Pro-Putin Pegida auf zwei Rädern: Deutsch Russische Seelen & die Donbas-Spenden-Hilfe mit dem FBKO und Novorossia

Nachtwölfe, Systema & Rocker, Organisationen & Vereine, Propagandisten

Mit rechtsextremen Kontakten bis zum Tolstoi-Institut – und schon sind wir „beim Kreml“!

Verbindungen der rechten Rocker „Deutsch Russische Seelen“ zum Verein Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe (FBKO) von Liane Kilinc & zur Spendenaktionen Novorossia (SfN) von Fränzi Konrad

„Gott mit euch! Gott schütze den Donbass!“ – lautet der Slogan von: Deutsch Russische Seelen in vielen ihrer Postings auf Facebook.
Deutsch Russische Seelen, kurz DRS genannt; entstanden aus einer Abspaltung der Deutsch Russischen Bruderschaft heraus; auf ihrer Facebook-Seite ist der Beginn mit September 2015 datiert.

Wie sie sich sehen und vorstellen:

Deutsch-Russische Seelen steht für Familie, Brüderlichkeit, Glaube, Liebe, Ehre deutscher Ahnen, sowie die Ahnen des russischen Brudervolkes. Brat & Sistra


Die Mitgliederliste

Als Präsident der DRS in Deutschland wird angebeben: Pegada-Endgame Mitstreiter: Jan Riedel, Vizepräsident ist Stefan „Miteff“ mit Vorlieben für Thügida (Ein Volk hilft sich selbst), Pegada-Endgame und WfD sowie Ultras, das Jugendkommando der DRS in Deutschland vertritt ein Felix Philipp, weiterhin sind aufgeführt ein: Илья Назаров (Ilja Nasarow) als Kommandant aus St. Petersburg, Tatiana Zolotareva als „Schwester“ – ebenfalls aus St. Petersburg und der bekannte Rechte und ebenfalls „Bruder“: Viktor Seibel.


– Vereinssatzung vs. Widerspruch

Wenn man sich die Vereinssatzung der DRS durchliest, die man nicht ernst nehmen kann, die da besagt:

Das man sich also von rechten Tendenzen abgrenzt und alle Mitglieder (resp. Bruder/Schwestern) ausschließt, welche diesen Rassismus vertreten, könnte man fast ironisch meinen, das dort fast jedes Mitglied, welches hier angesprochen – das andere ausschließen und man sich gegenseitig auflösen müsste. Aber was machen, wenn selbst der „Präsident“ darin verortet ist und nicht nur er.

Wie man gleich feststellen kann, hat sich hier wissentlich eine Community gebildet, die offen rechte Hetze und Rassismus verbreiten und unter dem Deckmantel von „Humanität“ ihr Auftreten kaschieren wollen. Quasi: Pegida auf zwei Rädern + Hilfspaket im Gepäck!


– Brüder & Schwestern

Neben den oben aufgeführten Mitgliedern spielt in Zusammenhang mit den Deutsch Russischen Seelen eine Rolle: die (wieder einmal) rechtsextreme Partei ProDeutschland aus Steglitz-Zehlendorf mit ihrem Kreisvorsitzenden und „Bruder“ Alexander Papenfuss mit einer erstaunlichen Like– und Freundesliste; die Verbindung mit dem Spendenverein von Fränzi Konrad/FBKO bzw. persönlicher Geldübergabe an den pro-russischen Separatisten von EoT/Sut VreminiRussell Boner Bentley durch: Bruder Alexander Klimentov und Schwester Manuela Brandt (auch bekannt aus der Musik-Band Russisch mal anders) sowie der fremdenfeindliche Bruder Werner Breuer (Вернер Бреуер), der sich über „Grenzsicherung“ und gegen den organisierten „Asylanten“-Angriff von Rechten freut und diese online anfeuert.

Folgt man auf Facebook weiteren Namensverlinkungen durch Jan Riedel von anderen DRS-Mitgliedern, landet man auch schnell mal auf Profilen, die nicht mehr weit von der neofaschistischen Casa Pound Bewegung entfernt sind. Auch diese finden sich bei den Deutsch Russischen Seelen wieder – siehe Vereinssatzung.


– Teilungen und Ansichten (Auszug)

Wenn man ein wenig die Bildergalerie bei der DRS ober beim Präsidenten selbst durchstöbert, findet man schon sehr schnell Einblicke in die rechte und rechtsextreme Welt der pro-russischen Brüder und Schwestern.
So ist der Adminschreiber von Deutsch Russische Seelen ganz stolz auf seinen jüngsten Spross; das „Jugendkommando Felix Philipp“, da dieser „mit Wehrmachtshelm gegen die US-okkupierte BRD“ auf seinem Ost-Moped fährt:

Die Idee mit dem Wehrmachtshelm entspringt übrigens auch den „netten“ Fotos, die Felix Philipp macht. Er hat große Freude an Kriegsspielen und Waffen, wie es scheint. Hier findet sich auch das Messer wieder was weiter unten nochmal „in Erscheinung“ tritt:

Ansonsten ist es das übliche. Glorifizierung der NVA und des Diktators Gaddafi, gegen DDR-Bürgerrechtler – weil sie sich gegen Pegida aussprechen, Politiker sind eine kriminell-terroristische Vereinigung, Islamhetze, rechte Demos und Proteste, Deutschland ist noch besetzt, Teilung von Anonymous.Kollektiv oder Uwe Ostertag mit seiner Hetze gegen asylsuchende Flüchtlinge, die Nazi-Wikipedia „Metapedia“ mit den „jüdischen Kriegserklärungen“; Holocaustleugnung  u.s.w.

Das i-Tüpfelchen war allerdings die Holocaustleugnung, die Präsident Jan Riedel im letzten Jahr auf VK geteilt hat. Das Video ist „so beliebt“, das es User gibt, die davon ein fast professionell gefertigtes Transkript per PDF erstellt haben.

Weiterhin verlinkt er auf VK Inhalte zu rechtsextremer/neonazistischer Musik; unter der Kampagne von: Rock Against Communism (RAC).

– Rechte Demos innerhalb der DRS

Jan Riedel hat ja schon in obigen Screens einige seiner Überzeugungen in den sozialen Netzwerken gepostet. Mitglieder der DRS waren weiterhin mit Sympathisanten der rechtsextremen Identitären Bewegung marschieren, bei der AfD war jemand vor Ort – was sofort „optimistisch – sprich positiv“ gepostet werden musste und das Bild von Pegida ist ganz aktuell aus 2017.

Schaut man sich das Bild mit den Identitären (Mitte) genauer an, ist dort nicht nur Viktor Seibel vertreten, der gegen „Asylwahn“ und mit islamophober Einstellung marschiert:

Weiterhin gab es bei den DRS 2016 mehrere Treffen mit einem Mitglied des rechtsradikalen Bündnisses „Weißer Raben“ sowie mit Nick Nebel. Zum Bündnis Weißer Raben kann man sich hier im dokumentationsarchiv (2. Abschnitt) belesen.

Die Info vom „Weißen Raben“ fanden wir im Bericht des Blogs: Goldene Aluhut Auftaktveranstaltung der „Friedensfahrt“ 2016, der zum lesen auch sehr zu empfehlen ist!

Diese „Patrioten“, wie sie sich nennen, waren Anfang 2016 aus dem braunen Sachsen-Sumpf nach Berlin angereist, um gemeinsam mit Papenfuss von Pro Deutschland auf der Demo im „Fall Lisa“ die Kreml-Propaganda & den Fremdenhass weiter zu schüren & zu verstärken:

— Demo von Russlanddeutschen & Rechten im Fall Lisa vor dem Bundeskanzleramt in Berlin, Januar 2016


– Alexander Papenfuss und das Tolstoi-Institut

Nun; gibt es im pro-russischen Kontext eine Verbindung zur rechtsextremen Partei ProDeutschland, so ist meist auch Tatjana Garsiya mit ihrem Tolstoi-Institut nicht weit – wie auch in diesem Fall. Man ist nicht nur per Facebook miteinander befreundet, sondern Alexander Papenfuss war nebst Familie am 6. Juli 2015 bei einer Feier: Silver Strings in der Russischen Botschaft in Berlin. Eine Veranstaltung des Tolstoi-Instituts:

Wenn man weiß, das der Schatzmeister vom Tolstoi-Institut: Günter Czichon von ProDeutschland ist – wie auch das zdf Frontal 21 aus 2016 berichtete, mit dem Garsiya auch noch weitere Projekte verbindet, liegt es sehr nahe, das deutsch-russische Freundschaften und Netzwerke über die Partei ProDeutschland laufen und auch gut vorbereitet sind.

— „Und die Verbindung zum Kreml ist dokumentiert“ – Bildmontage, der ganze Text => hier!

Das Foto von Günter Czichon selbst – wie er für das Tolstoi-Institut posiert, ist auf der Homepage von Tatjana Garsiya aus 2014 nicht mehr zu finden, vermutlich haben zu viele kritische Presseberichte dafür gesorgt. Glücklicherweise gibt es aber das Internet-Archiv, welches jemand vorzeitig gesichert hat:

Günter Czichon findet man im Netz so gut wie gar nicht mehr (was Social Media betrifft), Alexander Papenfuss scheint seinen Wohnsitz verschleiern zu wollen; er gibt an, in Borowitschi (Russland) zu wohnen und aus St. Petersburg zu stammen. Laut VK wohnt Papenfuss aber in Berlin, was auch dem Ganzen am nächsten kommt.

Beide; Czichon und Papenfuss, standen schon 2011 gemeinsam auf der Landesliste von ProDeutschland (Abgeordnetenhauswahl, Zweitstimme). Es  ist nicht so, das man sich nicht kennt. Schade eigentlich, das es kein gemeinsames Foto oder eines zu dritt von diesen rechten Protagonisten gibt! Nur das ist noch zu finden gewesen:

— Bildmontage; bis auf Garsiya, Schulz und Pietza alles leitende Figuren bei ProDeutschland

Kurz und knapp: Die politische Ausrichtung von Deutsch Russische Seelen ist klar ersichtlich. Sie verläuft unterschiedlich in die verschiedensten neu-rechten, rechten bis hin zu rechtsextremen Bewegungen, die wieder einmal bis in das Tolstoi-Institut reichen und somit auch „bis zum Kreml“. Papenfuss kann für die DRS doch nur ein Segen sein!
Ist dies evtl. eine noch bestehende (engere?) Verbindung zum Tolstoi-Institut, seitdem Czichon irgendwie von der Bildfläche verschwunden ist? Die Zeit und Recherchen werden es evtl. zeigen. Bis dahin bleibt nur eines: abwarten!


Die Deutsch Russischen Seelen bildlich vorgestellt

Bevor wir zu den Spendensachen kommen, kurz mal ein Einblick:

Und auch, wenn man Liane Kilinc vom FBKO  hier auf obigen Fotos nicht sehen kann, ist sie doch glühender Anhänger von Rockern: hier z.B. mit den Nachtwölfen:

weiteres:

Und hier ist „die Truppe“ in ihrem Kern fast geeint zusammen:

— 2017 v.l.n.r.: (vorn) Felix Philipp, Werner Breuer, Jan Riedel, Fränzi Konrad, Alexander Papenfuss (hinten) Manuela Brandt, Alexander Klimentov, Stefan „Miteff“ und unbekannt (rotes Shirt)


Rückblick auf die Spendenaktionen in die Ukraine

Das dort die sich „links sehende“ Fränzi Konrad und der Verein FBKO mitmischen, verwundert nicht, wenn man die Berichte von Konrad oder dem FBKO hier auf dem Blog und vor allem auch  aktuell dokumentiertes Material über die DSR kennt. Es passt!

Kurzinfo zum Einstieg: Fränzi Konrad sammelt über ihre Spendenaktion für Novorossia (SfN) nur online Spendengelder ein, die dann meist auf das Konto von FBKO (Liane Kilinc/Klaus Koch) überwiesen werden, da dies ein eingetragener Verein ist und somit auch Spendenquittungen ausgestellt werden können. Außerdem gibt es eine „Fusion“ zwischen dem FBKO und SfN, die Beiträge dazu sind aber nach kritischen Berichten von uns aus dem Netz verschwunden:

Fusion: FBKO mit Fränzi Konrad und ihrer Spendenaktion Novorossia – Batalló XAH7: Russell Bentley

Genauso verhält es sich mit der DSR. Geldspenden gehen an das FBKO. Jan Riedel bezeichnet das FBKO auch als das „Hauptlager in Deutschland“, in denen Spenden zusammen getragen werden.
Das Geld (welches auch für Separatisten u.a. für „Drohne und Kamera“ verwendet wird), wird natürlich nicht an die Separatisten überwiesen, sondern vor Ort persönlich übergeben. Dort werden größtenteils auch vor Ort die Hilfsgüter eingekauft und dann verteilt. So kommt man dann als „Friedensaktivist“ endlich auch mal in den Genuss, mit Kriegsverbrechern kuscheln zu können und nicht nur mit Rechten.

Berichte über Kriegsverbrechen, Folterungen und Tötungen in geheimen Gefängnissen der pro-russischen Separatisten gibt es bei der FAZ und beim Deutschlandfunk ¹²³


Zugegeben, macht uns das mit den Hilfsgütern an notleidenden Menschen in der Ukraine sehr betroffen. Wir haben so etwas auch schon mal getätigt. Ist lange her und war in einem anderen Land, wo Krieg herrschte und dieses auch heute noch nicht zur Ruhe kommt. Mit natürlich anderen Voraussetzungen. Dennoch haben wir uns an die Menschen direkt gewandt, kein rechter Hintergrund, neutral und ohne politische Ansicht – weil der Mensch allein zählt. Keine Forderung oder Gegenleistung. Nennt man auch: bedingungslos.

Sobald man als Helfer aber nur denen hilft, denen man aus ideologisch-politischen Gründen helfen möchte, selektiert man wissentlich und wohlwollend aus und ist einfach fehl am Platz und hat den Job der humanitären Hilfe nicht verstanden! Das wiederum nennt man auch: befangen! Ganz davon abgesehen, das es auch so menschenunwürdig ist.


– Als Kindersoldaten verkleidet

Es gibt viele Fotos, die die DRS mit Spendenaktionen in Deutschland zeigt. Aber diese aktuellen mit den verkleideten Kindern in der von pro-russischen Separatisten besetzten Ostukraine – im Gegenzug zur Hilfe – sind wirklich unwürdig, auch wenn es laut DRS eine angebliche Aufführung der Kinder als Dankeschön war.
Natürlich bekommen die Kinder eine Zuwendung, aber es ist eben auch immer ein Geben mit einer Forderungshaltung. Ganz im Sinne von Jan Riedel, der da meint:

„Nur wenn wir als Volk wieder zurück zu alten Werten finden, können uns unsere Brüder helfen. Wir müssen verstehen, das eine Leistung NUR durch einen Gegenleistung entstehen kann!!!

Oder in der Ostukraine. Dort marschieren seit letztem Jahr die Kinder mit Werbung auf Shirts und Flaggen von Liane Kilinc & dem FBKO auf der Pro-Putin Parade: „Unsterbliches Regiment“. In der Ukraine! Dort werden wohl die Menschen marschieren müssen, die pro-russischen Separatisten halten diese Gebiete ja besetzt. Die selbst ernannten und international nicht anerkannten „Volksrepubliken“ ¹ ² des selbst ernannten „Föderativen Staates Neurussland„.

Das FBKO hilft hier also auch noch bei der politischen Indoktrination an Kindern! Man kennt schließlich die Gepflogenheiten!

Und genau das ist keine Hilfe, erst recht keine humanitäre. Hier macht man sich manipulativ die Kinder für Propaganda- bzw. für Kriegszwecke zu eigen. Kleine Kinder passend in Uniform gesteckt: Kindersoldaten für ein paar Propagandafotos, die in der Welt der Kriegskanäle und deren Sender landen werden. Absolut verachtenswert.
Aber, was will man „erwarten“, wenn selbst die DRS mit Kindern & Teenies Überlebenskampf in Sachsen´s Wäldern spielen. Siehe im Beitrag weiter unten.

Die Kinder sind von uns anonymisiert worden, Quelle ist DRS mobil, vermutlich von Alexander Klimentov und Manuela Brandt vor Ort per Smartphone geschickt :

Wenn also der FBKO/Kilinc und die SfN/Konrad nicht reisen können, erledigt das (auch in Zukunft und wohl unregelmäßig) die DRS (durch Alexander Klimentov und Manuela Brandt über Anreisen via Moskau) bzw. fährt die DRS auch gemeinsame Spendentouren, unter anderem mit „Asorix“, über die wir – mit dem Artikel der Stuttgarter Nachrichten – hier in Zusammenhang mit der Deutsch Russischen Bruderschaft (durch damals Roland Schneider), Partei DIE Einheit, LmDR e.V., Systema Akademie & die Russlanddeutschen Wölfe etc. im letzten Jahr ausgiebig berichtet haben.


– Überlebenstraining incl. Kampfausbildung bei den DRS 

Neben den Spendenfahrten in die Ost-Ukraine, Fahrten zum sowjetischen Ehrenmal nach Berlin-Treptow und den Besuchen von Mahnmalen aus den letzten Kriegen hat die DRS auf ihrer Event-Seite angegeben, auch Überlebenstraining und Kampfausbildung (Ninjutsu – Jeet Kune Do – Kickboxen) in Sachsen´s Wäldern auszuführen. Natürlich das Ganze in Militärklamotte und mit Russlandbeflaggung:

Wenn man sich schon so über den „jüngsten Spross“ aus dem Team von Deutsch Russische Seelen freut, weil dieser mit einem Wehrmachtshelm Moped fährt, fragt man sich, ob dieser Helm und evtl. noch andere NS-Devotionalien hier zum Einsatz kommen. Ein feststehendes Messer mit einer Klinge über 12 cm ist ja auf den Bildern schon zu verzeichnen, wie es weiter oben schon bei Felix Philipp zu sehen war.


Fazit:

Das: sind genau die Leute, die den Mythos über die „Faschisten“ (alle Ukrainer sind  Ukro/Ukra-Nazis/Faschos – aber auch die, die über diesen Mythos aufklären und der Propaganda widersprechen) verbreiten und damit versuchen, die Geschichte & Politik zu verklären. Stetige Lügen, Hass auf Andersdenkende, antimuslimischer Rassismus und Propaganda bis hin zur Holocaustleugnung.
Ihr werdet es in ihren Kommentaren und Postings finden. Es gibt genügend Aussagen darüber; ob auf twitter, Facebook & Co. ¹ ² ³
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Sie sind es; mit ihrer typisch Putin treuen (und größtenteils gut versteckt) rechten Haltung oder auch „nur“ Sympathie für diese, so lange es pro Putin oder pro Diktatur ist; die Russlands Rechte (aber auch deutsche) hofieren und stark machen. Sie unterstützen nicht nur Rechte, sondern auch einen Krieg, statt diesen zu entkräften.
Dahinter steckt nur eines: einmal A) die Ukraine soll russisch werden und nicht westlich – angelehnt an die EU und B) der Einfluss auf Europa, den Westen antidemokratisch zu destabilisieren, spielt eine große Rolle.
Menschen,  die wissentlich in den unterschiedlichsten rechten Netzwerken zu verorten sind und sich im Gegenzug sehr offen in ganz vielen linken Gruppen tummeln.
Es ist auch nicht so, das „laut Definition Querfront“ Rechte immer unbedingt Linke unterwandern. Oftmals und vor allem im Bezug zum Ukraine-Krieg können wir seit Jahren beobachten, wie sich Linke den Rechten an den Hals werfen. Querfront – auf pro-russisch eben! Wie zu „alten Zeiten“.
Mag sein, das die DRS „nur ein kleines, rechtes Grüppchen“ ist, aber man kann sehen, welche Kräfte dahinter stecken und wo sie mit viel Einfluss von Rechten und mit Hilfe von Linken & Russland – gesellschaftspolitisch Fuß fassen können, weil nach außen hin ersichtlich scheint, das sie eine Spendenaktion „für“ Kinder im Donbas unterstützen.
Einer (von vielen) der Gründe, weswegen wir diesen Blog führen! Da war Deutsch Russische Seelen wirklich mal ein Volltreffer! Chapeau!

Putin fördert europäische Rechte

Abschließend dazu noch ein Bericht vom zdf, Frontal 21. Ab Minute 08:20 ist auch nochmal ein Einblick in das Tolstoi-Institut gegeben, man sieht dort sogar noch den Schatzmeister des Tolstoi-Instituts: Günter Czchion von ProDeutschland in der ersten Reihe sitzend.

(…) Seit Herbst 2015 beobachtet eine Spezialeinheit der EU-Kommission Propagandaaktivitäten Russlands in Europa. Auffällig ist demnach die Unterstützung rechter und rechtsextremer Gruppierungen in EU- und NATO-Staaten durch russische regierungsnahe Organisationen.

„Das Hauptziel ist die Destabilisierung der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten“ (…) „Das wichtigste Werkzeug für die Destabilisierung ist die Unterstützung von Parteien vom rechten Rand, die gegen das Establishment, gegen die EU und die NATO sind. (…)


Neues vom Tower der Kriegsbrücke (FBKO)

Anti-NATO Gruppe Anna B., Global Rights of Peaceful People, Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg, Organisationen & Vereine, Propagandaseiten, Propagandisten

Ziemlich unseriöse Machenschaften bis hin zur Finanzierung von pro-russischen Separatisten durch Spendengelder

Wir machen heute diesen Beitrag, um Hilfsorganisationen und Spendenvereine darauf aufmerksam zu machen, ihr Geld nicht naiv in x-beliebige fremde Hände zu geben und darauf sensibilisiert zu sein, das es eben auch immer wieder schwarze (btw. braune) Schafe unter Hilfsorganisationen geben kann!
Speziell ist dieser Artikel an Help Convoi Köln gerichtet, die uns leider auf unsere Korrespondenz bis zur jetzigen Veröffentlichung nicht geantwortet haben (die Mail ist aber gelesen); mit dem Fotojournalisten Erik Marquardt waren wir bereits schon letzte Woche im schriftlichen Austausch. Dazu aber später, bis dahin eine „kurze“ Auffrischung:


Am 18. März diesen Jahres berichteten wir bereits sehr ausführlich über die einstige DDR-Elite und den pro-russischen Spendenverein: Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe (FBKO) von Liane Kilinc & Klaus Koch sowie ihren rot-braunen und rechten Interessen, wo auch ganz klassisch alte Seilschafts-Verflechtungen nicht fehlen dürfen und auch die so wichtige Verbindung „zu Moskau“ ganz gut zu funktionieren scheint.

Treptower Park Berlin mit DKP & KPD sowie der Anti-Nato-Gruppe Berlin durch Maren Cronsnest; 27. Mai 2015 – Liane Kilinc ganz links

Unser Artikel hat nicht allen gefallen, vor allem denen nicht, die noch immer EinProzent, Pegida, Deutsche Mitte, Frauke Petry, Junge Freiheit, WsD, NuoViso, Kundgebungen (Christoph Kastius), Bürgerstimme (Identitäre), Pegada/Endgame etc. in ihrer Like-Liste stehen haben, weswegen man uns einst einschüchtern wollte, weil es doch nicht den Tatsachen entspräche; man warf uns natürlich „übelste Propaganda“ vor 🙄🤗
 —
Man kann sich das nochmal in diesem aktuellen Archiv-Link (Stand 3. Mai) ansehen, es ist bis heute – alles unverändert!
Die Rede ist von Klaus Koch, Vorstandsmitglied und 2. Vorsitzender vom Verein FBKO: Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe.
Koch ist  „Diplom-Ingenieur für Telekommunikation & Militärwissenschaft“ 😉 sowie „Diplom Dolmetscher Russisch“.  Er arbeitete und lebte 20 Jahre in Russland.
Uns stellte sich in der letzten Woche übrigens schon die Frage, ob man mit diesen Positionen und Wissen nicht auch Kontakte zu großen Telekommunikationsunternehmen wie die in der Ukraine haben könnte? Aber: das waren auch nur kurze Gedankenblitze…Außerdem wäre das auch ganz schön deppert & dilettạntisch, dabei die IP zu hinterlassen…
Ansonsten „kennt“ man wohl eher Liane Kilinc (Vorstandsvorsitzende vom FBKO – siehe Headerfoto), die den Verein medial nach außen hin vertritt, die Homepage pflegt – auf die wir gleich noch zu sprechen kommen und somit, mit ihrem Namen in der Öffentlichkeit stärker präsent ist.
Hier noch einmal als bildliche Gedächtnisstütze die Montage der Like-Liste des Klaus Koch in kleiner Auswahl:
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„Gegen Frühsexualisierung“ teilt auch Beiträge der rechtsextremen Partei: ProDeutschland

Dazwischen gibt es natürlich auch ganz viel DIE LINKE, DKP & Kommunisten-Likes, ganz klar. Von den pro-putinistischen, Kadyrow-  und Verschwörungsseiten mal ganz abgesehen.
Und genau das zieht sich durch (fast) die  gesamten Vereinsmitglieder. Der eine mit mehr, der andere mit weniger Rechtslastigkeit:

Fränzi Konrad ist weg – und auch die Fusion. Zumindest beim FBKO

Nach unserem Artikel über die Friedensbrücke und der Fusion mit Fränzi Konrad´s Hilfs-Spenden-Verein „Spendenaktionen für Novorossia“ (der mit der нод Befreiungsbewegung & dem Batallón XAHRussell Bonner Bentley eng in Verbindung steht & Spendengelder zu den pro-russischen Separatisten fließen) machte Konrad auf Facebook ihr Profil dicht und auch ihr öffentliches Profilbild verschwand dort.


Fränzi Konrad und Lo Lothar Rademacher bei der Geldübergabe an pro-russische Separatisten, hier rechts im Bild: Russell Boner Bentley (Texas)

Desweiteren ist Fränzi Konrad in der Facebook-Gruppe von Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe kein Admin mehr, noch Gruppenmitglied. Auch all ihre Beiträge in der Gruppe sind gelöscht; lediglich zwei Kommentare konnte man dort gestern noch vorfinden.
Wer nun in der FBKO Gruppe – wen aufgekündigt hat oder ob Konrad freiwillig ging, ist nicht zu sagen. Vielmehr deutet aber alles darauf hin, das man hier die Verbindung zu Fränzi Konrad und den pro-russischen Separatisten nach außen verbergen wollte, was aber Unsinn ist, wenn Liane Kilinc selbst – sich mit dem pro-russischen Separatisten Russell Boner Bentley ablichten lässt und das Ganze ins Internet stellt, wie hier auf VK:
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Spendenaktionen für Novorossia/Fränzi Konrad + Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe/Liane Kilinc & der pro-russische Separatist: Russell Boner Bentley (Texas) von Sut Vremini


Dort ist dann auch zu lesen, das Spendengelder direkt an Russell Boner Bentley gehen, teils vor Ort überreicht vom FBKO für: „Drohne und Kamera“, um  weiteres Propaganda- und Kriegsmaterial verbreiten zu können. Ganze 250 Euro, wie auf dem Screenshot der Überweisung festgehalten wurde.

In einer weiteren Überweisung heißt es: 200 Euro für „zweckgebundene Spenden“. Was auch immer das beim Militär und im Krieg heißt. Darüber möchte man am liebsten gar nicht nachdenken.

Sprich, allein im März 2017 gab es ca. 450 Euro an einen Separatisten, der den Krieg in der Ukraine nicht nur stützt sondern dafür sorgt, das dieser nicht beendet wird. Man stelle sich vor, das passiert jeden Monat so, vielleicht sogar noch mit mehr Geld. Und das – verteilt auf mehrere Separatisten durch andere Spendengruppen. Und das über die Jahre verteilt.

Und genau das spiegelt auch die sogenannte „Friedensbewegung“ wieder. Sie finanzieren den Krieg mit, spielen sich aber als „Friedensbewegte“ auf, die ihre Stimmen diktatorischen Regimen geben und damit menschenrechtsverletzende Vorgehen tolerieren und unterstützen.

Das was Fränzi Konrad oben auf dem Foto überreichte, war ja auch nen ganz schöner Batzen Geld. Das Video dazu ist auch sehr aufschlussreich, es zeigt neben Fränzi Konrad auch „Lo Lothar Rademacher“, der bei dem Ganzen auch ganz vorn mit dabei ist, ihn findet man dann auch wieder in Richtung DKP:

 Steht darauf eigentlich Strafe, wenn man Separatisten in Kriegsgebieten finanziert?
Wissenswertes über Russell Boner Bentley und andere bekannte Separatisten kann man hier bei  DFRLab nachlesen!
Weiter eine kleine, bildliche „Kostprobe“ bei Sut Vremini, u.a. mit dem Wannabe-Journalisten bzw. Propaganda-Sprachrohr: Graham W. Phillips in Militärklamotte:

Die Überweisungen der Spendengelder aus März:

Überweisung für den pro-russischen Separatisten: Russell Boner Bentley (Texas) von Sut Vremini für Drohnen + Kamera. Geldübergabe soll persönlich durch FBKO erfolgen

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Anhand des Datums kann man auch erkennen, das Liane Kilinc hier nicht zum ersten Mal auf Russell Boner Bentley gestoßen ist!

Laut VK-Gruppe von Fränzi Konrad (Spendenaktion für Novorossia) besteht diese Fusion zwischen FBKO und Konrad noch immer, auch im April wurden weiterhin Beiträge von „Gemeinsamkeiten“ gepostet. Bei VK wurde also nichts gelöscht und auch der FBKO ist involviert in Sachen „Sut Vremini – Wesen der Zeit“! [natürlich!]

Militäraufmärsche und Finanzierung von Separatisten vs. Humanitäre Hilfe. Was nicht mehr verwundert, wenn man weiß, das Kilinc auch beim „Unsterblichen Regiment“ agiert und dort für ihren Verein und mit pro-russischer Propaganda wirbt.
Kriegspropaganda mit Kindern ist besonders perfide und leider äußerst wirksam:

Auf der Homepage von Liane Kilinc, dem FBKO wird die Gruppe: „Spendenaktion für Novorussia“ ohne die Namensnennung von Konrad als solches unter Partner weiterhin geführt.

Quellen (Archivlinks) zu FBKO/Bentley/Überweisungen:
[1] [2] [3] [4] [5] [6]


10.000 Euro gewonnen, ja – nein – vielleicht?

 .
Im letzten Jahr (bzw. schon Ende 2015) lobte der Sender Berliner Rundfunk (ehemalige Sender der DDR) einen Wettbewerb aus, an dem sich diverse Vereine bewerben konnten. Das Motto lautete: „50.000 Euro für Berlin“.
Was wir im Nachgang noch gefunden haben, war diese Grafik von Kinderhilfe e.V., die das Ganze so erläutert:
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Die Vereinsinitiative des Berliner Rundfunk 91!4 unterstützt allgemeinnützige Vereine und es sind einmal 10.000 € pro Woche möglich. Dreimal wird der Preis noch vergeben!
Damit ist die Frage aber immer noch nicht geklärt, ob der FBKO einen Wettbewerbsgewinn erzielte, da man die Erstplatzierung nicht kennt.

Viel Infomaterial ließ sich dazu nicht mehr finden, allerdings wurde für den FBKO fleißig geworben, u.a. auch unterstützt von den Mahnwachen.

Auf der Seite vom FBKO lässt sich so gut wie nichts mehr finden, der Hashtag „Aktuelles“ ist nicht mehr vorhanden – sprich eine ganze Seite wurde gelöscht und auch so scheint man viele Beiträge beseitigt zu haben. Warum?


Ein paar Sachen konnten wir allerdings noch ausgraben.
Es ist schon verwunderlich, warum die Bewerbung auf einmal so abrupt abbrach und kurz nach Wettbewerbsende eine ganze Seite beim FBKO  gelöscht wurde. Sie läuft nun unter dem Hashtag „News“.

Der Beginn dieser „neuen“ Seite ist datiert auf Ende 2015. Nur das jetzt keine Werbung & Euphorie mehr mit der Radio-Ausschreibung und Platzierung dort zu finden ist.

Einzig aus diesem Archivlink ist eine Abbildung aus 2015 erhalten geblieben, wo auch eine Zusammenarbeit mit Evelin Pietza und Mark Bartalmai vorgestellt wird:

 Weiterer Nebeneffekt eines Gewinns:
 (…) Ab Platz 5 können wir uns und unsere Projekte im Radio in ganz Brandenburg vorstellen (…)
 .
Und das hier war das letzte Posting von Liane Kilinc, welches wir zur Platzierung finden konnten. Wir haben an vielen Stellen gesucht. Aber irgendwann, eine Woche vor dem Gewinn, war dann „Sendeschluss“:

Anja Maria Estrada,  Help Convoi Köln, FBKO und Erik Marquardt

Als wir Ende April einen ausgedehnten Beitrag über Anja Maria Estrada von der AnnaNews -Leak Liste brachten, stießen wir bei ihr auf eine Bildersammlung aus Bochum, Estrada Werbung für den FBKO und für den Propaganda-Kriegsfilm: „Die Partitur des Krieges“ machte.
Dort fanden sich Collagen zum FBKO und Liane Kilinc, wo wir uns doch fragten, wer einmal A) die Collage erstellt und B) sie nach Bochum brachte und dort aufgestellt hat. Oder ist das eine „lebende Wanderausstellung“??
Und genau auf diesen Collagen fanden wir dann das Foto von Erik Marquardt, wo uns sofort klar wurde: hier stimmt was nicht!
Die Fotos sind von der Facebook-Seite Estrada´s bzw. „ihrer Firma 8 Carat Events“:

Querfront-Propgandafilm: Die Partitur des Krieges

Dank eines hochauflösenden Fotos auf Estrada´s Google-Profil war es uns nun ein leichtes, mehr über HELP Cologne Convoy herauszubekommen und wurden auf deren Seite, als auch direkt auf der Homepage vom FBKO fündig. Nur bei Eric Marquardt nicht. Denn dieser wusste nämlich bis letzte Woche noch gar nichts. Von seinem „Glück“.

— nicht nur im Internet sondern auch auf Collagen wurden Fotos von Erik Marquardt geklaut, die missbräuchlich für Propagandazwecke benutzt werden. Alle mit dem Logo des FBKO versehen

Help Convoi Köln wurde schon frühzeitig von Kilinc vereinnahmt, wie man das auf der Facebook-Seite der Kölner Gruppe nachlesen kann. Wie aus zwei Postings hervorgeht, stellt sich HCC sogar als Partner vor, der ebenfalls Werbung für den FBKO machte, als es um den erhofften & gemeinsamen Gewinn ging. Es scheint bei betrachten einzelner Postings, dass das FBKO die Gelder von HCC betreut hat oder auch noch immer betreut. Ein kleiner Einblick:

Wie wohl Marquardt auf die Seite vom FBKO kam

Einige Zeit zuvor teilten Mitglieder der Kölner Flüchtlingshilfe auf ihrer Facebook-Seite Help Cologne Convoy einen Beitrag von Eric Marquardt, was sich dann später der FBKO einfach zu Eigen gemacht hat – es wurde auf der Homepage vom FBKO und auf den Collagen so suggeriert, das auch Marquardt mit zu den Partnern (Team HELP) zählt, was aber falsch ist.

Das entstammt allein der Fantasie und Wunschdenken von Liane Kilinc. Sieht ungefähr so aus, der Archivlink dazu ist hier zu finden:

Links das Ursprungs-Posting; HCC einen Beitrag von Erik Marquardt ganz legal auf ihrer Chronik teilten und rechts auf dem Screen sieht man, was Liane Kilinc vom FBKO – für den FBKO daraus gemacht hat.
Der Text von HCC wurde 1:1 übernommen, eine eigene Collage für die Homepage erstellt mit Fotos von HCC und Eric Marquardt (seine Fotos wurden mit einem Logo vom FBKO übertüncht) und Kilinc suggeriert in ihrer Bildmontage, Erik Marquardt würde zum Team HELP dazugehören, was aber nicht stimmt. Wir hatten Rücksprache mit ihm. Zur Erinnerung: HCC steht als Partner auf der Seite vom FBKO!
FBKO nimmt diese Collage, wie oben schon geschrieben, auch im Alltag für Propagandaveranstaltungen – wie z.B. in Bochum, als der Propaganda-Kriegsfilm: „Die Partitur des Krieges“ ausgestrahlt wurde. Wer weiß, ob wir nicht noch anders fündig werden würden…

Wir hoffen jetzt einfach mal, das die Kölner diesen Beitrag hier lesen. Und vielleicht antworten sie uns dann ja doch noch.
Und der FBKO sollte sich langsam mal überlegen, die ca. 20 virtuellen Fotos von Erik Marquardt offline zu nehmen. Und auch die reale Collage. Das könnte nämlich ziemlich teuer werden. Nach diesen Hochrechnungen von AG Bild könnte dabei ansonsten „der ganze Gewinn von ca. 10.000“ drauf gehen…! 🕵😎 Also, überlegt´s euch! 😉


Für solch ehemalige DDR-Bürger, die schon damals dem kranken System treu dienten und daher von profitieren konnten; die sich noch heute als die Elite der „wahren Antifaschisten und des antifaschistischen Schutzwalls“ sehen & präsentieren wollen; genau die Menschen sind es – die jegliches an Opposition verbunden mit Menschenrechten bis heute denunzieren und die Geschichte dazu verfälschen, weil der „Westen“ bis heute ihr Feindbild ist.
Für solch Leute kann man sich so gesehen: eigentlich nur noch schämen.
 —
Andererseits ist es dank Facebook, twitter, Google & Co. eine Genugtuung, diesen Menschen endlich mal die Maske vom Gesicht nehmen zu können, was Ideologie Ewiggestriger betrifft – die immer bleiben wird. Das Ganze vermischt mit rechtem Gedankengut, was es ja laut DDR und ihren „Überzeugten“ bis heute nie gegeben hat!
 —
Ja, der Beginn der Mahnwachen „für den Frieden“ & der Ukraine-Krieg hat dem „Kalten Krieg“ von einst wieder Nahrung gegeben. Und es wird weiter gedeihen, wenn sich die Menschen nicht endlich mal mit dieser Geschichte tiefgründiger befassen, in sich gehen, reflektieren und entsprechend handeln!
Dazu bedarf es allerdings, nicht nur in die Geschichtsbücher der DDR zu schauen…

Kader/Medaillenschmiede: Friedensbrücke e.V. in alten & rotbraunen Netzwerken

DDR & Stasi, Maidan/Ukraine, Organisationen & Vereine, Propagandisten

Einst Eliteschule in der DDR, heute Russland´s „Friedens“-Propagandistin

Oder auch: Mit der AfD, EinProzent, Pegida, WsD, Widerstand Niedersachsen & Compact-Verbindungen zum geliebten, pro-putinistischen, antifaschistischen (Welt)Frieden!

Kunst, Sport & Kultur spielte in der Propaganda schon immer eine bedeutende Rolle. Bisher haben wir hier im Blog vermehrt Theater, Musik & Künstlerinnen, die in der pro-russischen Propaganda mitwirken bzw. diese in neurechten Querfrontveranstaltungen einbringen und nach außen – in die Mitte der Gesellschaft transportieren; aufgeführt.
Das Thema Sport findet folgend nun einen ersten Platz in diesem Blog, beginnend mit dem Einspann der Eliteschulen und dann weiteres zum Verein und deren Netzwerke.
Wir fragen uns ja schon lange, was den Reiz ausmacht, sich im Zuge des Ukraine-Krieges auf die pro-russische Seite zu stellen, deren Agitation und Propaganda weiter zu verbreiten (weil´s doch noch so vertraut ist?) – und in die neurechte Querfront abzutauchen.

Oftmals ist es in diesem Kontext interessant & aufschlussreich, die Biografien einzelner Menschen ein wenig zu kennen, ähnlich wie bei der einstigen Künstlerin & jetzigen,  pro-russischen Propagandistin: Olga Katsaros.

Friederike Schlegel (li) & Liane Kilinc (re) beide FBKO – bei der Kranzniederlegung in Berlin-Treptow

Bei Liane Kilinc aus Berlin und in Wandlitz lebend – Vorstandsvorsitzende des Vereins: Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe ist es allerdings noch ein wenig spannender:

Eliteschulen in der DDR

Liane Kilinc (ehemals Werner-Zander) war 15 Jahre lang Leistungssportlerin (mehrfache DDR Meisterin Jugend – Bahnradsport) und besuchte dementsprechend zu DDR-Zeiten eine sportliche Eliteschule, eine sogenannte Kinder- und Jugendsportschule, kurz KJS genannt. Bei Wikipedia konnten wir ihren Namen unter den Gewinnern im Bahnradsport allerdings in keinem Jahrgang finden.
Sie selbst nennt es auf ihrem Facebook-Profil: Coubertin-Gymnasium, was es aber damals (Gymnasium an sich) noch nicht gab – sondern die vormals KJS „Ernst Grube“ war, welche wiederum in das: Schul- und Leistungssportzentrum Hohenschönhausen (SLZB) unterteilt war. So ungefähr.

Eliteschulen in der DDR © ndr


Über das SLZB schreibt die Berliner Zeitung 2016 folgendes:

(…) Die Kaderschmiede des DDR-Leistungssports (…)  (…) war politisch linientreu zum SED-Staat ausgerichtet, es gab auch organisiertes Doping (…)


Einen kleinen Einblick, wie Leistungssport in der DDR funktionierte, kann man bei diesem Artikel: „DDR: Schluck Pillen oder kehr Fabriken aus“ – nachlesen.
Während die meisten Eliteschulen mit Russisch-Unterricht nach dem Fall der Mauer schlossen, gehört das SLZB Berlin bis heute den Eliteschulen des Leistungssports an.

Auf Eliteschulen – ob Russischschule oder Leistungssport – kam man, wie aus obigen Artikel schon hervor geht, nicht ohne Weiteres. Man wurde  auserwählt. Menschlichkeit & Individualität spielte in diesem damaligen Staat keine Rolle. Je nachdem, wie es für das System DDR am wirtschaftlichsten war, bekam man als linientreuer Schüler z.B. die Aussicht auf einen Platz an einer Russischschule; wenn man „Glück“ hatte, war dieser Platz sogar in Berlin-Lichtenberg.
Dort war man z.B. in der Ausbildung für international agierende Berufe (Lehramt ↔ Dolmetscher ↔ Journalismus) insbesondere im Staatsapparat der DDR vorgesehen. Zu den Schülern von Eliteschulen zählten auch Kinder hoher DDR-Funktionäre.
Gleich so verhielt es sich im Leistungssport. Nur kam dort noch erschreckend hinzu, das durch das eingesetzte Staatsdoping viele Opfer bis heute noch unter schwerwiegenden Folgeschäden leiden und/oder auch frühzeitiger aus dem Leben scheiden, bereits schon verstorben sind oder an Krebs erkranken, behinderte Kinder zur Welt brachten oder auch gar nicht mehr schwanger werden konnten.
Eine nähere Beschreibung dazu gibt es hier, ein Auszug aus der Opferliste wurde 2014 bei der FAZ veröffentlicht!


Hoffnung auf eine erfolgreiche Sportkarriere und olympische Medaillen ©ndr


Selber denken oder zu hinterfragen, war damals ein Tabu. Viele Menschen haben es in der real existierenden  Demokratie – auch Jahrzehnte nach dem Mauerfall nicht gelernt, eigenständig zu denken und eine eigene Meinung zu haben/diese öffentlich zu vertreten, vor allem auch dann, wenn sie sich allein von der Masse abhebt.
Für solch nicht-individuelle Einstellungen gab es damals Abzeichen und gute Bewertungen in den Zeugnissen; damit war man für weitere Empfehlungen und Aufstieg bestens gerüstet! Kommt uns gut bekannt vor, wenn man nachher beim ersten, unten verlinkten Video gut zuhört…

Sieht man sich heute einige „linke“ Querfrontler etwas genauer an, kann man meist schon sehr gut ihre Biografie erahnen. Es ist ein Ebenbild zu jenem, wie sie einst in russisch/sozialistischer Ideologie indoktriniert und erzogen wurden und es nun an die nächsten Generationen, z.B. ihre Kinder oder an die Gesellschaft weiter geben; inklusive verschwörungsideologischer Querfront, der dazugehörigen (doch noch so bekannten bzw. vertrauten) Propaganda und dem verzerrten Wahrnehmungsbild auf die gesamte, westliche Gesellschaft.
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Uns bleibt es bis heute ein Rätsel, wie man heutzutage immer noch stolz auf solch ein System sein kann, welches in diesem Fall Sportler letztendlich nur benutzte, teils missbrauchte (Staats-Doping etc.) und schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen aussetzte, vielfach bis zum Tod und/oder der Geburt von behinderten Kindern – aus den Spätfolgeschäden heraus.

Medikamente, von denen die Sportler & Kinder nicht wussten, was es ist © ndr


 Die sogenannten „Medaillenschmieden“, in denen die „Diplomaten im Trainingsanzug“ ausgebildet wurden, galten Kritikern als perverser Auswuchs der sozialistischen Staatsdoktrin, denn es stand der Kampf um Titel für die DDR im Vordergrund und nicht der Sportler, der hinter der Leistung steht. []

So wenig Selbstreflektion bei diesen Menschen auf das eigene Leben und das ihrer Kinder – zeichnet diese noch heute aus. Genau sie sind es – auch, die seit dem Beginn der Mahnwachen auf der Seite der vermeintlich „Erwachten“ wieder zu finden sind; die widerum andere mit „ihrem Erwachen“ – ja fast rekrutieren wollen. Dabei sind es genau die Menschen, die bis heute dem Gruppenzwang erliegen. Welch ein Widerspruch und verzerrte Wahrnehmung dieser vermeintlichen „Friedensaktivisten“.

Und noch einmal: Es sind genau jene Leute, die noch immer dem Konformitätsdruck hinterher rennen und bestens in die heutige politische (pro-putinistische, querfrontlinke) Landschaft passen; weil sie Individualität & Qualität an ihrer eigenen Person nie zu schätzen gelernt haben. Sondern immer nur: Gruppenzwang. Aus humaner Sicht gesehen: sehr traurig!

Fröhlich und gesund aussehende Leistungssportler in der DDR © ndr


Gründung des Vereins 2015

Der Verein „Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe“ gründete sich laut Kilinc aus einer Idee heraus im Berliner Nachtzug von Moskau nach St. Petersburg.
Liane Kilinc war mit Freunden am 9. Mai 2015 zum 70. Jahrestag der Befreiung nach Russland gereist, um dort der Feierlichkeiten zu gedenken. So schreibt sie es auch auf der Seite vom Verein RotFuchs in einem Gastbeitrag. Es wird u.a. in diesem Verlauf nicht das einzige Blatt der heutigen, Stasi-durchtränkten Vereine sein, welches für sie und ihren Verein wirbt.

Bei den Feierlichkeiten in Moskau waren u.a. neben Yasmine Pazio (ehemals? Compact, Ruptly) auch Evelin Pietza, Jurij Kofner (Eurasische Bewegung, Verknüpfungen zu Compact und zur Identitären Bewegung) und Elke Zwinge-Makamizile (aus dem „Team Oleg Muzyka/Mütter gegen den Krieg) vor Ort, wie auf einem Screenshot aus diesem Video ersichtlich ist:

— спасибо – „Deutschland sagt Danke“ – 2015 in Moskau

Evelin Pietza (früher noch: Reina de los Duendes), ehemalige Moderatorin der Compact-Konferenz, Vermittlerin von pro-russischen Separatisten ¹ // ² an Jürgen Elsässer, erschienen im ANNA-News Leak aus 2014, Propagandistin und Rednerin auf Endgame-Veranstaltungen mit den besten Kontakten nach Russland, an die Frontlinie, zu RT Deutsch und anderen FakeNews-Sendeformaten (NewsFront, ANNA-News etc.); ist wie Olga Katsaros oder auch Mark Bartalmai und Oleg Muzyka bei diesen Propaganda-Veranstaltungen immer vorn mit dabei.

Jurij Kofner & die Eurasische Bewegung

Der Blog: „Nichtzensiert“ des bekannten Christoph Germann schrieb weiter über die Veranstaltung, Zitatauszug:
(…) Kurz danach wurde die Bürgerinitiative „Deutschland sagt Danke“ ins Leben gerufen. Angeführt von Publizistin und Friedensaktivistin Evelin Piètza, die seit 2013 über den Ukraine-Konflikt berichtet, machte sich die Gruppe daran, der Russischen Föderation und der Sowjetunion die Dankbarkeit der Deutschen für ihren Beitrag zur Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus zum Ausdruck zu bringen. (…)
(…) Nachdem sich die Initiative über die sozialen Medien verbreitet hatte, fanden letztendlich ungefähr 30 Personen (einschließlich dieser Autor) den Weg nach Moskau und trafen sich dort zum ersten Mal am 8. Mai vor dem Bolschoi-Theater. Dank der Unterstützung von Jurij Kofner, Leiter der Eurasischen Bewegung „Young Eurasia“, bekam die kleine Gruppe die Genehmigung zwei Veranstaltungen in Moskau abzuhalten. (…)

Der Verein & die angebliche Neutralität

Neben Kilinc als Gründungsmitglied der Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe, kurz FBKO genannt, gehören weiter zum Vorstand an: Andrea Schroeter, Birgit Schlie, Friederike Schlegel, Klaus Koch und Heiko Schlie.
Einige von ihnen haben bereits zu DDR-Zeiten in Russland oder in der Ukraine studiert und gearbeitet; hier sind also die besten Voraussetzungen für dieses pro-russische bzw. pro-putinistisches Querfront-Projekt gegeben.

Als sogenannte oder auch selbst ernannte Friedensaktivistin, die Waffen verabscheuen müsste, präsentiert sich Liane Kilinc auch mal so:

Aber: auch das kennt man ja von früher. Und von den ganzen heutigen „Friedensbewegten“. Die den Frieden umdeuten, heimlich Soldat spielten oder in Uniform marschieren gehen.

Auf der dazugehörigen Facebook-Seite des Vereins wird geschrieben:

  • Die Friedensbrücke e.V. enthält sich der Teilnahme an religiösen, politischen oder ideologischen Auseinandersetzungen und arbeitet ausschließlich mit Organisationen, die nach dem gleichen Prinzip agieren.
  • Die Friedensbrücke e.V. ist unabhängig.

So gesehen, hat sich das bereits seit 2015 mit Jurij Kofner schon erledigt. Wir wissen allerdings, das diese Leute das in ihrer Ideologie nicht begreifen werden. Weiterhin trat Kilinc auch auf Veranstaltungen von Oleg Muzyka auf, beteiligt sich mit ihren Mitgliedern an politischen Demonstrationen etc.


Im letzten Posting erst schrieben wir über die Ausstellung von Oleg Muzyka: 101 Leben – verbunden mit rechten Netzwerken. Auf dieser Ausstellung waren jetzt aktuell Mitglieder vom FBKO, hier Liane Kilinc und Friederike Schlegel. Man kennt sich eben:

v.l.n.r.: Mark Bartalmai, Liane Kilinc und Nelja Oystrakh

Die Ausstellung wird in der Gruppe FBKO durch Liane Killinc beworben.


Rechte Tendenzen im Vorstand selbst

Liane Kilinc selbst hat Beatrix von Storch abonniert, die Like-Angaben zu EinProzent, Widerstand Niedersachsen [sic!], zum Reichsbürger Christopher Kastius, Frauke Petry, Netzplanet, Endgame, Junge Freiheit, Pegida etc. sind in den archivierten Like-Angaben ihrer Vorstandsmitglieder von Klaus Koch und Heiko Schlie zu finden.

Abo: Beatrix von Storch (AfD) – die mit dem Schießbefehl auf Frauen und Kinder an der Grenze….

Darüber hinaus sind bei allen Vorstands-Mitgliedern des Vereins verschwörungsideologische Seiten (Mahnwachen etc.), DDR 2.0 bundesweit zurück, pro-russische Propaganda, Nachtwölfe, Klagemauer TV, DKP, Nationale Volksarmee, Bündnis mit Russland, Anitmaidan deutsch 2, Kommunisten, Best of Stalingrad und Stalin an sich, DDR-Kabinett Bochum etc. zu finden. Soviel zur (politischen) Neutralität, die keine ist!

Werbung & öffentliche „Presse“ für den Verein

Auf ihrer Homepage von FBKG gibt sie die Öffentlichkeit/Presse an. Dort sind zu finden, mit den Anfängen der Stasi-Vereine:

RotFuchs, ISOR, OKV (siehe Screen oben) ¹², dann Junge Welt, Mark Bartalmai, Novorussia, ein „Bakonline“ Onlineauftritt – welcher mit Compact & KOPP wirbt, dann: Vineyardsaker von Dagmar Henn – die wegen ihrem Rassismus aus der DKP ausgeschlossen wurde (aber dort neben DDR-Verherrlichern, russischen Nationalisten und Stasi-Vereinen noch immer „gebucht“ wird) und viele weitere, dubiose Kanäle.

Partner des Vereins

Zu den Partnern gehört alles, was das Herz begehrt.  Z.b. Rainer Rothfuss (Druschba/Friedensfahrt), „Frontjournalisten“, Spendenaktion für Novorussia (über die wir hier ebenfalls schon berichteten), Lukas Puchalski/Free21, Kilez More, Mark Bartalmai – mit Verweisen auf NuoVisoTV und auch Zukunftgesellschaft.

Im Jahr 2016 gehörte auch noch Asorix dazu, über die es hier im Blog auch einen geballten Eintrag gibt, der uns damals doch einige Drohmails einbrachte. 😉 Asorix betreibt ebenfalls eine Spendenaktion für den Donbass, hier im Bild zu sehen ist Vera Stegschuster (aus dem „Team Oleg Muzyka) mit einem „Sergej“.  Stegschuster schreibt auch immer sehr lustige Kommentare

Asorix-Spendenaktion in den Donbass mit Vera Stegschuster

Das zdf/Frontal 21 sendete im letzten Jahr u.a. über die Friendsfahrt und weitere, hier genannte Akteure folgende Doku:


Fränzi Konrad & die Friedensbrücke Kriegsopferhilfe

Und weil wir gerade bei Fränzi Konrad sind. Die dazugehörige Facebook-Gruppe des FBKO wird nicht wie man es vermuten könnte, nur von o.g. Vereinsmitgliedern administriert, sondern die bekannte Fränzi Konrad (über die hier im Blog ebenfalls schon viel geschrieben wurde) und ein Falko Hartmann haben dies – neben Birgit Schlie und Liane Kilinc in den Händen.

Fränzi Konrad und ihre (bekannten) Separatisten – hier bei der Geldübergabe

Seit ein paar Tagen nun ist es amtlich, das Fränzi Konrad mit ihrem „Facebook-Verein“: Spendenaktion für Novorossia mit dem Verein FBKO „fusioniert“ hat. Da weiß man dann ja, wohin die Reise geht…


Das Beste kommt zum Schluss

Nur ein Jahr später, am 9. Mai 2016 fand in Horliwka (ukrainisch Горлівка) zur Aktion: Unsterbliches Regiment eine Parade statt, bei der die Kinder das T-Shirt des Vereins FBKG und deren Logo als Flaggen führten.  Das wirft viele Fragen auf.

Deutschlandradio Kultur hatte im letzten Jahr darüber ausführlich berichtet und schreibt:
(…)
Rund 500.000 Menschen zogen letztes Jahr im „Unsterblichen Regiment“ durch Moskau. Auch Präsident Wladimir Putin lief eine Weile mit. Er trug ein Foto seines Vaters.
(…)
Die Veranstaltung sollte einst überparteilich, unpolitisch und fern von staatlichem Einfluss sein – eine Herzensangelegenheit eben. Sie wurden längst von der russischen Wirklichkeit eingeholt. In Moskau gründete sich die russlandweite Organisation „Unsterbliches Regiment Russlands“ mit dem Planungsstab. Ihr Vorsitzender, Nikolaj Semzow, saß eine Zeitlang für die Kommunistische Partei in einem Moskauer Bezirksparlament. Ihm werden Ambitionen für die diesjährige Duma-Wahl nachgesagt. Den Zweck des Gedenkmarsches formuliert Semzow so:
„Das Hauptkriterium, beim „Regiment“ mitzumachen, ist Liebe zur Heimat und das Verständnis dafür, dass deine Familie Kinder gebiert für den Dienst an der Heimat.“
(…)
In Saratow an der Wolga ordnete der regionale Bildungsminister in diesem Jahr an, eine bestimmte Zahl von Schülern im „Unsterblichen Regiment“ mitlaufen zu lassen. In Moskau gab es bereits letztes Jahr Hinweise darauf, dass wohl nicht alle Teilnehmer aus freien Stücken bei dem Umzug mitmachten. Sie entsorgten Plakate mit Veteranenporträts in der Mülltonne. Das tut niemand mit den Fotos seiner Eltern oder Großeltern. In diesem Jahr wurde sogar in den Moskauer städtischen Bussen in Durchsagen zur Teilnahme an dem Gedenkmarsch aufgerufen.

(…)


Werbung beim „Unsterblichen Regiment“ für Liane Killinc und ihren Verein: Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe in Horliwka (von Prorussischen Separatisten besetzte Ukraine)- 2016

Fotos von: Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe


Werbe- und Propagandavideo von Friedensbrücke e.V.

In diesem Video wird der Verein vorgestellt und auch der Militär-Bunker Wollenberg von Falko Hartmann – der auch die FB-Gruppe von FBKO administriert – ist in diesen Film integriert:

P.S. Sowohl im Video, als auch auf der Seite von FBKO sind zwei bekannte Fotos enthalten, welches Fake-Fotos sind und nicht im Ukraine-Krieg entstanden. Bezeichnend für diese Propaganda.

Die Parallelen zu einst und jetzt (vor allem im Ukraine-Krieg) sind wirklich unglaublich.
Die kaum bekannten Stasi-Vereine nehmen diese politische Themen natürlich dankend auf und so findet man dort in den Reihen von Sympathisanten & Unterstützern aus tiefrot-linken Kreisen der Kommunisten, teils mit Neuen Rechten zusammen arbeitend.

Da machen Vize-Mitglieder (Klaus Blessing) des Stasi-Verbandes OKV gemeinsame Sache mit Compact & Co., andererseits treten dort LINKEN-Mitglieder wie Querfront-Diether Dehm oder Täve Schur bei diesen feierlichen Events auf.
Ganz davon abgesehen, was der Verein FBKO an braunem Vernetzungen bietet.
Gerade in unseren letzten Artikeln waren wir auf genau diese Themen des Rechtsnationalismus eingegangen. Und teils sind auch genau jene Leute neben der Interessenbekundung auch im Netzwerk der FBKO-Mitglieder wieder zu finden!

Für uns ist genau das die Querfrontbewegung seit dem Beginn der Mahnwachen 2014 mit dem Slogan: Für Frieden mit Russland. Alles andere hat sich absehbar im Laufe der Zeit von Pegada/Endgame bis hin zu Pegida & Co. entwickelt.


Update, 20. März 2017, 22 Uhr
Natürlich bekamen wir sehr schnell eine Email ins Postfach, die uns einschüchtern soll. Dort stand in etwa sinngemäß geschrieben:
Unser Artikel enthält „Behauptungen, die frei erfunden sind und als Tatsachen dargestellt werden“. Außerdem:  „verleumderische Anschuldigungen gegen Personen, die übelster Propaganda entsprechen“.
Klar, das jetzt wir die Propaganda machen. Kommt uns sehr bekannt vor.
Wir sollen den Beitrag entfernen, rechtliche Schritte wurden angedroht.

In diesem Atemzug haben wir nochmal bei Herrn K. nachgeschaut. EinProzent steht dort immer noch in den Like-Angaben. Und nicht nur das.
In der archivierten Version (siehe Link im Artikel) geht auch hervor, das Herr K. Pegida Österreich gut findet. Und: Junge Freiheit. Oder auch Frauke Petry, Netzplanet usw. Das haben wir gestern glatt übersehen und ergänzen es hiermit noch.

Herr K.: archivierte Links können keine falschen Behauptungen oder frei erfundene Sachen sein. Archivlinks sind ein technisch versiertes Ebenbild auf das, was Sie im Internet von sich preis geben. Nicht wir – sondern Sie!
In diesem Sinne: Wir lassen uns nicht von solchen Tendenzen einschüchtern, erst recht nicht, wenn sie wie im Artikel, faktisch belegt sind!


Weitere Quelle: