Pro-russische Querfront: Queerthemen-Propaganda auf gefaketen Partei DIE LINKE Seiten

Fakes/Fakeseiten, Propagandaseiten, Propagandisten, Verschwörungen

Queer in der Querfront gegen Queer – verque(e)rte Welt!

Fakeseiten: „DIE LINKE Queer Wiesbaden“ & „DIE LINKE und ein neoliberales Rot-Grün, NEIN“

Wir wollten schon lange etwas im Zuge von Stop Homophobia & der Verfolgung, Folterung und Ermordung von Schwulen in Tschetschenien schreiben bzw. über die Propaganda & Hetze, die von pro-russischer Seite aus; aus Deutschland betrieben wird.

Jetzt bot es sich an, über einen „Werdegang“ zu schreiben, der sich innerhalb weniger Tage und auch ganz unabhängig im Netz ereignete.
Manchmal reicht ein Blick in die Kommentare und die Geschichte nimmt seinen Lauf. Und manchmal kommen dann auch solche Geschichten bei raus, wie mit der u.a. inzwischen gelöschten Fake-Seite von DIE LINKE Queer Wiesbaden!


Vorwort: Linke & Kadyrow

Vermutlich kann sich ein liberal denkender Mensch kaum vorstellen, das es „sich links nennende Gruppierungen“ gibt, die Ramsan Kadyrow (wie auch Assad, Gaddafi, Kim Jong-un, Honecker, Putin etc.) nicht nur in ihrer Like-Liste stehen haben, sondern mit/unter deren Flaggen auch noch posieren, marschieren und all diesen ideologisch zustimmen.
Diese rechtsdrehenden Querfront-Linken werden leider immer noch (und wir haben mittlerweile schon das Jahr 06/2017) von großen Teilen der DIE LINKE und der Friedensbewegung kommentarlos geduldet, teils gefördert  (auch „pressetechnisch“) bzw. auch immer wieder in Schutz genommen & Kritiker dafür diffamiert.
Die DKP ist an der Verbreitung der Chechnya100-FakeNews ebenfalls beteiligt – wie auch in vielen anderen Dingen, die hier im Blog bereits aufgeführt sind und bis zu rechten Denkfabriken nach Moskau reichen oder in guter und gehobener Gesellschaft beim Tolstoi-Institut mit der rechtsextremen Partei: Bürgerbewegung ProDeutschland im Vorstand (Stand 2016); unterstützt – und so gesehen auch gefördert durch: die Russische Botschaft in Berlin.



Das sollten auch andere linke Parteien und Organisationen endlich mal näher beleuchten und wir hoffen, das – so gesehen – im Zuge von #Chechnya100 endlich auch die letzten Querfront-Befürworter merken, an welchen „Inhalten“ sie wirklich arbeiten! Denn: der rote Faden ist längst überschritten. Man geht schon lange auf (pro-russisch) neurechten Wegen, nicht erst seit #Chechnya100!

Allen voran der unsäglichen Hardliner-Hetzer:
Die von MdB DIE LINKE Diether Dehm beworbene Propagandaschau. Diese wird neben dem „DOK“ von ehemals DIE LINKE Maren Müller (die auch in einem Video gerade sterbende Kinder in Syrien als „Komparsen“ betitelt, die „zu nichts zu gebrauchen sind“) bestückt. Dazu gesellt sich seit einiger Zeit der Schmieren-Schreiber von RT Deutsch: Gert Ewen Ungar, der auch folgendes zur ermordeten Journalistin Anna Politkowskaja der Nowaja Gaseta likt:

Anna Politkowskaja wurde 2006, am Geburtstag des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau ermordet. Sie hatte vor allem aus der Teilrepublik Tschetschenien über Menschenrechtsverletzungen durch russische und tschetschenische Sicherheitskräfte berichtet. Das bezahlte sie mit ihrem Leben.

Politkowskaja´s Nachfolgerin ist die ebenfalls bei der Nowaja Gaseta arbeitende russische Investigativjournalistin Jelena Milaschina. Sie deckte die aktuellen Missstände in Tschetschenien auf und musste mittlerweile untertauchen. Sie wird hier im Artikel von der ARD, aber auch von diesen Propagandisten thematisiert.


1. „DIE LINKE Queer Wiesbaden“ und die „Westpropaganda“

Die Geschichte zum Blogposting

Alles begann quasi mit einem Beitrag der ARD von Golineh Atai: „Schwule in Tschetschenien: Verfolgt, gefoltert, getötet“ , welcher am 23. Mai 2017 abends ausgestrahlt wurde:

Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann die Putin-Trolle unter diesen Beiträgen der ARD, tagesthemen oder direkt bei Golineh Atai aus ihren dunklen Hass-Löchern kriechen. Wie natürlich auch bei anderen Medien.
Nun sind aber diese Putin-Trolle nur „vermeintlich schlau“ und blocken gern sehr schnell Aufklärungs- und auch Watch-Blogs, die sich mit ihnen befassen. Wir sollen ja schließlich nicht das finden, wie z.B. die gerade aktuell durch die Querfront vorgetäuschte und mittlerweile gelöschte Fake-Seite: „DIE LINKE Queer Wiesbaden“.
Sie sind aber eben nicht schlau genug, denn über den Modus „privat browsen“ oder eben ausgeloggt sieht man diese neurechten Hetzer, Sexisten & Rassisten dennoch!

Und so kommt es auch, das die allen bekannte Olga Katsaros (die immer wieder Golineh Atai attackiert und bedroht & mit Ex-DIE LINKE Alexej Danckwardt Admin der pro-russischen Seite Antimaidan deutsch 2 ist);  sich mit folgenden Worten dort meldete und verlinkte:

Hätte dort nicht ein User kommentiert, wäre es uns optisch sicherlich gar nicht aufgefallen, war quasi der Anfang. Und auch bei der tagesschau hat sie solch einen Eintrag hinterlassen, wie wir anschließend feststellen konnten, allerdings in einer etwas geänderten Form:

Der Link aus den Screens von Olga Katsaros führt zu ihrem Facebook-Profil – zum besagten Artikel. Man kann diesen Beitrag noch nicht einmal richtig interpretieren, da er keinen Inhalt hat. Es ist ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Hier wird nur ausgespielt, verglichen und vom Thema abgelenkt.
Ganz interessant fanden wir den Satz von Olga Katsaros, der da besagt, Kadyrow hat gegen Russland gekämpft. Geschickt geschrieben.

Russland hatte Tschetschenien angegriffen und den Krieg begonnen. Eine sehr gute, aber doch sehr eindringliche Doku von Nino Kirtadze gibt es von arte aus 2001 und nennt sich: Es war einmal Tschetschenien (Chechen lullaby). Diese Hintergründe sollte man wissen, um das heutige besser zu verstehen, gerade auch in Bezug zu Russland!

Und ansonsten: kann man in diesem Kontext auch endlich mal wieder russische Journalisten diskreditieren, Auszüge aus Katsaro´s Posting:

Dieser Artikel von Katsaros, indem sie auch Gert Ewen Ungar als „JOURNALISTEN“ empfiehlt; ist via Facebook aktuell 60x geteilt worden. Teils durch sie selbst – in einschlägig bekannten Gruppen aber auch von einer Person, von der wir nicht nur annehmen, das sie die Fake-Seite „DIE LINKE Queer Wiesbaden“ betrieben hat, sondern aktuell auch die weitere: „DIE LINKE und ein neoliberales Rot-Grün, NEIN“.

Letztere genannte Fake-Seite – ebenfalls mit einem offiziellen Link der Partei DIE LINKE versehen – suggeriert, das dahinter DIE LINKE stecken müsste; besagte Person ist mit Olga Katsaros befreundet [aber auch mit: Heinrich Buecker (antikriegTV/COOP Antikriegscafe), Brigitte Queck (Mütter gegen den Krieg/Muzyka), Justus Erb (Erich Johann Schrick), Tatjana Garsiya (Tolstoi-Institut) und dem rechtsextremen Franz J. Reichl aus der Pegada-Gruppe]  in der auch besagte Person zugegegen ist. Das übliche halt.

Da wir diese Adminschaft derzeit aber nicht direkt belegen können, nennen wir auch keine Namen. Hier nur einige Teilungen durch Katsaros selbst oder anderer User:

Und so sah die ursprüngliche Seite von DIE LINKE Queer Wiesbaden aus, die laut Rückmeldung via Email der Partei DIE LINKE Wiesbaden:

von einem ehemaligen Mitglied unseres Kreisverbandes betrieben, welches laut Aussage von anderen Queer-Aktivist*innen aus Wiesbaden auch gar nicht mehr bei der Queer-Gruppe der Wiesbadener Linken aktiv ist.

Es war aber nicht nur dieser Beitrag auf der Seite von DIE LINKE Queer Wiesbaden, sondern auch eine Teilung von der islamophoben Seite des schwulen Theologen & „Journalist“ David Berger, der 2015 aus eben diesen Gründen vom Magazin „Männer“ entlassen wurde:

Dieser Text von Berger (und eigentlich Martin Voigt) ist auch bei der AfD veröffentlicht worden, in der JUNGE FREIHEIT, Opposition24 und weiteren rechten Blättern. Berger verlinkt diesen Text auf seinem Blog aber auch direkt (in Werbung) auf die JUNGE FREIHEIT!
Das ist soweit alles, was Google-Cache nach der Löschung der Seite noch preis gab.

Hier kann sich tatsächlich Gert Ewen Ungar bewerben, sie wären das perfekte Traumpaar – also, was die Schnittmengen betrifft!
Der eine mit der vermeintlichen Islamlobby, der andere mit der angeblichen Soroslobby. Es ist eigentlich ziemlich ermüdend! Und so ein alter Verschwörungs-Bart…der da gepflegt wird…

Verschwörungen boomen; für die meisten Agitatoren sind dies aber nur Propagandawerkzeuge, die sie vorsätzlich einsetzen – aber größtenteils selber nicht dran glauben. Es wird eben das benutzt, was das Zielpublikum hören möchte. Da spielen Fakten und Realität keine Rolle mehr. Belege werden einfach ignoriert und „wahr“ gelogen. Die Reisen Deutschland-Russland-Krim scheinen zu schön zu sein 😉


Distanzierung der Links-Partei Wiesbaden

Und: natürlich distanziert sich die Partei DIE LINKE Wiesbaden von diesen pro-russischen „Inhalten“ auf der Queer-Seite Wiesbaden. Sie schreiben (Auszüge):

(…) derzeit versuchen wir durchzusetzen, dass diese Seite gelöscht bzw. zumindest umbenannt wird, da sie nichts mit der Linken Wiesbaden zu tun hat (…) wir werden mit Nachdruck daran arbeiten, dass diese Seite nicht mehr mit uns in Verbindung gebracht werden kann. (…)

Mit ENOUGH is ENOUGH – der Initiative gegen Homophobie und Transphobie; gegen die u.a. Gert Ewen Ungar so verleumderisch vorgeht; stehen wir seit kurzem ebenfalls in Verbindung. Sie schickten uns noch folgenden Kommentar der Distanzierung der DIE LINKE zu, wie er einst unter dem Artikel von Katsaros auf der Fake-Seite zu sehen war:

Nun können sich sofort die Putin-Lover darüber echauffieren, das durch DIE LINKE Wiesbaden gleich die ganze Seite vom Netz genommen wurde. Fakt ist, das dort vorsätzlich wissentlich mit dem vortäuschen einer falschen Identität agiert wurde, um so den Anschein zu erwecken, die Partei DIE LINKE fährt den Putin-Kurs! Genauso, wie es die Staatsmedien in Russland dann auch austrahlen würden, wie sie dies auch mit anderen Themen bereits tun!


2. Unser „faschistisch rosa angehauchtes zusammentreffen“ mit dem queeren LGBT/RT-Deutsch & Putin-Propagandist: Gert Ewen Ungar

Okay, wir müssen zugeben, den Anfang machten wir. Es sollte eigentlich nur ein Tweet sein, den wir absetzen bzw. teilen wollten. Halt Ungar ein wenig foppen:

Wir fanden nämlich am 23. Mai diesen Jahres – noch vor Ausstrahlung der ARD obiger Sendung – auf twitter diesen unsäglichen Beitrag von Gert Ewen Ungar zu Tschetschenien:

„Man rudert zurück. #chechnya100 sind #fakenews Nimmt hoffentlich jetzt auch Baumschülerin @RebHarms [gemeint ist Rebecca Harms] zur Kenntnis“

Obwohl der verlinkte Artikel von queer.de genau das Gegenteil aussagt. Allein daran erkennt man, wie vorsätzlich falsch Ungar agiert. Oder aber: auch er unterliegt dem Dunning Kruger Effekt. Das scheint am ehesten zuzutreffen.

Seitdem folgte uns Ungar auf twitter – was auch zur Strategie von Propagandisten gehört und trollte uns anfangs noch. Mittlerweile wurde er per Blockfunktion aus der Follower-Liste entfernt.

Nur einen Tag später fanden wir „dank“ Ungar & Katsaros die Fake-Seite der DIE LINKE Queer Wiesbaden; twitterten das und fragten auch bei der DIE LINKE in Wiesbaden nach, was es mit der Seite auf sich hat. Tags drauf meldete sich Ungar mit folgenden Worten:

und weiter:

— die „Gute“ – damit ist Olga Katsaros gemeint

Schon sehr bezeichnend das gerade die Leute mit ihren rechten Kontakten in ihrer Friendlist, anderen – die sich für demokratische Werte einsetzen, mit Faschismus und dem Nazisprech: Blockwart betiteln. Diese Umkehr benutzen auch die Neuen Rechten. Dazu als Spitzenreiter und mit Beissreflex: die Putin-Trolle.

Ungar´s Troll-Kommentare sind so inhaltsleer (und manchmal versucht witzig), das man noch nicht einmal darauf antworten kann. Fehlen Argumente, kommen hohle Phrasen und Fremdwörter in Hashtags, die wohl „beeindrucken“ (wohl eher ablenken) sollen und natürlich Gegenfragen. Dabei ist das alles nur eines: lächerlich & hohl! Konversationen somit unmöglich. Wir fragen uns ernsthaft, wie er das mit den Artikeln macht…

Demokratieverständnis:

— Screen von seinem Blog Logon Echon

Gert Ewen Ungar spricht in seinem Blog in Bezug zu RT Deutsch von „Demokratie“, für die er soviel leisten möchte. Was für diese Leute „Demokratie“ bedeutet, zeigt auch seine Busenfreundin Maren Müller von der Propagandaschau/Publikumskonferenz/RubikonNews:

Ewen Ungar ist als Autor, Gastautor oder in zustimmender Übereinkunft vertreten bei: Epoch Times, RT Deutsch, Gruppe42, der Propagandaschau (durch Maren Müller), bei Russia Insider von Charles Bausmann; der Chef Bausmann ist  u.a. ebenfalls „Expert“ in der rechten Denkfabrik von Jurij Kofner (CCC). Russia Insider lässt auch Autoren zu, welche Holocaustleugner sind.
Bei RusslandNews ist Ungar gelistet und auch die Russische Botschaft hat einen Gastbeitrag von ihm auf ihrer offiziellen Seite veröffentlicht. Man hat eben die richtigen Kontakte, was das pro-putinistische, versteckt homophobe Propagandaherz begehrt!
Ungar wäre da auch kein Einzelfall, seine „Kollegin“ so über „Spektatkel Scharren“:

Dafür: das Putin den Knopf drückt – siehe hier: Evelin Pietza

Wer aktuell den bekannten rechten Reichsbürger Christoph Kastius in seiner Freundesliste führt oder den rechtsextremen Pegada-Endgame Mitstreiter Franz J. Reichl, kann´s mit der Wahrheit, Aktzeptanz sowie Toleranz & Demokratie also nicht so genau nehmen! Kastius steht genau deswegen immer wieder vor Gericht oder sitzt ein. Aber: bassd scho


Queer in der Querfront gegen Queer – verque(e)rte Welt!

Irgendwie war das alles nur eine Frage der Zeit. Das aber gerade queere Leute die LGBT-Community so unterwandern, um sie für politische Zwecke, Rassismus & Propaganda zu missbrauchen, kannte man medial bis dato nur von der rechten AfD oder vom neurechten David Berger.

Mit Gert Ewen Ungar hat man nun zusätzlich einen nützlichen Idioten gefunden, der in der russischen & Berliner Gay-Szene verankert, diese beobachtet, bei Veranstaltungen vor Ort ist um dies dann in pro-putinistischen Propagandakanälen „auszuschlachten“.
Eigentlich zu bemitleiden. Was er selber (aus)lebt; verspottet & verpönt er zugleich politisch und diskreditiert Aktivisten & Journalisten, die sich für die Opfer in Tschetschenien einsetzen oder darüber berichten. Ein kleiner Vorgeschmack, wie das pro-russisch aussieht:

— via NewsFront (ehemals Anna-News), vom Blog Propagandaschau

Das ist nichts anderes als Lügenpresse à la Russe! Wir erinnern an die russische Pegida: Pegada-Endgame – hier nachzulesen!

Ganz aktuell macht er bei der LGBT-Bewegung und Marija Sacharovoa weiter; es scheint wirklich so, das er zu seinem „Thema“ gefunden hat, an dem er sich festgebissen:


Abschließend:

Letztendlich führte uns erst Gert Ewen Ungar mit seiner wiederholten Werbung für Olga Katsaros zum nochmaligen Hinsehen dieser Fake-Queer-Seite. Nützliche Idioten halt, wie sie im Lehrbuch stehen! Manchmal muss man ihnen sogar noch dankbar dafür sein!
Wieder eine Hass-Schleuder – oder wie es Stefan Niggemeier sagen würde: eine Propaganda(schau)-Kloake im Netz weniger!

— schon lange gute Freunde: Maren Müller (Propagandaschau) und Gert Ewen Ungar (RT-Deutsch)


3. Zusammenfassung

Die ehemalige Facebook-Seite: „DIE LINKE Queer Wiesbaden“ war laut DIE LINKE Wiesbaden ein Fake eines ehemaligen Mitglieds der DIE LINKE und auch nicht mehr in der Queer-Gruppe der Wiesbadener Linken! Die Person, die wir dahinter vermuten, ist absolut der pro-russischen und  neurechten Querfront zuzuordnen und mit Olga Katsaros befreundet.

DIE LINKE Wiesbaden und die dazugehörige Queer-Gruppe haben mit dieser ehemals gefaketen Seite nichts zu tun, auch wenn das eine gewisse Person genauso darstellen und suggerieren wollte – mit wahrscheinlich noch mehren Sympathisanten.

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Jetzt sollte sich noch DIE LINKE direkt darum kümmern, was mit der Seite: „DIE LINKE und ein neoliberales Rot-Grün, NEIN“ geschieht, die ebenfalls diesen Missbrauch betreibt, sehr wahrscheinlich von gleicher Person! Im Kontaktfeld steht die Homepage der Partei und auch dort wird genauso vorgetäuscht und auf Rattenfang gegangen. In der Hoffnung, das diese Propaganda „seriös und im Namen der DIE LINKE“ viral geht.

Der Beitrag von Katsaros über Tschetschenien ist dort natürlich auch zu finden wie auch andere, teils rechtsoffene Verschwörungsseiten von: Mathias Tretschog mit seinem PaxTerraMusica Festival, die Bilderberger-Verschwörung, Ken Jebsen, Netzfrauen usw.:

Wir werden uns im Anschluss des Beitrags auch noch an DIELINKE direkt wenden!

Einen doch sehr guten Bericht haben wir vor ein paar Tagen zugeschickt bekommen.  „RUSSIA TODAY: Ein Versuch in Journalismus“ – von iref Magazine. Lesen und staunen 👇

Weiterführender Link

  • Human Rights Watch: “They Have Long Arms and They Can Find Me” – Anti-Gay Purge by Local Authorities in Russia’s Chechen Republic

Neues vom Tower der Kriegsbrücke (FBKO)

Anti-NATO Gruppe Anna B., Global Rights of Peaceful People, Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg, Organisationen & Vereine, Propagandaseiten, Propagandisten

Ziemlich unseriöse Machenschaften bis hin zur Finanzierung von pro-russischen Separatisten durch Spendengelder

Wir machen heute diesen Beitrag, um Hilfsorganisationen und Spendenvereine darauf aufmerksam zu machen, ihr Geld nicht naiv in x-beliebige fremde Hände zu geben und darauf sensibilisiert zu sein, das es eben auch immer wieder schwarze (btw. braune) Schafe unter Hilfsorganisationen geben kann!
Speziell ist dieser Artikel an Help Convoi Köln gerichtet, die uns leider auf unsere Korrespondenz bis zur jetzigen Veröffentlichung nicht geantwortet haben (die Mail ist aber gelesen); mit dem Fotojournalisten Erik Marquardt waren wir bereits schon letzte Woche im schriftlichen Austausch. Dazu aber später, bis dahin eine „kurze“ Auffrischung:


Am 18. März diesen Jahres berichteten wir bereits sehr ausführlich über die einstige DDR-Elite und den pro-russischen Spendenverein: Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe (FBKO) von Liane Kilinc & Klaus Koch sowie ihren rot-braunen und rechten Interessen, wo auch ganz klassisch alte Seilschafts-Verflechtungen nicht fehlen dürfen und auch die so wichtige Verbindung „zu Moskau“ ganz gut zu funktionieren scheint.

Treptower Park Berlin mit DKP & KPD sowie der Anti-Nato-Gruppe Berlin durch Maren Cronsnest; 27. Mai 2015 – Liane Kilinc ganz links

Unser Artikel hat nicht allen gefallen, vor allem denen nicht, die noch immer EinProzent, Pegida, Deutsche Mitte, Frauke Petry, Junge Freiheit, WsD, NuoViso, Kundgebungen (Christoph Kastius), Bürgerstimme (Identitäre), Pegada/Endgame etc. in ihrer Like-Liste stehen haben, weswegen man uns einst einschüchtern wollte, weil es doch nicht den Tatsachen entspräche; man warf uns natürlich „übelste Propaganda“ vor 🙄🤗
 —
Man kann sich das nochmal in diesem aktuellen Archiv-Link (Stand 3. Mai) ansehen, es ist bis heute – alles unverändert!
Die Rede ist von Klaus Koch, Vorstandsmitglied und 2. Vorsitzender vom Verein FBKO: Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe.
Koch ist  „Diplom-Ingenieur für Telekommunikation & Militärwissenschaft“ 😉 sowie „Diplom Dolmetscher Russisch“.  Er arbeitete und lebte 20 Jahre in Russland.
Uns stellte sich in der letzten Woche übrigens schon die Frage, ob man mit diesen Positionen und Wissen nicht auch Kontakte zu großen Telekommunikationsunternehmen wie die in der Ukraine haben könnte? Aber: das waren auch nur kurze Gedankenblitze…Außerdem wäre das auch ganz schön deppert & dilettạntisch, dabei die IP zu hinterlassen…
Ansonsten „kennt“ man wohl eher Liane Kilinc (Vorstandsvorsitzende vom FBKO – siehe Headerfoto), die den Verein medial nach außen hin vertritt, die Homepage pflegt – auf die wir gleich noch zu sprechen kommen und somit, mit ihrem Namen in der Öffentlichkeit stärker präsent ist.
Hier noch einmal als bildliche Gedächtnisstütze die Montage der Like-Liste des Klaus Koch in kleiner Auswahl:
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„Gegen Frühsexualisierung“ teilt auch Beiträge der rechtsextremen Partei: ProDeutschland

Dazwischen gibt es natürlich auch ganz viel DIE LINKE, DKP & Kommunisten-Likes, ganz klar. Von den pro-putinistischen, Kadyrow-  und Verschwörungsseiten mal ganz abgesehen.
Und genau das zieht sich durch (fast) die  gesamten Vereinsmitglieder. Der eine mit mehr, der andere mit weniger Rechtslastigkeit:

Fränzi Konrad ist weg – und auch die Fusion. Zumindest beim FBKO

Nach unserem Artikel über die Friedensbrücke und der Fusion mit Fränzi Konrad´s Hilfs-Spenden-Verein „Spendenaktionen für Novorossia“ (der mit der нод Befreiungsbewegung & dem Batallón XAHRussell Bonner Bentley eng in Verbindung steht & Spendengelder zu den pro-russischen Separatisten fließen) machte Konrad auf Facebook ihr Profil dicht und auch ihr öffentliches Profilbild verschwand dort.


Fränzi Konrad und Lo Lothar Rademacher bei der Geldübergabe an pro-russische Separatisten, hier rechts im Bild: Russell Boner Bentley (Texas)

Desweiteren ist Fränzi Konrad in der Facebook-Gruppe von Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe kein Admin mehr, noch Gruppenmitglied. Auch all ihre Beiträge in der Gruppe sind gelöscht; lediglich zwei Kommentare konnte man dort gestern noch vorfinden.
Wer nun in der FBKO Gruppe – wen aufgekündigt hat oder ob Konrad freiwillig ging, ist nicht zu sagen. Vielmehr deutet aber alles darauf hin, das man hier die Verbindung zu Fränzi Konrad und den pro-russischen Separatisten nach außen verbergen wollte, was aber Unsinn ist, wenn Liane Kilinc selbst – sich mit dem pro-russischen Separatisten Russell Boner Bentley ablichten lässt und das Ganze ins Internet stellt, wie hier auf VK:
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Spendenaktionen für Novorossia/Fränzi Konrad + Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe/Liane Kilinc & der pro-russische Separatist: Russell Boner Bentley (Texas) von Sut Vremini


Dort ist dann auch zu lesen, das Spendengelder direkt an Russell Boner Bentley gehen, teils vor Ort überreicht vom FBKO für: „Drohne und Kamera“, um  weiteres Propaganda- und Kriegsmaterial verbreiten zu können. Ganze 250 Euro, wie auf dem Screenshot der Überweisung festgehalten wurde.

In einer weiteren Überweisung heißt es: 200 Euro für „zweckgebundene Spenden“. Was auch immer das beim Militär und im Krieg heißt. Darüber möchte man am liebsten gar nicht nachdenken.

Sprich, allein im März 2017 gab es ca. 450 Euro an einen Separatisten, der den Krieg in der Ukraine nicht nur stützt sondern dafür sorgt, das dieser nicht beendet wird. Man stelle sich vor, das passiert jeden Monat so, vielleicht sogar noch mit mehr Geld. Und das – verteilt auf mehrere Separatisten durch andere Spendengruppen. Und das über die Jahre verteilt.

Und genau das spiegelt auch die sogenannte „Friedensbewegung“ wieder. Sie finanzieren den Krieg mit, spielen sich aber als „Friedensbewegte“ auf, die ihre Stimmen diktatorischen Regimen geben und damit menschenrechtsverletzende Vorgehen tolerieren und unterstützen.

Das was Fränzi Konrad oben auf dem Foto überreichte, war ja auch nen ganz schöner Batzen Geld. Das Video dazu ist auch sehr aufschlussreich, es zeigt neben Fränzi Konrad auch „Lo Lothar Rademacher“, der bei dem Ganzen auch ganz vorn mit dabei ist, ihn findet man dann auch wieder in Richtung DKP:

 Steht darauf eigentlich Strafe, wenn man Separatisten in Kriegsgebieten finanziert?
Wissenswertes über Russell Boner Bentley und andere bekannte Separatisten kann man hier bei  DFRLab nachlesen!
Weiter eine kleine, bildliche „Kostprobe“ bei Sut Vremini, u.a. mit dem Wannabe-Journalisten bzw. Propaganda-Sprachrohr: Graham W. Phillips in Militärklamotte:

Die Überweisungen der Spendengelder aus März:

Überweisung für den pro-russischen Separatisten: Russell Boner Bentley (Texas) von Sut Vremini für Drohnen + Kamera. Geldübergabe soll persönlich durch FBKO erfolgen

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Anhand des Datums kann man auch erkennen, das Liane Kilinc hier nicht zum ersten Mal auf Russell Boner Bentley gestoßen ist!

Laut VK-Gruppe von Fränzi Konrad (Spendenaktion für Novorossia) besteht diese Fusion zwischen FBKO und Konrad noch immer, auch im April wurden weiterhin Beiträge von „Gemeinsamkeiten“ gepostet. Bei VK wurde also nichts gelöscht und auch der FBKO ist involviert in Sachen „Sut Vremini – Wesen der Zeit“! [natürlich!]

Militäraufmärsche und Finanzierung von Separatisten vs. Humanitäre Hilfe. Was nicht mehr verwundert, wenn man weiß, das Kilinc auch beim „Unsterblichen Regiment“ agiert und dort für ihren Verein und mit pro-russischer Propaganda wirbt.
Kriegspropaganda mit Kindern ist besonders perfide und leider äußerst wirksam:

Auf der Homepage von Liane Kilinc, dem FBKO wird die Gruppe: „Spendenaktion für Novorussia“ ohne die Namensnennung von Konrad als solches unter Partner weiterhin geführt.

Quellen (Archivlinks) zu FBKO/Bentley/Überweisungen:
[1] [2] [3] [4] [5] [6]


10.000 Euro gewonnen, ja – nein – vielleicht?

 .
Im letzten Jahr (bzw. schon Ende 2015) lobte der Sender Berliner Rundfunk (ehemalige Sender der DDR) einen Wettbewerb aus, an dem sich diverse Vereine bewerben konnten. Das Motto lautete: „50.000 Euro für Berlin“.
Was wir im Nachgang noch gefunden haben, war diese Grafik von Kinderhilfe e.V., die das Ganze so erläutert:
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Die Vereinsinitiative des Berliner Rundfunk 91!4 unterstützt allgemeinnützige Vereine und es sind einmal 10.000 € pro Woche möglich. Dreimal wird der Preis noch vergeben!
Damit ist die Frage aber immer noch nicht geklärt, ob der FBKO einen Wettbewerbsgewinn erzielte, da man die Erstplatzierung nicht kennt.

Viel Infomaterial ließ sich dazu nicht mehr finden, allerdings wurde für den FBKO fleißig geworben, u.a. auch unterstützt von den Mahnwachen.

Auf der Seite vom FBKO lässt sich so gut wie nichts mehr finden, der Hashtag „Aktuelles“ ist nicht mehr vorhanden – sprich eine ganze Seite wurde gelöscht und auch so scheint man viele Beiträge beseitigt zu haben. Warum?


Ein paar Sachen konnten wir allerdings noch ausgraben.
Es ist schon verwunderlich, warum die Bewerbung auf einmal so abrupt abbrach und kurz nach Wettbewerbsende eine ganze Seite beim FBKO  gelöscht wurde. Sie läuft nun unter dem Hashtag „News“.

Der Beginn dieser „neuen“ Seite ist datiert auf Ende 2015. Nur das jetzt keine Werbung & Euphorie mehr mit der Radio-Ausschreibung und Platzierung dort zu finden ist.

Einzig aus diesem Archivlink ist eine Abbildung aus 2015 erhalten geblieben, wo auch eine Zusammenarbeit mit Evelin Pietza und Mark Bartalmai vorgestellt wird:

 Weiterer Nebeneffekt eines Gewinns:
 (…) Ab Platz 5 können wir uns und unsere Projekte im Radio in ganz Brandenburg vorstellen (…)
 .
Und das hier war das letzte Posting von Liane Kilinc, welches wir zur Platzierung finden konnten. Wir haben an vielen Stellen gesucht. Aber irgendwann, eine Woche vor dem Gewinn, war dann „Sendeschluss“:

Anja Maria Estrada,  Help Convoi Köln, FBKO und Erik Marquardt

Als wir Ende April einen ausgedehnten Beitrag über Anja Maria Estrada von der AnnaNews -Leak Liste brachten, stießen wir bei ihr auf eine Bildersammlung aus Bochum, Estrada Werbung für den FBKO und für den Propaganda-Kriegsfilm: „Die Partitur des Krieges“ machte.
Dort fanden sich Collagen zum FBKO und Liane Kilinc, wo wir uns doch fragten, wer einmal A) die Collage erstellt und B) sie nach Bochum brachte und dort aufgestellt hat. Oder ist das eine „lebende Wanderausstellung“??
Und genau auf diesen Collagen fanden wir dann das Foto von Erik Marquardt, wo uns sofort klar wurde: hier stimmt was nicht!
Die Fotos sind von der Facebook-Seite Estrada´s bzw. „ihrer Firma 8 Carat Events“:

Querfront-Propgandafilm: Die Partitur des Krieges

Dank eines hochauflösenden Fotos auf Estrada´s Google-Profil war es uns nun ein leichtes, mehr über HELP Cologne Convoy herauszubekommen und wurden auf deren Seite, als auch direkt auf der Homepage vom FBKO fündig. Nur bei Eric Marquardt nicht. Denn dieser wusste nämlich bis letzte Woche noch gar nichts. Von seinem „Glück“.

— nicht nur im Internet sondern auch auf Collagen wurden Fotos von Erik Marquardt geklaut, die missbräuchlich für Propagandazwecke benutzt werden. Alle mit dem Logo des FBKO versehen

Help Convoi Köln wurde schon frühzeitig von Kilinc vereinnahmt, wie man das auf der Facebook-Seite der Kölner Gruppe nachlesen kann. Wie aus zwei Postings hervorgeht, stellt sich HCC sogar als Partner vor, der ebenfalls Werbung für den FBKO machte, als es um den erhofften & gemeinsamen Gewinn ging. Es scheint bei betrachten einzelner Postings, dass das FBKO die Gelder von HCC betreut hat oder auch noch immer betreut. Ein kleiner Einblick:

Wie wohl Marquardt auf die Seite vom FBKO kam

Einige Zeit zuvor teilten Mitglieder der Kölner Flüchtlingshilfe auf ihrer Facebook-Seite Help Cologne Convoy einen Beitrag von Eric Marquardt, was sich dann später der FBKO einfach zu Eigen gemacht hat – es wurde auf der Homepage vom FBKO und auf den Collagen so suggeriert, das auch Marquardt mit zu den Partnern (Team HELP) zählt, was aber falsch ist.

Das entstammt allein der Fantasie und Wunschdenken von Liane Kilinc. Sieht ungefähr so aus, der Archivlink dazu ist hier zu finden:

Links das Ursprungs-Posting; HCC einen Beitrag von Erik Marquardt ganz legal auf ihrer Chronik teilten und rechts auf dem Screen sieht man, was Liane Kilinc vom FBKO – für den FBKO daraus gemacht hat.
Der Text von HCC wurde 1:1 übernommen, eine eigene Collage für die Homepage erstellt mit Fotos von HCC und Eric Marquardt (seine Fotos wurden mit einem Logo vom FBKO übertüncht) und Kilinc suggeriert in ihrer Bildmontage, Erik Marquardt würde zum Team HELP dazugehören, was aber nicht stimmt. Wir hatten Rücksprache mit ihm. Zur Erinnerung: HCC steht als Partner auf der Seite vom FBKO!
FBKO nimmt diese Collage, wie oben schon geschrieben, auch im Alltag für Propagandaveranstaltungen – wie z.B. in Bochum, als der Propaganda-Kriegsfilm: „Die Partitur des Krieges“ ausgestrahlt wurde. Wer weiß, ob wir nicht noch anders fündig werden würden…

Wir hoffen jetzt einfach mal, das die Kölner diesen Beitrag hier lesen. Und vielleicht antworten sie uns dann ja doch noch.
Und der FBKO sollte sich langsam mal überlegen, die ca. 20 virtuellen Fotos von Erik Marquardt offline zu nehmen. Und auch die reale Collage. Das könnte nämlich ziemlich teuer werden. Nach diesen Hochrechnungen von AG Bild könnte dabei ansonsten „der ganze Gewinn von ca. 10.000“ drauf gehen…! 🕵😎 Also, überlegt´s euch! 😉


Für solch ehemalige DDR-Bürger, die schon damals dem kranken System treu dienten und daher von profitieren konnten; die sich noch heute als die Elite der „wahren Antifaschisten und des antifaschistischen Schutzwalls“ sehen & präsentieren wollen; genau die Menschen sind es – die jegliches an Opposition verbunden mit Menschenrechten bis heute denunzieren und die Geschichte dazu verfälschen, weil der „Westen“ bis heute ihr Feindbild ist.
Für solch Leute kann man sich so gesehen: eigentlich nur noch schämen.
 —
Andererseits ist es dank Facebook, twitter, Google & Co. eine Genugtuung, diesen Menschen endlich mal die Maske vom Gesicht nehmen zu können, was Ideologie Ewiggestriger betrifft – die immer bleiben wird. Das Ganze vermischt mit rechtem Gedankengut, was es ja laut DDR und ihren „Überzeugten“ bis heute nie gegeben hat!
 —
Ja, der Beginn der Mahnwachen „für den Frieden“ & der Ukraine-Krieg hat dem „Kalten Krieg“ von einst wieder Nahrung gegeben. Und es wird weiter gedeihen, wenn sich die Menschen nicht endlich mal mit dieser Geschichte tiefgründiger befassen, in sich gehen, reflektieren und entsprechend handeln!
Dazu bedarf es allerdings, nicht nur in die Geschichtsbücher der DDR zu schauen…

Kader/Medaillenschmiede: Friedensbrücke e.V. in alten & rotbraunen Netzwerken

DDR & Stasi, Maidan/Ukraine, Organisationen & Vereine, Propagandisten

Einst Eliteschule in der DDR, heute Russland´s „Friedens“-Propagandistin

Oder auch: Mit der AfD, EinProzent, Pegida, WsD, Widerstand Niedersachsen & Compact-Verbindungen zum geliebten, pro-putinistischen, antifaschistischen (Welt)Frieden!

Kunst, Sport & Kultur spielte in der Propaganda schon immer eine bedeutende Rolle. Bisher haben wir hier im Blog vermehrt Theater, Musik & Künstlerinnen, die in der pro-russischen Propaganda mitwirken bzw. diese in neurechten Querfrontveranstaltungen einbringen und nach außen – in die Mitte der Gesellschaft transportieren; aufgeführt.
Das Thema Sport findet folgend nun einen ersten Platz in diesem Blog, beginnend mit dem Einspann der Eliteschulen und dann weiteres zum Verein und deren Netzwerke.
Wir fragen uns ja schon lange, was den Reiz ausmacht, sich im Zuge des Ukraine-Krieges auf die pro-russische Seite zu stellen, deren Agitation und Propaganda weiter zu verbreiten (weil´s doch noch so vertraut ist?) – und in die neurechte Querfront abzutauchen.

Oftmals ist es in diesem Kontext interessant & aufschlussreich, die Biografien einzelner Menschen ein wenig zu kennen, ähnlich wie bei der einstigen Künstlerin & jetzigen,  pro-russischen Propagandistin: Olga Katsaros.

Friederike Schlegel (li) & Liane Kilinc (re) beide FBKO – bei der Kranzniederlegung in Berlin-Treptow

Bei Liane Kilinc aus Berlin und in Wandlitz lebend – Vorstandsvorsitzende des Vereins: Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe ist es allerdings noch ein wenig spannender:

Eliteschulen in der DDR

Liane Kilinc (ehemals Werner-Zander) war 15 Jahre lang Leistungssportlerin (mehrfache DDR Meisterin Jugend – Bahnradsport) und besuchte dementsprechend zu DDR-Zeiten eine sportliche Eliteschule, eine sogenannte Kinder- und Jugendsportschule, kurz KJS genannt. Bei Wikipedia konnten wir ihren Namen unter den Gewinnern im Bahnradsport allerdings in keinem Jahrgang finden.
Sie selbst nennt es auf ihrem Facebook-Profil: Coubertin-Gymnasium, was es aber damals (Gymnasium an sich) noch nicht gab – sondern die vormals KJS „Ernst Grube“ war, welche wiederum in das: Schul- und Leistungssportzentrum Hohenschönhausen (SLZB) unterteilt war. So ungefähr.

Eliteschulen in der DDR © ndr


Über das SLZB schreibt die Berliner Zeitung 2016 folgendes:

(…) Die Kaderschmiede des DDR-Leistungssports (…)  (…) war politisch linientreu zum SED-Staat ausgerichtet, es gab auch organisiertes Doping (…)


Einen kleinen Einblick, wie Leistungssport in der DDR funktionierte, kann man bei diesem Artikel: „DDR: Schluck Pillen oder kehr Fabriken aus“ – nachlesen.
Während die meisten Eliteschulen mit Russisch-Unterricht nach dem Fall der Mauer schlossen, gehört das SLZB Berlin bis heute den Eliteschulen des Leistungssports an.

Auf Eliteschulen – ob Russischschule oder Leistungssport – kam man, wie aus obigen Artikel schon hervor geht, nicht ohne Weiteres. Man wurde  auserwählt. Menschlichkeit & Individualität spielte in diesem damaligen Staat keine Rolle. Je nachdem, wie es für das System DDR am wirtschaftlichsten war, bekam man als linientreuer Schüler z.B. die Aussicht auf einen Platz an einer Russischschule; wenn man „Glück“ hatte, war dieser Platz sogar in Berlin-Lichtenberg.
Dort war man z.B. in der Ausbildung für international agierende Berufe (Lehramt ↔ Dolmetscher ↔ Journalismus) insbesondere im Staatsapparat der DDR vorgesehen. Zu den Schülern von Eliteschulen zählten auch Kinder hoher DDR-Funktionäre.
Gleich so verhielt es sich im Leistungssport. Nur kam dort noch erschreckend hinzu, das durch das eingesetzte Staatsdoping viele Opfer bis heute noch unter schwerwiegenden Folgeschäden leiden und/oder auch frühzeitiger aus dem Leben scheiden, bereits schon verstorben sind oder an Krebs erkranken, behinderte Kinder zur Welt brachten oder auch gar nicht mehr schwanger werden konnten.
Eine nähere Beschreibung dazu gibt es hier, ein Auszug aus der Opferliste wurde 2014 bei der FAZ veröffentlicht!


Hoffnung auf eine erfolgreiche Sportkarriere und olympische Medaillen ©ndr


Selber denken oder zu hinterfragen, war damals ein Tabu. Viele Menschen haben es in der real existierenden  Demokratie – auch Jahrzehnte nach dem Mauerfall nicht gelernt, eigenständig zu denken und eine eigene Meinung zu haben/diese öffentlich zu vertreten, vor allem auch dann, wenn sie sich allein von der Masse abhebt.
Für solch nicht-individuelle Einstellungen gab es damals Abzeichen und gute Bewertungen in den Zeugnissen; damit war man für weitere Empfehlungen und Aufstieg bestens gerüstet! Kommt uns gut bekannt vor, wenn man nachher beim ersten, unten verlinkten Video gut zuhört…

Sieht man sich heute einige „linke“ Querfrontler etwas genauer an, kann man meist schon sehr gut ihre Biografie erahnen. Es ist ein Ebenbild zu jenem, wie sie einst in russisch/sozialistischer Ideologie indoktriniert und erzogen wurden und es nun an die nächsten Generationen, z.B. ihre Kinder oder an die Gesellschaft weiter geben; inklusive verschwörungsideologischer Querfront, der dazugehörigen (doch noch so bekannten bzw. vertrauten) Propaganda und dem verzerrten Wahrnehmungsbild auf die gesamte, westliche Gesellschaft.
 —

Uns bleibt es bis heute ein Rätsel, wie man heutzutage immer noch stolz auf solch ein System sein kann, welches in diesem Fall Sportler letztendlich nur benutzte, teils missbrauchte (Staats-Doping etc.) und schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen aussetzte, vielfach bis zum Tod und/oder der Geburt von behinderten Kindern – aus den Spätfolgeschäden heraus.

Medikamente, von denen die Sportler & Kinder nicht wussten, was es ist © ndr


 Die sogenannten „Medaillenschmieden“, in denen die „Diplomaten im Trainingsanzug“ ausgebildet wurden, galten Kritikern als perverser Auswuchs der sozialistischen Staatsdoktrin, denn es stand der Kampf um Titel für die DDR im Vordergrund und nicht der Sportler, der hinter der Leistung steht. []

So wenig Selbstreflektion bei diesen Menschen auf das eigene Leben und das ihrer Kinder – zeichnet diese noch heute aus. Genau sie sind es – auch, die seit dem Beginn der Mahnwachen auf der Seite der vermeintlich „Erwachten“ wieder zu finden sind; die widerum andere mit „ihrem Erwachen“ – ja fast rekrutieren wollen. Dabei sind es genau die Menschen, die bis heute dem Gruppenzwang erliegen. Welch ein Widerspruch und verzerrte Wahrnehmung dieser vermeintlichen „Friedensaktivisten“.

Und noch einmal: Es sind genau jene Leute, die noch immer dem Konformitätsdruck hinterher rennen und bestens in die heutige politische (pro-putinistische, querfrontlinke) Landschaft passen; weil sie Individualität & Qualität an ihrer eigenen Person nie zu schätzen gelernt haben. Sondern immer nur: Gruppenzwang. Aus humaner Sicht gesehen: sehr traurig!

Fröhlich und gesund aussehende Leistungssportler in der DDR © ndr


Gründung des Vereins 2015

Der Verein „Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe“ gründete sich laut Kilinc aus einer Idee heraus im Berliner Nachtzug von Moskau nach St. Petersburg.
Liane Kilinc war mit Freunden am 9. Mai 2015 zum 70. Jahrestag der Befreiung nach Russland gereist, um dort der Feierlichkeiten zu gedenken. So schreibt sie es auch auf der Seite vom Verein RotFuchs in einem Gastbeitrag. Es wird u.a. in diesem Verlauf nicht das einzige Blatt der heutigen, Stasi-durchtränkten Vereine sein, welches für sie und ihren Verein wirbt.

Bei den Feierlichkeiten in Moskau waren u.a. neben Yasmine Pazio (ehemals? Compact, Ruptly) auch Evelin Pietza, Jurij Kofner (Eurasische Bewegung, Verknüpfungen zu Compact und zur Identitären Bewegung) und Elke Zwinge-Makamizile (aus dem „Team Oleg Muzyka/Mütter gegen den Krieg) vor Ort, wie auf einem Screenshot aus diesem Video ersichtlich ist:

— спасибо – „Deutschland sagt Danke“ – 2015 in Moskau

Evelin Pietza (früher noch: Reina de los Duendes), ehemalige Moderatorin der Compact-Konferenz, Vermittlerin von pro-russischen Separatisten ¹ // ² an Jürgen Elsässer, erschienen im ANNA-News Leak aus 2014, Propagandistin und Rednerin auf Endgame-Veranstaltungen mit den besten Kontakten nach Russland, an die Frontlinie, zu RT Deutsch und anderen FakeNews-Sendeformaten (NewsFront, ANNA-News etc.); ist wie Olga Katsaros oder auch Mark Bartalmai und Oleg Muzyka bei diesen Propaganda-Veranstaltungen immer vorn mit dabei.

Jurij Kofner & die Eurasische Bewegung

Der Blog: „Nichtzensiert“ des bekannten Christoph Germann schrieb weiter über die Veranstaltung, Zitatauszug:
(…) Kurz danach wurde die Bürgerinitiative „Deutschland sagt Danke“ ins Leben gerufen. Angeführt von Publizistin und Friedensaktivistin Evelin Piètza, die seit 2013 über den Ukraine-Konflikt berichtet, machte sich die Gruppe daran, der Russischen Föderation und der Sowjetunion die Dankbarkeit der Deutschen für ihren Beitrag zur Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus zum Ausdruck zu bringen. (…)
(…) Nachdem sich die Initiative über die sozialen Medien verbreitet hatte, fanden letztendlich ungefähr 30 Personen (einschließlich dieser Autor) den Weg nach Moskau und trafen sich dort zum ersten Mal am 8. Mai vor dem Bolschoi-Theater. Dank der Unterstützung von Jurij Kofner, Leiter der Eurasischen Bewegung „Young Eurasia“, bekam die kleine Gruppe die Genehmigung zwei Veranstaltungen in Moskau abzuhalten. (…)

Der Verein & die angebliche Neutralität

Neben Kilinc als Gründungsmitglied der Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe, kurz FBKO genannt, gehören weiter zum Vorstand an: Andrea Schroeter, Birgit Schlie, Friederike Schlegel, Klaus Koch und Heiko Schlie.
Einige von ihnen haben bereits zu DDR-Zeiten in Russland oder in der Ukraine studiert und gearbeitet; hier sind also die besten Voraussetzungen für dieses pro-russische bzw. pro-putinistisches Querfront-Projekt gegeben.

Als sogenannte oder auch selbst ernannte Friedensaktivistin, die Waffen verabscheuen müsste, präsentiert sich Liane Kilinc auch mal so:

Aber: auch das kennt man ja von früher. Und von den ganzen heutigen „Friedensbewegten“. Die den Frieden umdeuten, heimlich Soldat spielten oder in Uniform marschieren gehen.

Auf der dazugehörigen Facebook-Seite des Vereins wird geschrieben:

  • Die Friedensbrücke e.V. enthält sich der Teilnahme an religiösen, politischen oder ideologischen Auseinandersetzungen und arbeitet ausschließlich mit Organisationen, die nach dem gleichen Prinzip agieren.
  • Die Friedensbrücke e.V. ist unabhängig.

So gesehen, hat sich das bereits seit 2015 mit Jurij Kofner schon erledigt. Wir wissen allerdings, das diese Leute das in ihrer Ideologie nicht begreifen werden. Weiterhin trat Kilinc auch auf Veranstaltungen von Oleg Muzyka auf, beteiligt sich mit ihren Mitgliedern an politischen Demonstrationen etc.


Im letzten Posting erst schrieben wir über die Ausstellung von Oleg Muzyka: 101 Leben – verbunden mit rechten Netzwerken. Auf dieser Ausstellung waren jetzt aktuell Mitglieder vom FBKO, hier Liane Kilinc und Friederike Schlegel. Man kennt sich eben:

v.l.n.r.: Mark Bartalmai, Liane Kilinc und Nelja Oystrakh

Die Ausstellung wird in der Gruppe FBKO durch Liane Killinc beworben.


Rechte Tendenzen im Vorstand selbst

Liane Kilinc selbst hat Beatrix von Storch abonniert, die Like-Angaben zu EinProzent, Widerstand Niedersachsen [sic!], zum Reichsbürger Christopher Kastius, Frauke Petry, Netzplanet, Endgame, Junge Freiheit, Pegida etc. sind in den archivierten Like-Angaben ihrer Vorstandsmitglieder von Klaus Koch und Heiko Schlie zu finden.

Abo: Beatrix von Storch (AfD) – die mit dem Schießbefehl auf Frauen und Kinder an der Grenze….

Darüber hinaus sind bei allen Vorstands-Mitgliedern des Vereins verschwörungsideologische Seiten (Mahnwachen etc.), DDR 2.0 bundesweit zurück, pro-russische Propaganda, Nachtwölfe, Klagemauer TV, DKP, Nationale Volksarmee, Bündnis mit Russland, Anitmaidan deutsch 2, Kommunisten, Best of Stalingrad und Stalin an sich, DDR-Kabinett Bochum etc. zu finden. Soviel zur (politischen) Neutralität, die keine ist!

Werbung & öffentliche „Presse“ für den Verein

Auf ihrer Homepage von FBKG gibt sie die Öffentlichkeit/Presse an. Dort sind zu finden, mit den Anfängen der Stasi-Vereine:

RotFuchs, ISOR, OKV (siehe Screen oben) ¹², dann Junge Welt, Mark Bartalmai, Novorussia, ein „Bakonline“ Onlineauftritt – welcher mit Compact & KOPP wirbt, dann: Vineyardsaker von Dagmar Henn – die wegen ihrem Rassismus aus der DKP ausgeschlossen wurde (aber dort neben DDR-Verherrlichern, russischen Nationalisten und Stasi-Vereinen noch immer „gebucht“ wird) und viele weitere, dubiose Kanäle.

Partner des Vereins

Zu den Partnern gehört alles, was das Herz begehrt.  Z.b. Rainer Rothfuss (Druschba/Friedensfahrt), „Frontjournalisten“, Spendenaktion für Novorussia (über die wir hier ebenfalls schon berichteten), Lukas Puchalski/Free21, Kilez More, Mark Bartalmai – mit Verweisen auf NuoVisoTV und auch Zukunftgesellschaft.

Im Jahr 2016 gehörte auch noch Asorix dazu, über die es hier im Blog auch einen geballten Eintrag gibt, der uns damals doch einige Drohmails einbrachte. 😉 Asorix betreibt ebenfalls eine Spendenaktion für den Donbass, hier im Bild zu sehen ist Vera Stegschuster (aus dem „Team Oleg Muzyka) mit einem „Sergej“.  Stegschuster schreibt auch immer sehr lustige Kommentare

Asorix-Spendenaktion in den Donbass mit Vera Stegschuster

Das zdf/Frontal 21 sendete im letzten Jahr u.a. über die Friendsfahrt und weitere, hier genannte Akteure folgende Doku:


Fränzi Konrad & die Friedensbrücke Kriegsopferhilfe

Und weil wir gerade bei Fränzi Konrad sind. Die dazugehörige Facebook-Gruppe des FBKO wird nicht wie man es vermuten könnte, nur von o.g. Vereinsmitgliedern administriert, sondern die bekannte Fränzi Konrad (über die hier im Blog ebenfalls schon viel geschrieben wurde) und ein Falko Hartmann haben dies – neben Birgit Schlie und Liane Kilinc in den Händen.

Fränzi Konrad und ihre (bekannten) Separatisten – hier bei der Geldübergabe

Seit ein paar Tagen nun ist es amtlich, das Fränzi Konrad mit ihrem „Facebook-Verein“: Spendenaktion für Novorossia mit dem Verein FBKO „fusioniert“ hat. Da weiß man dann ja, wohin die Reise geht…


Das Beste kommt zum Schluss

Nur ein Jahr später, am 9. Mai 2016 fand in Horliwka (ukrainisch Горлівка) zur Aktion: Unsterbliches Regiment eine Parade statt, bei der die Kinder das T-Shirt des Vereins FBKG und deren Logo als Flaggen führten.  Das wirft viele Fragen auf.

Deutschlandradio Kultur hatte im letzten Jahr darüber ausführlich berichtet und schreibt:
(…)
Rund 500.000 Menschen zogen letztes Jahr im „Unsterblichen Regiment“ durch Moskau. Auch Präsident Wladimir Putin lief eine Weile mit. Er trug ein Foto seines Vaters.
(…)
Die Veranstaltung sollte einst überparteilich, unpolitisch und fern von staatlichem Einfluss sein – eine Herzensangelegenheit eben. Sie wurden längst von der russischen Wirklichkeit eingeholt. In Moskau gründete sich die russlandweite Organisation „Unsterbliches Regiment Russlands“ mit dem Planungsstab. Ihr Vorsitzender, Nikolaj Semzow, saß eine Zeitlang für die Kommunistische Partei in einem Moskauer Bezirksparlament. Ihm werden Ambitionen für die diesjährige Duma-Wahl nachgesagt. Den Zweck des Gedenkmarsches formuliert Semzow so:
„Das Hauptkriterium, beim „Regiment“ mitzumachen, ist Liebe zur Heimat und das Verständnis dafür, dass deine Familie Kinder gebiert für den Dienst an der Heimat.“
(…)
In Saratow an der Wolga ordnete der regionale Bildungsminister in diesem Jahr an, eine bestimmte Zahl von Schülern im „Unsterblichen Regiment“ mitlaufen zu lassen. In Moskau gab es bereits letztes Jahr Hinweise darauf, dass wohl nicht alle Teilnehmer aus freien Stücken bei dem Umzug mitmachten. Sie entsorgten Plakate mit Veteranenporträts in der Mülltonne. Das tut niemand mit den Fotos seiner Eltern oder Großeltern. In diesem Jahr wurde sogar in den Moskauer städtischen Bussen in Durchsagen zur Teilnahme an dem Gedenkmarsch aufgerufen.

(…)


Werbung beim „Unsterblichen Regiment“ für Liane Killinc und ihren Verein: Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe in Horliwka (von Prorussischen Separatisten besetzte Ukraine)- 2016

Fotos von: Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe


Werbe- und Propagandavideo von Friedensbrücke e.V.

In diesem Video wird der Verein vorgestellt und auch der Militär-Bunker Wollenberg von Falko Hartmann – der auch die FB-Gruppe von FBKO administriert – ist in diesen Film integriert:

P.S. Sowohl im Video, als auch auf der Seite von FBKO sind zwei bekannte Fotos enthalten, welches Fake-Fotos sind und nicht im Ukraine-Krieg entstanden. Bezeichnend für diese Propaganda.

Die Parallelen zu einst und jetzt (vor allem im Ukraine-Krieg) sind wirklich unglaublich.
Die kaum bekannten Stasi-Vereine nehmen diese politische Themen natürlich dankend auf und so findet man dort in den Reihen von Sympathisanten & Unterstützern aus tiefrot-linken Kreisen der Kommunisten, teils mit Neuen Rechten zusammen arbeitend.

Da machen Vize-Mitglieder (Klaus Blessing) des Stasi-Verbandes OKV gemeinsame Sache mit Compact & Co., andererseits treten dort LINKEN-Mitglieder wie Querfront-Diether Dehm oder Täve Schur bei diesen feierlichen Events auf.
Ganz davon abgesehen, was der Verein FBKO an braunem Vernetzungen bietet.
Gerade in unseren letzten Artikeln waren wir auf genau diese Themen des Rechtsnationalismus eingegangen. Und teils sind auch genau jene Leute neben der Interessenbekundung auch im Netzwerk der FBKO-Mitglieder wieder zu finden!

Für uns ist genau das die Querfrontbewegung seit dem Beginn der Mahnwachen 2014 mit dem Slogan: Für Frieden mit Russland. Alles andere hat sich absehbar im Laufe der Zeit von Pegada/Endgame bis hin zu Pegida & Co. entwickelt.


Update, 20. März 2017, 22 Uhr
Natürlich bekamen wir sehr schnell eine Email ins Postfach, die uns einschüchtern soll. Dort stand in etwa sinngemäß geschrieben:
Unser Artikel enthält „Behauptungen, die frei erfunden sind und als Tatsachen dargestellt werden“. Außerdem:  „verleumderische Anschuldigungen gegen Personen, die übelster Propaganda entsprechen“.
Klar, das jetzt wir die Propaganda machen. Kommt uns sehr bekannt vor.
Wir sollen den Beitrag entfernen, rechtliche Schritte wurden angedroht.

In diesem Atemzug haben wir nochmal bei Herrn K. nachgeschaut. EinProzent steht dort immer noch in den Like-Angaben. Und nicht nur das.
In der archivierten Version (siehe Link im Artikel) geht auch hervor, das Herr K. Pegida Österreich gut findet. Und: Junge Freiheit. Oder auch Frauke Petry, Netzplanet usw. Das haben wir gestern glatt übersehen und ergänzen es hiermit noch.

Herr K.: archivierte Links können keine falschen Behauptungen oder frei erfundene Sachen sein. Archivlinks sind ein technisch versiertes Ebenbild auf das, was Sie im Internet von sich preis geben. Nicht wir – sondern Sie!
In diesem Sinne: Wir lassen uns nicht von solchen Tendenzen einschüchtern, erst recht nicht, wenn sie wie im Artikel, faktisch belegt sind!


Weitere Quelle: