 (Franz-Mehring-Platz 1) ist DIE Geschäftsadresse von linken Organisationen & Vereinen, die dort ihren Sitz haben, ob das die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist, die „K-P-D“ (Die Rote Fahne), Neues Deutschland, aber auch verdi und der Eulenspiegel, die Linke Medienakademie, DKP, die geschichtsrevisionistischen und antidemokratischen  Stasi-Vereine wie: OKV, GRH & ISOR und viele mehr – und niemand von diesen Institutionen regt in irgend einer kleinen Form Protest an,  wenn man sich russlanddeutsche AfD´ler & Rassisten ins Haus holt, aber gegen Pegida & AfD auf der Straße demonstrieren geht?
Wie geht das zusammen bzw. was läuft da falsch? Wie war das mit dem Antifaschismus der roten Stasi-Genossen, den Ewiggestrigen & deren sympathisierenden Linken?

Freidenker-Verband, DKP, FDJ, GRH e.V., ISOR, KPD, KPD(B), RFB, RotFuchs-Förderverein, VVN-BdA via Woschod aus 2010

Die Stasi mal wieder – und ihre Connections

Geschäftsführer all der Räume vom FMP1 ist Matthias Schindler. An ihn müsste die Kritik als Vermieter der Räume gehen. Was aber nicht passiert. Warum nicht?

Ok, die DKP, K-P-D und den Eulenspiegel kann man wohl schon einmal streichen – von den Stasi-Vereinigungen ganz abgesehen, wenn man sich dazu diesen Bericht anschaut; DKP & KPD die Sprachrohre & Werber von Muzyka + Queck sind, nachdem große Teile der Partei DIE LINKE nun etwas mehr Abstand zu diesen (Personen, aber nicht Themen) genommen haben.
Jetzt machen das kommunistische & DDR (Stasi)- verherrlichende Plattformen & Parteien, die letztendlich seit je her schon gemeinsame Sache machen.
Wie es um die Rosa-Luxemburg-Stiftung steht, wissen wir nicht so wirklich, vor allem wenn wir hinsichtlich der letzten Muzyka-Ausstellung  an die Konversationen mit der RLS denken – die dann doch schon ziemlich einschüchternd/drohend waren. Das Ganze kann man sich hier und hier noch einmal durchlesen, vor allem das Statement von uns ist da wichtig. Denn das, was man uns weiß machen wollte, entsprach nämlich nicht der Faktenlage.

Weiterhin ist durch Welt.investigativ belegt, das hohe Stasi-Funktionäre bis heute die RLS aufbauen, die Gelder kommen woher? Oh, wer findet sich da wieder? Richtig: Matthias Schindler. Ehemaliger und langjähriger MfS-Hauptmann der Spionageabteilung der DDR-Staatssicherheit – mit den höchsten Anteilen an die Rosa-Luxemburg-Stiftung:

Einst in den Händen von Bodo Ramelow, heute bei Matthias Schindler. Genau der Herr Schindler, der verwantwortlich für die Räume im FMP1 ist, wo seit Jahren einfach nichts passiert.

Bleibt das Neue Deutschland als linkes Presseorgan, die LINKE Medienakademie und trotzdem auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung, von denen man erwarten dürfte, Widerspruch einzulegen! [⸮]
Oder wie war das mit der Studie „Die enthemmte Mitte“ im letzten Jahr? Wird ja immer interessanter, was man alles so über die RLS findet.
Was nützt denn die Theorie wenn es in der Praxis geduldet wird? Was sollen dann „Aufklärungs“-Veranstaltungen der RLS zum Thema Querfront/Rechtsruck denn überhaupt noch bewirken, wenn solche Leute in den Geschäftsräumen des FMP1 – real und „praktisch“ ein und aus gehen? Weil´s irgendwie doch der gleichen Ideologie dienlich ist?

das sind sie, die „feinen, so „antifaschistischen“ Herrschaften…Klaus Blessing, Vizepräsident des Stasi-Vereins OKV bei seiner Arbeit…


Uns drängt sich immer mehr die Frage auf: Was waren das in der Vergangenheit für „Querfront-Aufklärungs-Veranstaltungen“ und was hatten diese zum Inhalt? Also wirklich tiefgehend. Wahrscheinlich überwiegend nur die rechte Querfront, richtig?
Gab ja schon einmal so etwas lustiges zum Fest der Linken. „Verschwörung ohne Theorie?“ – Moderation: Diether Dehm…und fragen – darf man ja wohl noch, oder? 😉😂
Alles nur heiße Luft nach außen hin für die Öffentlichkeit und für die „saubere PR“? Und: wo bleibt der Aufschrei von linken Aktivisten, von der Mitte der Gesellschaft ganz zu schweigen? Gibt keinen Aufschrei. Weil? 😉😎

Man kann diesen Artikel eigentlich beenden, wenn man obiges weiß. Seilschaften bleiben Seilschaften, pro-russische Propaganda passt einst wie heute – bestens zum ideologischen Weltbild, zur aktuellen Politik und wird auch bleiben. Da wird es keine Konsequenzen geben; im Gegenteil. Darüber können auch einige Linke noch so sauer sein, Geschichte ist aber eben nun mal geschrieben und nicht ausgedacht. Diese Dinge sind belegt.
Da nützen auch die besten Mythen und Legenden nichts!

Hier im Blog ist so vieles geschrieben, was das direkte Umfeld von Oleg Muzyka betrifft. Es ist rechtsgerichtet bis hin zu Hakenkreuzen und der rechtsextremen Partei Pro Deutschland und jetzt AfD für Russlanddeutsche, Flüchtingshetze, rassistische Postings, pro-russische FakeNews vermischt mit kommunistisch & DDR/Stasiverherrlichenden Vereinen – die auch bei Compact mit mischen; in einer Art von Propaganda, wie es sie schon einmal gab und aktuell im Ukraine-Krieg angewandt wird und auch hier in Deutschland schon längst wieder zum Werkzeug geworden ist. Fucking Mahnwachen!


Das Projekt – die Ausstellung

Schon morgen startet in den Räumen vom FMP1 eine erneute Propaganda-Ausstellung durch Oleg Muzyka, die da heißt: 101 Leben – vor kurzem auch auf Novorossia Today und anderen bekannten pro-russischen Querfront-Seiten beworben.
Dazu gibt es auch eine Homepage, registriert auf eine Adresse in Moskau, die für dieses Projekt im allgemeinen wirbt. Auf den Bildern, die dort eingeblendet werden, kann man sehr gut erkennen, wohin die Suggestion gehen soll: Oben die Fotos von pro-ukrainischen Nationalisten (Asow, Rechte Sektor etc.), unten dann die Zerstörung („durch diese“):

via 101life.net

Nationalisten gibt es in allen Ländern, das ist nicht abzustreiten. Hier will man aber aus propagandistischer Sicht alle Ukrainer zu Nazis deklarieren, die für eine Demokratie einstehen und sich kritisch gegen Russland äußern/sich stellen. Und Russland; ist Frieden, klar! Die Legende lebt!

Was „Frieden und Demokratie“ in Russland bedeutet, hat  Golineh Atai aktuell zum Welttag gegen Internetzensur veröffentlicht:

Ein Schachzug, den Russland und einst schon die ehemalige Sowjetunion inne hatte, das muss man ihnen lassen. Das Thema ist eigentlich so ausgeleiert, aber Propaganda ist leider auch wie zäher Schleim. Einmal festgesetzt, ist er schwer wieder loszukriegen und für die Demokratie einfach nur ungesund.


Die Veranstaltung

Zur Ausstellung zugesagt – neben Oleg Muzyka – hat übrigens auch der Rechte Tim Weigel, mit Muzyka befreundet:

Die Freundesliste von Oleg Muzyka:

Das Muzyka mit Dehm befreundet ist, ist hier im Blog auch schon mehrfach dokumentiert. Über Tatjana Garsiya und ihre rechten Netzwerke hatten wir erst vor Kurzem in aller Ausführlichkeit berichtet.

Die Like-Liste von Muzyka´s Freund Weigel (gesamte Liste hier) reicht von Ignaz Bearth bis zu Pro Deutschland und AfD in Massen, dem pro-russischen Rechtsnationalisten Viktor Seibel, FPÖ, Patrioten, Merkel-muss weg, Russentreff, Compact, Voicedonbass, Sputnik, Deutsch-Russische Bruderschaft, BFC Dynamo (verstehen sicherlich nur geschichtliche Insider) 😉 und weiteren Akteuren sowie politischen Organisationen:

Interessierte an dieser Ausstellung sind z.B. aus „Muzyka´s Crew“ Vera Stegschuster (über die wir hier schon berichteten), aus der Mahnwachenbewegung/AK Berlin: Hagen Schütte und eigenladen wurde Muzyka´s „Freundin“ Bianca Budnick, die neben den Mahnwachen, Compact auch Teilnehmerin von Nazikundgebungen (WfD) war.

Bianca Budnick mit Viktor Seibel (im Video) und Hagen Schütte

Auch Budnick war im Vorfeld bei Muzyka´s Veranstaltungen, oder auf Demos – deren Sympathie beide hegen (ProAssad/ProPutin als ein Beispiel). Man kennt sich also nicht erst seit kurzem.

Die (vorläufige) Gästeliste:


Hagen Schütte weiterhin auch hieran interessiert:


Hagen Schütte war auch schon gemeinsam mit Muzyka unterwegs – mit Endgame, Mahnwachen, AK Berlin, Staatenlos.info & Team Oleg Muzyka + Queck

Aber auch Vera Stegschuster ist nicht besser:

geteilte Inhalte von Vera Stegschuster (beide Profile) aus dem direkten Team von Muzyka/Queck


Zurück zu Budnick & Co.

Momentan scheint Bianca Budnick sich wieder eher der pro-russischen Propaganda/Endgame zuzuwenden und macht u.a. Werbung für das bald anstehende Querfront-Festival: Max-Terra Musica durch den Pressesprecher: Mathias Tretschog, mit dem Diether Dehm ebenfalls wieder einmal befreundet ist.
Und nicht nur mit ihm sondern auch mit Elke Zwinge-Makamizile aus Muzyka´s Crew, Jan Dahlgrün (siehe Barbara Reiss) von dem Mahnwachen Potsdam oder Nico Kiel von American Rebel – auch so einem DDR-verzerrtem Grüppchen.
Nico Kiel hat gleich mal den Terroranschlag in Berlin in Frage gestellt und zusätzlich dazu ein Video von Werner Altnickel geteilt.

Wir könnten jetzt noch endlos über die Netzwerke ausholen, die sich mit den „linken“ pro-russischen Querfrontlern und vor allem mit Oleg Muzyka & Co. vereinen. Das würde dann aber zu off topic werden.
Die Frage ist aber: hat Budnick evtl. mit Compact & Co. gebrochen und macht jetzt auf „seriöserere Art, auf rot-rot-braun“ weiter? Wir werden da mal einen Blick drauf behalten!

Ihre „Inhalte“, neuerdings Compact-frei:


Teilungen von Bianca Budnick


Weiterhin ist: Margitta Brückner (siehe Alexej Danckwardt und dem neuen Querfront-Projekt: Der Stachel Leipzig) zur Ausstellung eingeladen.

Das sich die Mahnwachen von Anfang an in die pro-russischen Propaganda-Proteste gemischt haben, Brigitte Queck sogar bei Endgame für ihre Bücher warb und dieses ebenfalls auf der links-rechten Seite AIP beworben wird – die wiederum werben, dieses beim KOPP-Verlag zu kaufen,  sollte selbstredend sein.

Ein letztes Update

Manchmal lohnt es sich doch, mit der Veröffentlichung zu warten. Im Laufe des Tages wurden noch eingeladen: Tatjana Garsiya (Präsidentin vom Tolstoi-Institut), Stefan Käptn Kämpf (Reichsbürger bei staatenlos.info), Stefan Tischer (BüSo) und Lars Mährholz mit neuer Friseur von den Mahnwachen (jetzt Weltweiter Widerstand):

Weiterhin: Olaf Reihmund, Jan Herold, Jürgen Lutterkordt, Elena Schulz, Heinrich Buecker (antikriegTV), Wjatscheslaw Seewald – wieder Sergei Kirichuk & Igor Markow, Tony Siewert, Rainer Rothfuss, Carsten Halffter, Dimitri Rempel, Sergey Fiba, Andrej Tchernodarov, Rüdiger Klasen und ach, auch der Nazi: Stanislav Byshok.

Ziemlich beste Freunde – nennt man das wohl! Mit etwas Glück kann man vom 14. bis 19. März nicht nur die Propaganda-Ausstellung besichtigen, sondern vielleicht mit dem einen oder anderen Protagonisten ins Gespräch kommen? 😉 Wäre doch mal interessant, wer aktuell vor Ort ist und was diese Leute so zu sagen haben…


Fazit:

Ganz ehrlich: wir haben früher über solche Sachen geschmunzelt. Weil man das nicht glauben kann und sich in diese Thematik wirklich erstmal reinfuchsen muss. Aber wie groß der Einfluss einzelner Vereine auf das Gesamte ist, zeigt auch die abschließende Unterstützer-Liste der Rosa-Luxemburg-Konferenz (wobei auch das beim obigen Text über die Stasi-Connection schon fast hinfällig ist, dies hier noch zu erwähnen).^^
RotFuchs, BüSGM, Freidenker, GRH, GBM, OKV, Rote Fahne (K-P-D), UZ (DKP Pressefest) etc…alles, was eben zusammengehört an alten Seilschaften:


Da kann sich die Rosa-Luxemburg-Stiftung noch so echauffieren und versuchen uns einzuschüchtern; sie alle – geben (versteckten bzw. nicht sehend wollenden rechten) Querfront-Plattformen und ihren Akteuren eine Bühne. Vor allem den pro-russischen Nationalisten. Solange es nur für Russland ist. Und sie wissen das. Sehr genau sogar. Eine Bühne nicht nur gesellschaftlich, sondern vor allem auch politisch-ideologisch nach alten Mustern!

Wir wissen schon, warum wir mehr und mehr dem Journalismus & einzelnen Journalisten vertrauen, die neutral und ohne ideologische Standpunkte informieren und aufklären. Und wohin man einzelne Leute in die Querfront ziehen, die Medien unglaubwürdig machen will.
Auch Diether Dehm wird für immer in seinen Ämtern bleiben, ist er doch das Zugpferd dieser Querfront und in diesen Vereinen mit Sicherheit wohlig gut aufgehoben und bestens abgesichert! (Gerne werden wir aber eines Besseren belehrt!)

Linke – die linken Querfrontlern, sämtlichen Stasi-Vereinen, pro-russischen Nationalisten und Rechten wissentlich eine Bühne geben: Werden hier kompromisslos & faktisch dokumentiert!

Ähnliches zum Thema:

Zur braunen „Crew von Muzyka & Queck“: