Pro-Putin Pegida auf zwei Rädern: Deutsch Russische Seelen & die Donbas-Spenden-Hilfe mit dem FBKO und Novorossia

Nachtwölfe, Systema & Rocker, Organisationen & Vereine, Propagandisten

Mit rechtsextremen Kontakten bis zum Tolstoi-Institut – und schon sind wir „beim Kreml“!

Verbindungen der rechten Rocker „Deutsch Russische Seelen“ zum Verein Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe (FBKO) von Liane Kilinc & zur Spendenaktionen Novorossia (SfN) von Fränzi Konrad

„Gott mit euch! Gott schütze den Donbass!“ – lautet der Slogan von: Deutsch Russische Seelen in vielen ihrer Postings auf Facebook.
Deutsch Russische Seelen, kurz DRS genannt; entstanden aus einer Abspaltung der Deutsch Russischen Bruderschaft heraus; auf ihrer Facebook-Seite ist der Beginn mit September 2015 datiert.

Wie sie sich sehen und vorstellen:

Deutsch-Russische Seelen steht für Familie, Brüderlichkeit, Glaube, Liebe, Ehre deutscher Ahnen, sowie die Ahnen des russischen Brudervolkes. Brat & Sistra


Die Mitgliederliste

Als Präsident der DRS in Deutschland wird angebeben: Pegada-Endgame Mitstreiter: Jan Riedel, Vizepräsident ist Stefan „Miteff“ mit Vorlieben für Thügida (Ein Volk hilft sich selbst), Pegada-Endgame und WfD sowie Ultras, das Jugendkommando der DRS in Deutschland vertritt ein Felix Philipp, weiterhin sind aufgeführt ein: Илья Назаров (Ilja Nasarow) als Kommandant aus St. Petersburg, Tatiana Zolotareva als „Schwester“ – ebenfalls aus St. Petersburg und der bekannte Rechte und ebenfalls „Bruder“: Viktor Seibel.


– Vereinssatzung vs. Widerspruch

Wenn man sich die Vereinssatzung der DRS durchliest, die man nicht ernst nehmen kann, die da besagt:

Das man sich also von rechten Tendenzen abgrenzt und alle Mitglieder (resp. Bruder/Schwestern) ausschließt, welche diesen Rassismus vertreten, könnte man fast ironisch meinen, das dort fast jedes Mitglied, welches hier angesprochen – das andere ausschließen und man sich gegenseitig auflösen müsste. Aber was machen, wenn selbst der „Präsident“ darin verortet ist und nicht nur er.

Wie man gleich feststellen kann, hat sich hier wissentlich eine Community gebildet, die offen rechte Hetze und Rassismus verbreiten und unter dem Deckmantel von „Humanität“ ihr Auftreten kaschieren wollen. Quasi: Pegida auf zwei Rädern + Hilfspaket im Gepäck!


– Brüder & Schwestern

Neben den oben aufgeführten Mitgliedern spielt in Zusammenhang mit den Deutsch Russischen Seelen eine Rolle: die (wieder einmal) rechtsextreme Partei ProDeutschland aus Steglitz-Zehlendorf mit ihrem Kreisvorsitzenden und „Bruder“ Alexander Papenfuss mit einer erstaunlichen Like– und Freundesliste; die Verbindung mit dem Spendenverein von Fränzi Konrad/FBKO bzw. persönlicher Geldübergabe an den pro-russischen Separatisten von EoT/Sut VreminiRussell Boner Bentley durch: Bruder Alexander Klimentov und Schwester Manuela Brandt (auch bekannt aus der Musik-Band Russisch mal anders) sowie der fremdenfeindliche Bruder Werner Breuer (Вернер Бреуер), der sich über „Grenzsicherung“ und gegen den organisierten „Asylanten“-Angriff von Rechten freut und diese online anfeuert.

Folgt man auf Facebook weiteren Namensverlinkungen durch Jan Riedel von anderen DRS-Mitgliedern, landet man auch schnell mal auf Profilen, die nicht mehr weit von der neofaschistischen Casa Pound Bewegung entfernt sind. Auch diese finden sich bei den Deutsch Russischen Seelen wieder – siehe Vereinssatzung.


– Teilungen und Ansichten (Auszug)

Wenn man ein wenig die Bildergalerie bei der DRS ober beim Präsidenten selbst durchstöbert, findet man schon sehr schnell Einblicke in die rechte und rechtsextreme Welt der pro-russischen Brüder und Schwestern.
So ist der Adminschreiber von Deutsch Russische Seelen ganz stolz auf seinen jüngsten Spross; das „Jugendkommando Felix Philipp“, da dieser „mit Wehrmachtshelm gegen die US-okkupierte BRD“ auf seinem Ost-Moped fährt:

Die Idee mit dem Wehrmachtshelm entspringt übrigens auch den „netten“ Fotos, die Felix Philipp macht. Er hat große Freude an Kriegsspielen und Waffen, wie es scheint. Hier findet sich auch das Messer wieder was weiter unten nochmal „in Erscheinung“ tritt:

Ansonsten ist es das übliche. Glorifizierung der NVA und des Diktators Gaddafi, gegen DDR-Bürgerrechtler – weil sie sich gegen Pegida aussprechen, Politiker sind eine kriminell-terroristische Vereinigung, Islamhetze, rechte Demos und Proteste, Deutschland ist noch besetzt, Teilung von Anonymous.Kollektiv oder Uwe Ostertag mit seiner Hetze gegen asylsuchende Flüchtlinge, die Nazi-Wikipedia „Metapedia“ mit den „jüdischen Kriegserklärungen“; Holocaustleugnung  u.s.w.

Das i-Tüpfelchen war allerdings die Holocaustleugnung, die Präsident Jan Riedel im letzten Jahr auf VK geteilt hat. Das Video ist „so beliebt“, das es User gibt, die davon ein fast professionell gefertigtes Transkript per PDF erstellt haben.

Weiterhin verlinkt er auf VK Inhalte zu rechtsextremer/neonazistischer Musik; unter der Kampagne von: Rock Against Communism (RAC).

– Rechte Demos innerhalb der DRS

Jan Riedel hat ja schon in obigen Screens einige seiner Überzeugungen in den sozialen Netzwerken gepostet. Mitglieder der DRS waren weiterhin mit Sympathisanten der rechtsextremen Identitären Bewegung marschieren, bei der AfD war jemand vor Ort – was sofort „optimistisch – sprich positiv“ gepostet werden musste und das Bild von Pegida ist ganz aktuell aus 2017.

Schaut man sich das Bild mit den Identitären (Mitte) genauer an, ist dort nicht nur Viktor Seibel vertreten, der gegen „Asylwahn“ und mit islamophober Einstellung marschiert:

Weiterhin gab es bei den DRS 2016 mehrere Treffen mit einem Mitglied des rechtsradikalen Bündnisses „Weißer Raben“ sowie mit Nick Nebel. Zum Bündnis Weißer Raben kann man sich hier im dokumentationsarchiv (2. Abschnitt) belesen.

Die Info vom „Weißen Raben“ fanden wir im Bericht des Blogs: Goldene Aluhut Auftaktveranstaltung der „Friedensfahrt“ 2016, der zum lesen auch sehr zu empfehlen ist!

Diese „Patrioten“, wie sie sich nennen, waren Anfang 2016 aus dem braunen Sachsen-Sumpf nach Berlin angereist, um gemeinsam mit Papenfuss von Pro Deutschland auf der Demo im „Fall Lisa“ die Kreml-Propaganda & den Fremdenhass weiter zu schüren & zu verstärken:

— Demo von Russlanddeutschen & Rechten im Fall Lisa vor dem Bundeskanzleramt in Berlin, Januar 2016


– Alexander Papenfuss und das Tolstoi-Institut

Nun; gibt es im pro-russischen Kontext eine Verbindung zur rechtsextremen Partei ProDeutschland, so ist meist auch Tatjana Garsiya mit ihrem Tolstoi-Institut nicht weit – wie auch in diesem Fall. Man ist nicht nur per Facebook miteinander befreundet, sondern Alexander Papenfuss war nebst Familie am 6. Juli 2015 bei einer Feier: Silver Strings in der Russischen Botschaft in Berlin. Eine Veranstaltung des Tolstoi-Instituts:

Wenn man weiß, das der Schatzmeister vom Tolstoi-Institut: Günter Czichon von ProDeutschland ist – wie auch das zdf Frontal 21 aus 2016 berichtete, mit dem Garsiya auch noch weitere Projekte verbindet, liegt es sehr nahe, das deutsch-russische Freundschaften und Netzwerke über die Partei ProDeutschland laufen und auch gut vorbereitet sind.

— „Und die Verbindung zum Kreml ist dokumentiert“ – Bildmontage, der ganze Text => hier!

Das Foto von Günter Czichon selbst – wie er für das Tolstoi-Institut posiert, ist auf der Homepage von Tatjana Garsiya aus 2014 nicht mehr zu finden, vermutlich haben zu viele kritische Presseberichte dafür gesorgt. Glücklicherweise gibt es aber das Internet-Archiv, welches jemand vorzeitig gesichert hat:

Günter Czichon findet man im Netz so gut wie gar nicht mehr (was Social Media betrifft), Alexander Papenfuss scheint seinen Wohnsitz verschleiern zu wollen; er gibt an, in Borowitschi (Russland) zu wohnen und aus St. Petersburg zu stammen. Laut VK wohnt Papenfuss aber in Berlin, was auch dem Ganzen am nächsten kommt.

Beide; Czichon und Papenfuss, standen schon 2011 gemeinsam auf der Landesliste von ProDeutschland (Abgeordnetenhauswahl, Zweitstimme). Es  ist nicht so, das man sich nicht kennt. Schade eigentlich, das es kein gemeinsames Foto oder eines zu dritt von diesen rechten Protagonisten gibt! Nur das ist noch zu finden gewesen:

— Bildmontage; bis auf Garsiya, Schulz und Pietza alles leitende Figuren bei ProDeutschland

Kurz und knapp: Die politische Ausrichtung von Deutsch Russische Seelen ist klar ersichtlich. Sie verläuft unterschiedlich in die verschiedensten neu-rechten, rechten bis hin zu rechtsextremen Bewegungen, die wieder einmal bis in das Tolstoi-Institut reichen und somit auch „bis zum Kreml“. Papenfuss kann für die DRS doch nur ein Segen sein!
Ist dies evtl. eine noch bestehende (engere?) Verbindung zum Tolstoi-Institut, seitdem Czichon irgendwie von der Bildfläche verschwunden ist? Die Zeit und Recherchen werden es evtl. zeigen. Bis dahin bleibt nur eines: abwarten!


Die Deutsch Russischen Seelen bildlich vorgestellt

Bevor wir zu den Spendensachen kommen, kurz mal ein Einblick:

Und auch, wenn man Liane Kilinc vom FBKO  hier auf obigen Fotos nicht sehen kann, ist sie doch glühender Anhänger von Rockern: hier z.B. mit den Nachtwölfen:

weiteres:

Und hier ist „die Truppe“ in ihrem Kern fast geeint zusammen:

— 2017 v.l.n.r.: (vorn) Felix Philipp, Werner Breuer, Jan Riedel, Fränzi Konrad, Alexander Papenfuss (hinten) Manuela Brandt, Alexander Klimentov, Stefan „Miteff“ und unbekannt (rotes Shirt)


Rückblick auf die Spendenaktionen in die Ukraine

Das dort die sich „links sehende“ Fränzi Konrad und der Verein FBKO mitmischen, verwundert nicht, wenn man die Berichte von Konrad oder dem FBKO hier auf dem Blog und vor allem auch  aktuell dokumentiertes Material über die DSR kennt. Es passt!

Kurzinfo zum Einstieg: Fränzi Konrad sammelt über ihre Spendenaktion für Novorossia (SfN) nur online Spendengelder ein, die dann meist auf das Konto von FBKO (Liane Kilinc/Klaus Koch) überwiesen werden, da dies ein eingetragener Verein ist und somit auch Spendenquittungen ausgestellt werden können. Außerdem gibt es eine „Fusion“ zwischen dem FBKO und SfN, die Beiträge dazu sind aber nach kritischen Berichten von uns aus dem Netz verschwunden:

Fusion: FBKO mit Fränzi Konrad und ihrer Spendenaktion Novorossia – Batalló XAH7: Russell Bentley

Genauso verhält es sich mit der DSR. Geldspenden gehen an das FBKO. Jan Riedel bezeichnet das FBKO auch als das „Hauptlager in Deutschland“, in denen Spenden zusammen getragen werden.
Das Geld (welches auch für Separatisten u.a. für „Drohne und Kamera“ verwendet wird), wird natürlich nicht an die Separatisten überwiesen, sondern vor Ort persönlich übergeben. Dort werden größtenteils auch vor Ort die Hilfsgüter eingekauft und dann verteilt. So kommt man dann als „Friedensaktivist“ endlich auch mal in den Genuss, mit Kriegsverbrechern kuscheln zu können und nicht nur mit Rechten.

Berichte über Kriegsverbrechen, Folterungen und Tötungen in geheimen Gefängnissen der pro-russischen Separatisten gibt es bei der FAZ und beim Deutschlandfunk ¹²³


Zugegeben, macht uns das mit den Hilfsgütern an notleidenden Menschen in der Ukraine sehr betroffen. Wir haben so etwas auch schon mal getätigt. Ist lange her und war in einem anderen Land, wo Krieg herrschte und dieses auch heute noch nicht zur Ruhe kommt. Mit natürlich anderen Voraussetzungen. Dennoch haben wir uns an die Menschen direkt gewandt, kein rechter Hintergrund, neutral und ohne politische Ansicht – weil der Mensch allein zählt. Keine Forderung oder Gegenleistung. Nennt man auch: bedingungslos.

Sobald man als Helfer aber nur denen hilft, denen man aus ideologisch-politischen Gründen helfen möchte, selektiert man wissentlich und wohlwollend aus und ist einfach fehl am Platz und hat den Job der humanitären Hilfe nicht verstanden! Das wiederum nennt man auch: befangen! Ganz davon abgesehen, das es auch so menschenunwürdig ist.


– Als Kindersoldaten verkleidet

Es gibt viele Fotos, die die DRS mit Spendenaktionen in Deutschland zeigt. Aber diese aktuellen mit den verkleideten Kindern in der von pro-russischen Separatisten besetzten Ostukraine – im Gegenzug zur Hilfe – sind wirklich unwürdig, auch wenn es laut DRS eine angebliche Aufführung der Kinder als Dankeschön war.
Natürlich bekommen die Kinder eine Zuwendung, aber es ist eben auch immer ein Geben mit einer Forderungshaltung. Ganz im Sinne von Jan Riedel, der da meint:

„Nur wenn wir als Volk wieder zurück zu alten Werten finden, können uns unsere Brüder helfen. Wir müssen verstehen, das eine Leistung NUR durch einen Gegenleistung entstehen kann!!!

Oder in der Ostukraine. Dort marschieren seit letztem Jahr die Kinder mit Werbung auf Shirts und Flaggen von Liane Kilinc & dem FBKO auf der Pro-Putin Parade: „Unsterbliches Regiment“. In der Ukraine! Dort werden wohl die Menschen marschieren müssen, die pro-russischen Separatisten halten diese Gebiete ja besetzt. Die selbst ernannten und international nicht anerkannten „Volksrepubliken“ ¹ ² des selbst ernannten „Föderativen Staates Neurussland„.

Das FBKO hilft hier also auch noch bei der politischen Indoktrination an Kindern! Man kennt schließlich die Gepflogenheiten!

Und genau das ist keine Hilfe, erst recht keine humanitäre. Hier macht man sich manipulativ die Kinder für Propaganda- bzw. für Kriegszwecke zu eigen. Kleine Kinder passend in Uniform gesteckt: Kindersoldaten für ein paar Propagandafotos, die in der Welt der Kriegskanäle und deren Sender landen werden. Absolut verachtenswert.
Aber, was will man „erwarten“, wenn selbst die DRS mit Kindern & Teenies Überlebenskampf in Sachsen´s Wäldern spielen. Siehe im Beitrag weiter unten.

Die Kinder sind von uns anonymisiert worden, Quelle ist DRS mobil, vermutlich von Alexander Klimentov und Manuela Brandt vor Ort per Smartphone geschickt :

Wenn also der FBKO/Kilinc und die SfN/Konrad nicht reisen können, erledigt das (auch in Zukunft und wohl unregelmäßig) die DRS (durch Alexander Klimentov und Manuela Brandt über Anreisen via Moskau) bzw. fährt die DRS auch gemeinsame Spendentouren, unter anderem mit „Asorix“, über die wir – mit dem Artikel der Stuttgarter Nachrichten – hier in Zusammenhang mit der Deutsch Russischen Bruderschaft (durch damals Roland Schneider), Partei DIE Einheit, LmDR e.V., Systema Akademie & die Russlanddeutschen Wölfe etc. im letzten Jahr ausgiebig berichtet haben.


– Überlebenstraining incl. Kampfausbildung bei den DRS 

Neben den Spendenfahrten in die Ost-Ukraine, Fahrten zum sowjetischen Ehrenmal nach Berlin-Treptow und den Besuchen von Mahnmalen aus den letzten Kriegen hat die DRS auf ihrer Event-Seite angegeben, auch Überlebenstraining und Kampfausbildung (Ninjutsu – Jeet Kune Do – Kickboxen) in Sachsen´s Wäldern auszuführen. Natürlich das Ganze in Militärklamotte und mit Russlandbeflaggung:

Wenn man sich schon so über den „jüngsten Spross“ aus dem Team von Deutsch Russische Seelen freut, weil dieser mit einem Wehrmachtshelm Moped fährt, fragt man sich, ob dieser Helm und evtl. noch andere NS-Devotionalien hier zum Einsatz kommen. Ein feststehendes Messer mit einer Klinge über 12 cm ist ja auf den Bildern schon zu verzeichnen, wie es weiter oben schon bei Felix Philipp zu sehen war.


Fazit:

Das: sind genau die Leute, die den Mythos über die „Faschisten“ (alle Ukrainer sind  Ukro/Ukra-Nazis/Faschos – aber auch die, die über diesen Mythos aufklären und der Propaganda widersprechen) verbreiten und damit versuchen, die Geschichte & Politik zu verklären. Stetige Lügen, Hass auf Andersdenkende, antimuslimischer Rassismus und Propaganda bis hin zur Holocaustleugnung.
Ihr werdet es in ihren Kommentaren und Postings finden. Es gibt genügend Aussagen darüber; ob auf twitter, Facebook & Co. ¹ ² ³
.
Sie sind es; mit ihrer typisch Putin treuen (und größtenteils gut versteckt) rechten Haltung oder auch „nur“ Sympathie für diese, so lange es pro Putin oder pro Diktatur ist; die Russlands Rechte (aber auch deutsche) hofieren und stark machen. Sie unterstützen nicht nur Rechte, sondern auch einen Krieg, statt diesen zu entkräften.
Dahinter steckt nur eines: einmal A) die Ukraine soll russisch werden und nicht westlich – angelehnt an die EU und B) der Einfluss auf Europa, den Westen antidemokratisch zu destabilisieren, spielt eine große Rolle.
Menschen,  die wissentlich in den unterschiedlichsten rechten Netzwerken zu verorten sind und sich im Gegenzug sehr offen in ganz vielen linken Gruppen tummeln.
Es ist auch nicht so, das „laut Definition Querfront“ Rechte immer unbedingt Linke unterwandern. Oftmals und vor allem im Bezug zum Ukraine-Krieg können wir seit Jahren beobachten, wie sich Linke den Rechten an den Hals werfen. Querfront – auf pro-russisch eben! Wie zu „alten Zeiten“.
Mag sein, das die DRS „nur ein kleines, rechtes Grüppchen“ ist, aber man kann sehen, welche Kräfte dahinter stecken und wo sie mit viel Einfluss von Rechten und mit Hilfe von Linken & Russland – gesellschaftspolitisch Fuß fassen können, weil nach außen hin ersichtlich scheint, das sie eine Spendenaktion „für“ Kinder im Donbas unterstützen.
Einer (von vielen) der Gründe, weswegen wir diesen Blog führen! Da war Deutsch Russische Seelen wirklich mal ein Volltreffer! Chapeau!

Putin fördert europäische Rechte

Abschließend dazu noch ein Bericht vom zdf, Frontal 21. Ab Minute 08:20 ist auch nochmal ein Einblick in das Tolstoi-Institut gegeben, man sieht dort sogar noch den Schatzmeister des Tolstoi-Instituts: Günter Czchion von ProDeutschland in der ersten Reihe sitzend.

(…) Seit Herbst 2015 beobachtet eine Spezialeinheit der EU-Kommission Propagandaaktivitäten Russlands in Europa. Auffällig ist demnach die Unterstützung rechter und rechtsextremer Gruppierungen in EU- und NATO-Staaten durch russische regierungsnahe Organisationen.

„Das Hauptziel ist die Destabilisierung der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten“ (…) „Das wichtigste Werkzeug für die Destabilisierung ist die Unterstützung von Parteien vom rechten Rand, die gegen das Establishment, gegen die EU und die NATO sind. (…)


Das St. Georgs-Band, die нод Bewegung und der Fake mit Syrien

Fakes/Fakeseiten, Organisationen & Vereine, Propagandaseiten, Propagandisten, Protestbewegungen

9. Mai – Tag des Sieges der Sowjetunion über „Hitler-Deutschland“

Nur das oder doch mehr (rechte) Propaganda?

Der 9. Mai steht vor der Tür. Schon im letzten Jahr wollten wir etwas zum Kartoffelkäfer schreiben und hatten es nicht geschafft. Aber dieses Jahr!

Schon seit einigen Tagen kann man die Vorbereitungen für diesen Tag im Internet nachverfolgen, vor allem mit dem Georgsbändchen, mit dem geworben wird.
Die PR, Propaganda und der Handel boomt; aber auch gratis kann man das St. Georgsbändchen bekommen, wenn es z.B. auf den Straßen von kremlnahen Medienunternehmen und/oder Vereinigungen verteilt wird.
Gegen Angabe der eigenen Wohnadresse verschenkt aber auch der russische Staatssender Sputnik jeweils ein Band; nicht nur in Russland. Natürlich nur – solange der Vorrat reicht!! 😎

Ursprünglich ist das St. Georgs-Band ein Zeichen militärischer Tapferkeit in Russland gewesen, aber auch als Symbol der Anteilnahme des Kriegsendes gedacht.
Seit Beginn des Ukraine-Krieges, spätestens ab 2014 hat das Band allerdings eine noch andere Bedeutung bekommen. So schreibt es auch der Deutschlandfunk:

Zum 9. Mai werden in ganz Moskau orange-schwarz-gestreifte Bänder zu sehen sein. Ursprünglich für militärische Tapferkeit verliehen, erinnerte das Band in den letzten Jahren an den Sieg im Zweiten Weltkrieg. Jetzt aber wird es auch zum Symbol im Kampf gegen die Ukraine.

Was einst im Russischen Kaiserreich und der Sowjetunion als Ehrenabzeichen galt, ist mittlerweile nun mehr Zeichen von pro-russischer Haltung geworden, was es zu tragen gilt. Und das: nicht nur in Russland, sondern am besten weltweit!
Aus der pro-russischen Haltung ist Putintreue geworden. Und das soll die ganze Welt sehen! Zur Not verteilt man eben auch in anderen Ländern diese Schleife. Darauf kommen wir zum Schluss.


Ukraine (Maidan)

Wikipedia schreibt, das während der Maidankämpfe prorussische Demonstranten & Aktivisten der Ostukraine dieses Zeichen nutzten, das ist richtig – aber eben nicht nur diese.
Einheiten der ukrainischen BERKUT waren damit ausgestattet, aber auch die Spezialeinheit der russischen OMON trägt diese:

Mit gleicher Symbolik tritt übrigens auch die putinnahe, rechte „Nationale Befreiungsbewegung Russland“ unter Jewgeni Fjodorow auf und auch Deutschland hat einen „Ableger“ bekommen.


Deutschland

Der deutsche Ableger der Nationalen Befreiungsbewegung Russland, kurz NOD (нод) – zusammen mit einem Großteil einer Reichsbürgerbewegung unter „Leitung“ von Dimitri Metzler + staatenlos.info vom ehemaligen NPD-Kader und Reichsbürger Rüdiger Klasen (Homepage); bilden diese Veranstaltungen, an denen auch der pro-russische Aktivist & Propagandist aus der Ukraine: Oleg Muzyka – mehrmals – teilnahm.

Ob Oleg Muzyka, Brigitte Queck, Maren Cronsnest, Alant Jost, Vera Stegschuster, Katrin Baranowski, Valerij Trofimtschuk, Liane Kilinc (FBKO), Tatjana Garsiya, Evelin Pietza, Elena Schulz und wie sie nicht alle heißen. Sie sind doch immer wieder miteinander vernetzt und auf gemeinsamen Veranstaltungen; weswegen eine Distanzierung zur нод-Bewegung oder anderen rechten Bewegungen/Personen einfach nur irreführend von diesen ist.

Die ZEIT, aber auch der Deutschlandfunk hatten über diese Bewegung einiges geschrieben, was lesenswert ist! Hier eine kleine Bildersammlung vom Profil Metzlers, mit Ausnahme der Screenshot mit Oleg Muzyka von der Kentrail-Verschwörung:


Exilregierung Deutsches Reich

Es sollte zu Bedenken geben, wenn Jewgeni Federov die rechtsextreme Reichsbürgerbewegung: Exilregierung Deutsches Reich zu sich nach Moskau lädt (so geschehen im Sommer 2015), um sich dort auszutauschen. Nachzulesen auf dieser Reichsbürgerseite, die dort auch das Video des gemeinsamen Gespräches zur Verfügung gestellt haben.

— Treffen zwischen Evgeni Fedorov und Vertretern der Exil-Regierung Deutsches Reich in Moskau (2015)

Russland

Mit-federführend dieser orange-schwarzen (Kartoffelkäfer) нод-Bewegung in Russland ist die Ü20-jährige Maria Katasonova:

Katasonova ist in der rechtsextremen Rodina-Partei, die Assistentin eines Duma-Abgeordneten der Kremlpartei „Einiges Russland“, sie machte im letzten Jahr Wahlwerbung für Trump (jetzt für Le Pen) und ist auch gern im Beisammensein mit Marie Le Pen vom Front National:

Sie selbst präsentiert sich gerne als PR-Figur der Partei/Bewegung und scheint irgendwie so ne Art von „Führervirus“ zu haben:

Einige Fotos von ihrer VK-Seite:

Es „lohnt sich“ -> eingeloggt bei VK,  auch ihre anderen, theatralischen Bildersammlungen anzusehen!

Birgit Virnich von der ARD hatte Ende letzten Jahres, im Zuge des Wahlkampfes Clinton/Trump kurz über Katasonova, нод und über ihre Wahlwerbung berichtet:

Sie ist nicht nur mit Owe Schatthauer (Mahnwachen, Druschba-Freundschaftsfahrt) befreundet, sondern natürlich auch mit Alexander Dugin, Manuel Ochsenreiter, aber auch Васильев Александр Александрович – auch Alexander Wasiljew (siehe Oleg Muzyka/Rodina Heimatpartei & hier im Blog bei: »Komitee für die Befreiung von Odessa«).
Wie unten im Foto zu sehen, war Schatthauer im letzten Jahr sogar zu Besuch bei Federow, explizit bei Katasonova gewesen:


Aus der Troll-Kiste gekramt

Am 26. April 2017 posteste Golineh Atai auf twitter das Foto von der Verteilung der St. Georgs-Bänder und schrieb dazu:

Da dies in Syrien – speziell in Damaskus geschah, blieb uns das Foto (bildlich sowieso) in Erinnerung und siehe da:
Vorgestern entdeckten wir bei Olga Katsaros auf der Timeline eine „Geschichte“ (mit Quelle Россия Сегодня), das Foto, welches auch Frau Atai gepostet hatte. Es kam uns doch irgendwie bekannt vor…

Nach einigen Recherchen kann man es getrost unter FakeNews verbuchen, von Katsaros wurde es noch einmal ein bisschen umgeschrieben, so dass das Geschehen fast wieder eine neue Bedeutung bekommt. Das sieht dann so aus:

Ein bisschen Rechreche

„Diese Bilder von den Studenten in Damaskus“ – sind Bilder, die der russissche Staatsender  (Rossija Sewodnja) angefertigt hat. Und genau diese Leute waren es auch, die die St. Georgsbänder an die Menschen & Studenten verteilten (mit ihren Jacken, wo Россия Сегодня drauf steht) und die auch als Quelle im Internet erscheinen.

Weiter war angegeben: das „Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien“ (TSPVS). Dies ist – ebenso – staatlich und unterliegt dem Russischen Verteidigunsministerium.

Die Zeitschrift: Gazeta.ru brachte kurze Zeit später einen ähnlichen Bericht heraus. Sie schrieb dort u.a. , Zitat:

„Heute verteilen wir diese Bänder unter den Studenten.  Und hier beginnt die Aktion auf das ganze Gebiet von Syrien, „- sagte Generalmajor Gennady Ryzhov, Leiter des“ Damaskus „Zentrums für Versöhnung in Syrien.“

Rossija Sewodnja aber schreibt: Die Veranstaltung wurde von „Russland heute“ (Россия Сегодня = Rossija Sewodnja) in Damaskus in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien (TSPVS) und der Union der syrischen Studenten organisiert.
Recherchiert man „Union der syrischen Studenten“, kommt man sehr schnell auf die Homepage oder Facebook-Seite von USSA e.V. und man kann sehr schnell erkennen, das diese unmöglich an der Aktion beteiligt sein konnten.
Vielmehr erweckt es den Eindruck, das hier die syrischen Studenten der „National Union of Syrian Students“ (Nuss) gemeint waren. Und genau darin liegen die FakeNews in diesem Artikel! Es ist eine Täuschung, die bewusst eingesetzt wurde.
Die Studentenbewegung „Nuss“ tritt immer wieder, auch in Deutschland und aktuell: bei den ProAssad/ProPutin-Demos (mit Brigitte Queck & Michael Koth von der AiP, Said Dudin & Vertreter von DIE LINKE, Pegada-Endagme, Antiimperialistische Aktion sowie DKP etc.) auf. Kurze Vorstellung:

Fakt ist. Die Studenten können gar nicht DIE Wahrheit vermitteln. Sie bekamen lediglich die St. Georgsbänder ausgehändigt. Und: welche Studentenbewegung nun wirklich die Assad-Schilder hielten, darüber braucht man eigentlich nicht zu spekulieren. Denn Oppositionelle und speziell USSA halten eher diese Schilder:

Quelle: n-tv

Einen „Mohammad Udzhey“ von der Studentenbewegung in Syrien, wie ihn Rossija Sewodnja beschreibt;  gibt es – bei unterschiedlichen Suchmaschinen mit dem Ergebnis: 0!

Damit kann man die Propaganda-Artikel der russischen Staatsmedien – einfach mal knicken & in die Tonne befördern!


Fazit

Irgendwie macht es eigentlich keinen großen Unterschied mehr, ob das St. Georgsband nun von der rechtsextremen Rodina-Partei vereinnahmt wird oder von der rechten нод-Bewegung, die mit der Partei Einiges Russland bis in den Kreml reicht – und dort auch nicht auf Widerstand stößt, nein – ganz im Gegenteil.

Schaut man sich die Geschichte mit Syrien an, weiß man, das hier auch auf Seiten des Staates die нод-Bändchen missbraucht werden. Auch das sollte zu denken geben.

Das scheint nur leider den wenigsten Menschen und Mitgliedern von DIE LINKE klar zu sein oder man möchte es eben auch gar nicht wissen. Das Weltbild muss schließlich stimmig sein und das Feindbild erhalten. „Scheiß auf die Menschen“. Sorry, aber nichts anderes ist es doch!

Aus Krieg wird einfach Frieden gemacht und man schmückt sich mit „Kriegsfedern“.
Was ist schon Humanismus in diesen Zeiten…wo Friedensbewegungen für Dikatoren & totalitäre Systeme auf die Straße gehen, Mahnwachen „für den Frieden“ sich als neurechte Protestbewegung entpuppen (in die sich auch viele Linke und Querfront-Mitglieder/MdB von DIE LINKE einbringen), DIE LINKE seit Jahren mit russischen Rechten verkehrt und wenn wir in baldiger Zukunft „demokratisch“ [sic!] das „Grundgesetz hochhalten“ – indem wir Pässe entziehen!? 😬

Kader/Medaillenschmiede: Friedensbrücke e.V. in alten & rotbraunen Netzwerken

DDR & Stasi, Maidan/Ukraine, Organisationen & Vereine, Propagandisten

Einst Eliteschule in der DDR, heute Russland´s „Friedens“-Propagandistin

Oder auch: Mit der AfD, EinProzent, Pegida, WsD, Widerstand Niedersachsen & Compact-Verbindungen zum geliebten, pro-putinistischen, antifaschistischen (Welt)Frieden!

Kunst, Sport & Kultur spielte in der Propaganda schon immer eine bedeutende Rolle. Bisher haben wir hier im Blog vermehrt Theater, Musik & Künstlerinnen, die in der pro-russischen Propaganda mitwirken bzw. diese in neurechten Querfrontveranstaltungen einbringen und nach außen – in die Mitte der Gesellschaft transportieren; aufgeführt.
Das Thema Sport findet folgend nun einen ersten Platz in diesem Blog, beginnend mit dem Einspann der Eliteschulen und dann weiteres zum Verein und deren Netzwerke.
Wir fragen uns ja schon lange, was den Reiz ausmacht, sich im Zuge des Ukraine-Krieges auf die pro-russische Seite zu stellen, deren Agitation und Propaganda weiter zu verbreiten (weil´s doch noch so vertraut ist?) – und in die neurechte Querfront abzutauchen.

Oftmals ist es in diesem Kontext interessant & aufschlussreich, die Biografien einzelner Menschen ein wenig zu kennen, ähnlich wie bei der einstigen Künstlerin & jetzigen,  pro-russischen Propagandistin: Olga Katsaros.

Friederike Schlegel (li) & Liane Kilinc (re) beide FBKO – bei der Kranzniederlegung in Berlin-Treptow

Bei Liane Kilinc aus Berlin und in Wandlitz lebend – Vorstandsvorsitzende des Vereins: Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe ist es allerdings noch ein wenig spannender:

Eliteschulen in der DDR

Liane Kilinc (ehemals Werner-Zander) war 15 Jahre lang Leistungssportlerin (mehrfache DDR Meisterin Jugend – Bahnradsport) und besuchte dementsprechend zu DDR-Zeiten eine sportliche Eliteschule, eine sogenannte Kinder- und Jugendsportschule, kurz KJS genannt. Bei Wikipedia konnten wir ihren Namen unter den Gewinnern im Bahnradsport allerdings in keinem Jahrgang finden.
Sie selbst nennt es auf ihrem Facebook-Profil: Coubertin-Gymnasium, was es aber damals (Gymnasium an sich) noch nicht gab – sondern die vormals KJS „Ernst Grube“ war, welche wiederum in das: Schul- und Leistungssportzentrum Hohenschönhausen (SLZB) unterteilt war. So ungefähr.

Eliteschulen in der DDR © ndr


Über das SLZB schreibt die Berliner Zeitung 2016 folgendes:

(…) Die Kaderschmiede des DDR-Leistungssports (…)  (…) war politisch linientreu zum SED-Staat ausgerichtet, es gab auch organisiertes Doping (…)


Einen kleinen Einblick, wie Leistungssport in der DDR funktionierte, kann man bei diesem Artikel: „DDR: Schluck Pillen oder kehr Fabriken aus“ – nachlesen.
Während die meisten Eliteschulen mit Russisch-Unterricht nach dem Fall der Mauer schlossen, gehört das SLZB Berlin bis heute den Eliteschulen des Leistungssports an.

Auf Eliteschulen – ob Russischschule oder Leistungssport – kam man, wie aus obigen Artikel schon hervor geht, nicht ohne Weiteres. Man wurde  auserwählt. Menschlichkeit & Individualität spielte in diesem damaligen Staat keine Rolle. Je nachdem, wie es für das System DDR am wirtschaftlichsten war, bekam man als linientreuer Schüler z.B. die Aussicht auf einen Platz an einer Russischschule; wenn man „Glück“ hatte, war dieser Platz sogar in Berlin-Lichtenberg.
Dort war man z.B. in der Ausbildung für international agierende Berufe (Lehramt ↔ Dolmetscher ↔ Journalismus) insbesondere im Staatsapparat der DDR vorgesehen. Zu den Schülern von Eliteschulen zählten auch Kinder hoher DDR-Funktionäre.
Gleich so verhielt es sich im Leistungssport. Nur kam dort noch erschreckend hinzu, das durch das eingesetzte Staatsdoping viele Opfer bis heute noch unter schwerwiegenden Folgeschäden leiden und/oder auch frühzeitiger aus dem Leben scheiden, bereits schon verstorben sind oder an Krebs erkranken, behinderte Kinder zur Welt brachten oder auch gar nicht mehr schwanger werden konnten.
Eine nähere Beschreibung dazu gibt es hier, ein Auszug aus der Opferliste wurde 2014 bei der FAZ veröffentlicht!


Hoffnung auf eine erfolgreiche Sportkarriere und olympische Medaillen ©ndr


Selber denken oder zu hinterfragen, war damals ein Tabu. Viele Menschen haben es in der real existierenden  Demokratie – auch Jahrzehnte nach dem Mauerfall nicht gelernt, eigenständig zu denken und eine eigene Meinung zu haben/diese öffentlich zu vertreten, vor allem auch dann, wenn sie sich allein von der Masse abhebt.
Für solch nicht-individuelle Einstellungen gab es damals Abzeichen und gute Bewertungen in den Zeugnissen; damit war man für weitere Empfehlungen und Aufstieg bestens gerüstet! Kommt uns gut bekannt vor, wenn man nachher beim ersten, unten verlinkten Video gut zuhört…

Sieht man sich heute einige „linke“ Querfrontler etwas genauer an, kann man meist schon sehr gut ihre Biografie erahnen. Es ist ein Ebenbild zu jenem, wie sie einst in russisch/sozialistischer Ideologie indoktriniert und erzogen wurden und es nun an die nächsten Generationen, z.B. ihre Kinder oder an die Gesellschaft weiter geben; inklusive verschwörungsideologischer Querfront, der dazugehörigen (doch noch so bekannten bzw. vertrauten) Propaganda und dem verzerrten Wahrnehmungsbild auf die gesamte, westliche Gesellschaft.
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Uns bleibt es bis heute ein Rätsel, wie man heutzutage immer noch stolz auf solch ein System sein kann, welches in diesem Fall Sportler letztendlich nur benutzte, teils missbrauchte (Staats-Doping etc.) und schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen aussetzte, vielfach bis zum Tod und/oder der Geburt von behinderten Kindern – aus den Spätfolgeschäden heraus.

Medikamente, von denen die Sportler & Kinder nicht wussten, was es ist © ndr


 Die sogenannten „Medaillenschmieden“, in denen die „Diplomaten im Trainingsanzug“ ausgebildet wurden, galten Kritikern als perverser Auswuchs der sozialistischen Staatsdoktrin, denn es stand der Kampf um Titel für die DDR im Vordergrund und nicht der Sportler, der hinter der Leistung steht. []

So wenig Selbstreflektion bei diesen Menschen auf das eigene Leben und das ihrer Kinder – zeichnet diese noch heute aus. Genau sie sind es – auch, die seit dem Beginn der Mahnwachen auf der Seite der vermeintlich „Erwachten“ wieder zu finden sind; die widerum andere mit „ihrem Erwachen“ – ja fast rekrutieren wollen. Dabei sind es genau die Menschen, die bis heute dem Gruppenzwang erliegen. Welch ein Widerspruch und verzerrte Wahrnehmung dieser vermeintlichen „Friedensaktivisten“.

Und noch einmal: Es sind genau jene Leute, die noch immer dem Konformitätsdruck hinterher rennen und bestens in die heutige politische (pro-putinistische, querfrontlinke) Landschaft passen; weil sie Individualität & Qualität an ihrer eigenen Person nie zu schätzen gelernt haben. Sondern immer nur: Gruppenzwang. Aus humaner Sicht gesehen: sehr traurig!

Fröhlich und gesund aussehende Leistungssportler in der DDR © ndr


Gründung des Vereins 2015

Der Verein „Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe“ gründete sich laut Kilinc aus einer Idee heraus im Berliner Nachtzug von Moskau nach St. Petersburg.
Liane Kilinc war mit Freunden am 9. Mai 2015 zum 70. Jahrestag der Befreiung nach Russland gereist, um dort der Feierlichkeiten zu gedenken. So schreibt sie es auch auf der Seite vom Verein RotFuchs in einem Gastbeitrag. Es wird u.a. in diesem Verlauf nicht das einzige Blatt der heutigen, Stasi-durchtränkten Vereine sein, welches für sie und ihren Verein wirbt.

Bei den Feierlichkeiten in Moskau waren u.a. neben Yasmine Pazio (ehemals? Compact, Ruptly) auch Evelin Pietza, Jurij Kofner (Eurasische Bewegung, Verknüpfungen zu Compact und zur Identitären Bewegung) und Elke Zwinge-Makamizile (aus dem „Team Oleg Muzyka/Mütter gegen den Krieg) vor Ort, wie auf einem Screenshot aus diesem Video ersichtlich ist:

— спасибо – „Deutschland sagt Danke“ – 2015 in Moskau

Evelin Pietza (früher noch: Reina de los Duendes), ehemalige Moderatorin der Compact-Konferenz, Vermittlerin von pro-russischen Separatisten ¹ // ² an Jürgen Elsässer, erschienen im ANNA-News Leak aus 2014, Propagandistin und Rednerin auf Endgame-Veranstaltungen mit den besten Kontakten nach Russland, an die Frontlinie, zu RT Deutsch und anderen FakeNews-Sendeformaten (NewsFront, ANNA-News etc.); ist wie Olga Katsaros oder auch Mark Bartalmai und Oleg Muzyka bei diesen Propaganda-Veranstaltungen immer vorn mit dabei.

Jurij Kofner & die Eurasische Bewegung

Der Blog: „Nichtzensiert“ des bekannten Christoph Germann schrieb weiter über die Veranstaltung, Zitatauszug:
(…) Kurz danach wurde die Bürgerinitiative „Deutschland sagt Danke“ ins Leben gerufen. Angeführt von Publizistin und Friedensaktivistin Evelin Piètza, die seit 2013 über den Ukraine-Konflikt berichtet, machte sich die Gruppe daran, der Russischen Föderation und der Sowjetunion die Dankbarkeit der Deutschen für ihren Beitrag zur Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus zum Ausdruck zu bringen. (…)
(…) Nachdem sich die Initiative über die sozialen Medien verbreitet hatte, fanden letztendlich ungefähr 30 Personen (einschließlich dieser Autor) den Weg nach Moskau und trafen sich dort zum ersten Mal am 8. Mai vor dem Bolschoi-Theater. Dank der Unterstützung von Jurij Kofner, Leiter der Eurasischen Bewegung „Young Eurasia“, bekam die kleine Gruppe die Genehmigung zwei Veranstaltungen in Moskau abzuhalten. (…)

Der Verein & die angebliche Neutralität

Neben Kilinc als Gründungsmitglied der Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe, kurz FBKO genannt, gehören weiter zum Vorstand an: Andrea Schroeter, Birgit Schlie, Friederike Schlegel, Klaus Koch und Heiko Schlie.
Einige von ihnen haben bereits zu DDR-Zeiten in Russland oder in der Ukraine studiert und gearbeitet; hier sind also die besten Voraussetzungen für dieses pro-russische bzw. pro-putinistisches Querfront-Projekt gegeben.

Als sogenannte oder auch selbst ernannte Friedensaktivistin, die Waffen verabscheuen müsste, präsentiert sich Liane Kilinc auch mal so:

Aber: auch das kennt man ja von früher. Und von den ganzen heutigen „Friedensbewegten“. Die den Frieden umdeuten, heimlich Soldat spielten oder in Uniform marschieren gehen.

Auf der dazugehörigen Facebook-Seite des Vereins wird geschrieben:

  • Die Friedensbrücke e.V. enthält sich der Teilnahme an religiösen, politischen oder ideologischen Auseinandersetzungen und arbeitet ausschließlich mit Organisationen, die nach dem gleichen Prinzip agieren.
  • Die Friedensbrücke e.V. ist unabhängig.

So gesehen, hat sich das bereits seit 2015 mit Jurij Kofner schon erledigt. Wir wissen allerdings, das diese Leute das in ihrer Ideologie nicht begreifen werden. Weiterhin trat Kilinc auch auf Veranstaltungen von Oleg Muzyka auf, beteiligt sich mit ihren Mitgliedern an politischen Demonstrationen etc.


Im letzten Posting erst schrieben wir über die Ausstellung von Oleg Muzyka: 101 Leben – verbunden mit rechten Netzwerken. Auf dieser Ausstellung waren jetzt aktuell Mitglieder vom FBKO, hier Liane Kilinc und Friederike Schlegel. Man kennt sich eben:

v.l.n.r.: Mark Bartalmai, Liane Kilinc und Nelja Oystrakh

Die Ausstellung wird in der Gruppe FBKO durch Liane Killinc beworben.


Rechte Tendenzen im Vorstand selbst

Liane Kilinc selbst hat Beatrix von Storch abonniert, die Like-Angaben zu EinProzent, Widerstand Niedersachsen [sic!], zum Reichsbürger Christopher Kastius, Frauke Petry, Netzplanet, Endgame, Junge Freiheit, Pegida etc. sind in den archivierten Like-Angaben ihrer Vorstandsmitglieder von Klaus Koch und Heiko Schlie zu finden.

Abo: Beatrix von Storch (AfD) – die mit dem Schießbefehl auf Frauen und Kinder an der Grenze….

Darüber hinaus sind bei allen Vorstands-Mitgliedern des Vereins verschwörungsideologische Seiten (Mahnwachen etc.), DDR 2.0 bundesweit zurück, pro-russische Propaganda, Nachtwölfe, Klagemauer TV, DKP, Nationale Volksarmee, Bündnis mit Russland, Anitmaidan deutsch 2, Kommunisten, Best of Stalingrad und Stalin an sich, DDR-Kabinett Bochum etc. zu finden. Soviel zur (politischen) Neutralität, die keine ist!

Werbung & öffentliche „Presse“ für den Verein

Auf ihrer Homepage von FBKG gibt sie die Öffentlichkeit/Presse an. Dort sind zu finden, mit den Anfängen der Stasi-Vereine:

RotFuchs, ISOR, OKV (siehe Screen oben) ¹², dann Junge Welt, Mark Bartalmai, Novorussia, ein „Bakonline“ Onlineauftritt – welcher mit Compact & KOPP wirbt, dann: Vineyardsaker von Dagmar Henn – die wegen ihrem Rassismus aus der DKP ausgeschlossen wurde (aber dort neben DDR-Verherrlichern, russischen Nationalisten und Stasi-Vereinen noch immer „gebucht“ wird) und viele weitere, dubiose Kanäle.

Partner des Vereins

Zu den Partnern gehört alles, was das Herz begehrt.  Z.b. Rainer Rothfuss (Druschba/Friedensfahrt), „Frontjournalisten“, Spendenaktion für Novorussia (über die wir hier ebenfalls schon berichteten), Lukas Puchalski/Free21, Kilez More, Mark Bartalmai – mit Verweisen auf NuoVisoTV und auch Zukunftgesellschaft.

Im Jahr 2016 gehörte auch noch Asorix dazu, über die es hier im Blog auch einen geballten Eintrag gibt, der uns damals doch einige Drohmails einbrachte. 😉 Asorix betreibt ebenfalls eine Spendenaktion für den Donbass, hier im Bild zu sehen ist Vera Stegschuster (aus dem „Team Oleg Muzyka) mit einem „Sergej“.  Stegschuster schreibt auch immer sehr lustige Kommentare

Asorix-Spendenaktion in den Donbass mit Vera Stegschuster

Das zdf/Frontal 21 sendete im letzten Jahr u.a. über die Friendsfahrt und weitere, hier genannte Akteure folgende Doku:


Fränzi Konrad & die Friedensbrücke Kriegsopferhilfe

Und weil wir gerade bei Fränzi Konrad sind. Die dazugehörige Facebook-Gruppe des FBKO wird nicht wie man es vermuten könnte, nur von o.g. Vereinsmitgliedern administriert, sondern die bekannte Fränzi Konrad (über die hier im Blog ebenfalls schon viel geschrieben wurde) und ein Falko Hartmann haben dies – neben Birgit Schlie und Liane Kilinc in den Händen.

Fränzi Konrad und ihre (bekannten) Separatisten – hier bei der Geldübergabe

Seit ein paar Tagen nun ist es amtlich, das Fränzi Konrad mit ihrem „Facebook-Verein“: Spendenaktion für Novorossia mit dem Verein FBKO „fusioniert“ hat. Da weiß man dann ja, wohin die Reise geht…


Das Beste kommt zum Schluss

Nur ein Jahr später, am 9. Mai 2016 fand in Horliwka (ukrainisch Горлівка) zur Aktion: Unsterbliches Regiment eine Parade statt, bei der die Kinder das T-Shirt des Vereins FBKG und deren Logo als Flaggen führten.  Das wirft viele Fragen auf.

Deutschlandradio Kultur hatte im letzten Jahr darüber ausführlich berichtet und schreibt:
(…)
Rund 500.000 Menschen zogen letztes Jahr im „Unsterblichen Regiment“ durch Moskau. Auch Präsident Wladimir Putin lief eine Weile mit. Er trug ein Foto seines Vaters.
(…)
Die Veranstaltung sollte einst überparteilich, unpolitisch und fern von staatlichem Einfluss sein – eine Herzensangelegenheit eben. Sie wurden längst von der russischen Wirklichkeit eingeholt. In Moskau gründete sich die russlandweite Organisation „Unsterbliches Regiment Russlands“ mit dem Planungsstab. Ihr Vorsitzender, Nikolaj Semzow, saß eine Zeitlang für die Kommunistische Partei in einem Moskauer Bezirksparlament. Ihm werden Ambitionen für die diesjährige Duma-Wahl nachgesagt. Den Zweck des Gedenkmarsches formuliert Semzow so:
„Das Hauptkriterium, beim „Regiment“ mitzumachen, ist Liebe zur Heimat und das Verständnis dafür, dass deine Familie Kinder gebiert für den Dienst an der Heimat.“
(…)
In Saratow an der Wolga ordnete der regionale Bildungsminister in diesem Jahr an, eine bestimmte Zahl von Schülern im „Unsterblichen Regiment“ mitlaufen zu lassen. In Moskau gab es bereits letztes Jahr Hinweise darauf, dass wohl nicht alle Teilnehmer aus freien Stücken bei dem Umzug mitmachten. Sie entsorgten Plakate mit Veteranenporträts in der Mülltonne. Das tut niemand mit den Fotos seiner Eltern oder Großeltern. In diesem Jahr wurde sogar in den Moskauer städtischen Bussen in Durchsagen zur Teilnahme an dem Gedenkmarsch aufgerufen.

(…)


Werbung beim „Unsterblichen Regiment“ für Liane Killinc und ihren Verein: Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe in Horliwka (von Prorussischen Separatisten besetzte Ukraine)- 2016

Fotos von: Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe


Werbe- und Propagandavideo von Friedensbrücke e.V.

In diesem Video wird der Verein vorgestellt und auch der Militär-Bunker Wollenberg von Falko Hartmann – der auch die FB-Gruppe von FBKO administriert – ist in diesen Film integriert:

P.S. Sowohl im Video, als auch auf der Seite von FBKO sind zwei bekannte Fotos enthalten, welches Fake-Fotos sind und nicht im Ukraine-Krieg entstanden. Bezeichnend für diese Propaganda.

Die Parallelen zu einst und jetzt (vor allem im Ukraine-Krieg) sind wirklich unglaublich.
Die kaum bekannten Stasi-Vereine nehmen diese politische Themen natürlich dankend auf und so findet man dort in den Reihen von Sympathisanten & Unterstützern aus tiefrot-linken Kreisen der Kommunisten, teils mit Neuen Rechten zusammen arbeitend.

Da machen Vize-Mitglieder (Klaus Blessing) des Stasi-Verbandes OKV gemeinsame Sache mit Compact & Co., andererseits treten dort LINKEN-Mitglieder wie Querfront-Diether Dehm oder Täve Schur bei diesen feierlichen Events auf.
Ganz davon abgesehen, was der Verein FBKO an braunem Vernetzungen bietet.
Gerade in unseren letzten Artikeln waren wir auf genau diese Themen des Rechtsnationalismus eingegangen. Und teils sind auch genau jene Leute neben der Interessenbekundung auch im Netzwerk der FBKO-Mitglieder wieder zu finden!

Für uns ist genau das die Querfrontbewegung seit dem Beginn der Mahnwachen 2014 mit dem Slogan: Für Frieden mit Russland. Alles andere hat sich absehbar im Laufe der Zeit von Pegada/Endgame bis hin zu Pegida & Co. entwickelt.


Update, 20. März 2017, 22 Uhr
Natürlich bekamen wir sehr schnell eine Email ins Postfach, die uns einschüchtern soll. Dort stand in etwa sinngemäß geschrieben:
Unser Artikel enthält „Behauptungen, die frei erfunden sind und als Tatsachen dargestellt werden“. Außerdem:  „verleumderische Anschuldigungen gegen Personen, die übelster Propaganda entsprechen“.
Klar, das jetzt wir die Propaganda machen. Kommt uns sehr bekannt vor.
Wir sollen den Beitrag entfernen, rechtliche Schritte wurden angedroht.

In diesem Atemzug haben wir nochmal bei Herrn K. nachgeschaut. EinProzent steht dort immer noch in den Like-Angaben. Und nicht nur das.
In der archivierten Version (siehe Link im Artikel) geht auch hervor, das Herr K. Pegida Österreich gut findet. Und: Junge Freiheit. Oder auch Frauke Petry, Netzplanet usw. Das haben wir gestern glatt übersehen und ergänzen es hiermit noch.

Herr K.: archivierte Links können keine falschen Behauptungen oder frei erfundene Sachen sein. Archivlinks sind ein technisch versiertes Ebenbild auf das, was Sie im Internet von sich preis geben. Nicht wir – sondern Sie!
In diesem Sinne: Wir lassen uns nicht von solchen Tendenzen einschüchtern, erst recht nicht, wenn sie wie im Artikel, faktisch belegt sind!


Weitere Quelle: